Tuesday, 13 December 2011

Fortsetzung folgt…


So ich denke meine Kunstpause war jetzt lang genug…nein ehrlich, irgendwie hab ich es einfach nicht geschafft alles aufzuschreiben. Ich hab es zwar auf dem Papier vor mir liegen, aber der Weg in den Computer war dann doch länger als ich dachte… xD Doch heute hab ich es endlich Mal wieder geschafft meine Motivation wiederzufinden. 

Wie ich Mitleid mit den Dämonen bekam, als ich die Maske des furchtlosen Kriegers sah… (14.11.2011)

Es war 7 Uhr, als ich es endlich schaffte mich aus dem Bett zu quälen. Eigentlich wollte ich ja 2 Stunden eher aufstehen, um duschen zu gehen, aber der innere Schweinehund war stärker gewesen und hat meinen Wecker ausgestellt. Dieser böse innere Schweinehund… aber wieso muss das Bett auch so warm sein? xD So sprang ich also doch noch aus dem Bett und wuselte schnell hinunter zum Frühstücken. 
Wieder einmal gab es Toast zum Frühstück. Dazu eine Gemüse-Ei-Frikadelle  mit Salat und Spinat und als Dessert gab es sogar noch Orangengelee. Passend zum Dessert gab es dann auch noch wunderbares Zuckerwasser mit Orangengeschmack…xD
Da ich erst ab der zweiten Stunde Unterricht hatte, konnte ich somit nach dem Frühstück noch ein paar Kanji für den anstehenden Test wiederholen. Da es ziemlich frisch war wieder holte ich die Kanji natürlich in meinem Bett unter der warmhaltenden Bettdecke, die dafür sorgte, dass ich für ein paar Minuten dann doch noch Mal die Äuglein schloss. Zum Glück hatte ich mir vorsichtshalber doch noch einen Wecker gestellt. Pünktlich 8.40 Uhr stand ich auf und packte meine Sachen für die Uni zusammen und machte mich schnell auf den Weg zum Bus.
Der Kanji-Test entpuppte sich als Reinfall, da Sudo-Sensei Mal wieder der Meinung war Kanji abzufragen, von denen wir noch nie gehört hatten. Deprimiert machten wir uns nach dem Unterricht in die Mensa auf und aßen dort zu Mittag. Kurz vor Ende der Pause rief dann das Geschichtszimmer nach uns und bevor es noch anfing zu kreischen machten wir uns schnell auf den Weg dorthin.
Da es ja sinnlos wäre seine Studenten mit leeren Händen nach Hause zu schicken gab Colin uns die nächsten Texte, die wir zu lesen hatten… oder sollte ich besser sagen, er gab uns die nächsten Bäume an denen wir nagen sollten? Immerhin handelte es sich dabei wieder um einen riesigen Batzen Papier, bei dem einen jegliche Lust am Lesen verging.
Vollbepackt kroch ich nach Geschichte in das nächste Gebäude zum Kultur-Unterricht bei Brian. Zum Glück gab es einen Fahrstuhl, der mich in den 5ten stock brachte! XD Und unsere Glückssträhne sollte noch etwas anhalten, denn wie sich herausstellte, hatte Brian kurzer Hand die Zwischenprüfung ausfallen lassen, da wir noch nicht genügend Stoff zusammen haben, über den wir schreiben könnten. Deshalb würden diese fehlenden Punkte mit in das Endprojekt einfließen, welches sich als das Gestalten einer eigenen Walking Tour herausstellte.
Nachdem nun feststand, dass die Prüfung ausfallen würde schaltete sich mein Kopf aus und ich freute mich schon auf den schreibesuch der noch anstand. Immerhin hatte ich mich am Freitag für den Besuch via Mail bei Masuda-san angemeldet. Außerdem hieß ein Schrein Besuch immer, dass man wieder neue Anhänger bestaunen konnte. Das einzige Mal, wo ich doch noch zugehört hatte war, als er etwas über die Noten unserer Aufsätze verlauten ließ…aber das war im Endeffekt auch nur, dass wir die in der Woche darauf bekommen sollten.
Straßendekoration vom Fest
17 Uhr wollten wir uns mit Masuda-san am Haupteingang treffen, das hieß, dass ich noch genügend Zeit hatte, um mir schnell noch etwas Essbares zu kaufen. Denn wenn das Buffet genauso ausfiel, wie das auf der Welcome-Party würde ich sehr hungrig nach Hause zurückkehren. Im Supermarkt fand ich dann auch noch Cornflakes die so Ähnlich sind wie Smacks, die Kellogs-Cornflakes mit dem Frosch drauf.
Gegen 17 Uhr traf ich dann auch auf Floraine, Helen und Tabitha und nach und nach wurde unsere Gruppe größer und größer. Auch Masuda-san gesellte sich dann zu uns und da Tabitha diejenige war, die am ehesten nach einer Japanerin aussah sprach er Japanisch… xD Als er dann merkte, dass wir alle nicht so ganz verstanden hatten, was er gerade gesagt hatte, wiederholte er es dann noch einmal langsamer und in einem leichteren Japanisch.
Eingang zu den Ladenstraßen
Gemeinsam zog unsere Gruppe dann los und nach etwa 15 Minuten Fußmarsch sahen wir dann auch die ersten Lampions die uns den Weg wiesen. In den kleinen Nebenstraßen waren überall Stände aufgebaut, an denen man nicht nur Essen, sondern auch Spielzeug oder traditionelle Dinge kaufen konnte. Für uns hieß allerdings erst einmal Essen gehen! Und das taten wir dann auch. Nach einem Kampf durch die Massen fanden wir uns vor einem sehr gefüllten Lokal wieder wo es Donktasu zu essen gab. Donkatsu kann man wohl am Ehesten mit einem Schnitzel vergleichen. Schweinekotelett paniert und dazu Reis, Salat und Miso-Suppe. Die Preise waren für die Portionen die aus Plastik im Schaufenster ausgestellt waren wirklich gerechtfertigt! Ein Donkatsu in der Größe eines Pizzatellers kam umgerechnet ungefähr 55€! Aber wer isst bitte schön ein Donkatsu in der Größe eines Pizzatellers… außer du vielleicht Christian! ;)


alle fotografieren ihr Essen
Wir betraten das Lokal und nahmen an den für uns reservierten Tischen Platz. Wenig später hatten wir ohne, dass wir es bestellt hatten jeder ein Bier vor sich… und was soll man bitteschön dagegen tun? So kam es dann, dass ich das erste Bier meines Lebens getrunken hatte.
Die Portion Donkatsu war unglaublich groß und sogar die Größe der Reisschüssel konnte man sich selbst aussuchen… wobei Größe 3 dann Ähnlichkeit mit einem Topf hatte. Unsicher, ob wir das selbst bezahlen mussten kramten wir alle in unseren Taschen, um unser Geld zu zählen, doch da sagte Masuda-san auch schon, dass die Uni dafür aufkommt. Wer hat das schon Mal gehört? Die Uni bezahlt einen Ausflug zu einem Schrein und sorgt sogar für das Abendessen… eigentlich hatten wir ja gedacht es gibt ein kleines Buffet… aber das hatten wir uns darunter nicht vorgestellt. Warum hatten wir alle davor gleich noch Mal etwas gegessen?  Als unser Essen dann vor uns stand hatten wir arge Probleme es so hinzustellen, dass alle 4 Portionen auf den Tisch passten! Schnell aßen wir und philosophierten darüber, was uns erwarten würde. Masuda-san löste das Rätselgerade auf, als es noch einen Tee gab, der uns gereicht wurde. Nach dem Essen sollte es also zu einer traditionellen Aufführung gehen und danach über den Basar. Damit wir nicht all unser Geld ausgeben müssen gab es sogar für jeden 5€ von der Uni die wir aufgeben konnten. Wieder starrten wir Masuda-san entgeistert an und keiner wusste was er sagen sollte. Als Dankeschön, dass wir das Lokal besucht hatten gab es dann noch für jeden ein kleines Geschenk. Ein verpacktes 100Y-Stück, welches man bei sich in seinem Raum aufbewahren sollte und was dafür sorgen sollte, dass das eigene Geld sich vermehren würde. xD Sowas konnte ja jeder gut gebrauchen!^^
sind sie nicht gruselig! XD
Gemeinsam rollten wir nach dem Essen wieder zum Schrein, schauten uns um und mussten feststellen, dass es allmählich anfing mit regnen. Zum Glück dauerte es nicht allzu lang, bis die Aufführung losging und zu unserem Glück regnete es nicht so stark, dass wir nach der Aufführung völlig durchnässt waren. Zu sehen war eine Geschichte über 2 Dämonen die gegen einen Krieger kämpften. Dabei übernahmen die Dämonen jedoch die Rolle eines Clowns und brachten die Kinder, für die die Aufführung eigentlich gedacht war, zum Lachen, da sie sich etwas trottelig im Kampf gegen den Krieger anstellten. Allerdings war das Stück für uns nicht minder lustig. Im Endeffekt haben die Dämonen den Kampf verloren gehabt und der Krieger hatte gesiegt. Die Dämonen haben ihren Fehler eingesehen und haben das Land verlassen, um wo anders spielen zu gehen. Einer der Dämonen wurde zwar verletzt, aber da sein Freund in allem bewandert war, führte er auf der Bühne schnell noch eine Notoperation durch… xD
der spannende Endkampf... Krieger gegen 2 Dämonen...
Die wohl schönste Szene war, als ein kleiner Junge sich nach vorn an die Bühne stellte und den Dämon anfeuerte, dass er doch durchhalten sollte und es schaffen würde wieder gesund zu werden.
Natürlich habe ich auch ein kleines Video von der Aufführung gemacht, aber da das Wetter dann so unangenehm war, habe ich das dann nach ein paar Minuten wieder aufgegeben.
Zu gern hätte ich mich ja an die Schlange der wartenden Leute angestellt und hätte auch die Gebetsglocke geläutet und für irgendetwas gebetet. Aber immerhin war ja das 3-5-7-Fest, an dem nur 3. 5 oder 7 Jährige und deren Eltern am Schrein beten durften.
wartende Menschenmenge...
Nach der Aufführung und einem regen Applaus des kleinen Publikums und der ebenso kleinen Gruppe an Ausländern machten wir uns auf den Weg zu dem Basar… 70% des Basars bestand aus wortwörtlich gesagt Fressbuden und obwohl wir alle noch satt vom Katsudon waren kauften wir uns hier und da doch noch etwas Kleines. So kaufte ich mir zum Beispiel eine hübsch verzierte Schokobanane, die aufgemacht war wie ein Bär. Kaum hatte Masuda-san mitbekommen, dass wir etwas kaufen wollten, hatte er auch schon sein Portmonee gezückt und unterstützte uns… wieder ein Punkt, an dem ich mit offenem Mund dastand und nicht glauben konnte, was da eigentlich gerade geschah!
Fischiiiiiii...
Wir gingen weiter und sahen noch einige Leckereien, die wir Mal probieren wollten. Wieder schaffte Masuda-san es wie auf magische Weise noch vor uns zu bezahlen, was mich dazu veranlasste immer etwas zu warten, damit er mir nicht auch alles bezahlte. Das würde mein Gewissen nicht durchstehen, dass wusste ich! XD Alex, der sich während des Festes in ein kleines Kind zurückverwandelt hatte, kaufte sich einen interessanten Hut mit Blinklichtern und da ihm dazu noch 100Y gefehlt hatten spendierte Masuda-san noch schnell die fehlenden 100Y. Ich aß noch einen gefüllten Pancake der mit Schokolade gefüllt war, von dem ich allerdings den japanischen Namen vergessen hatte.
Als Tabitha interessiert den Takoyaki-Stand ansah hatten wir plötzlich eine Portion Oktopus Bällchen vor uns, die wir obwohl wir wirklich satt waren gegessen haben… Mach aber Mal nem Japaner, der unbedingt will, dass es euch gefällt klar, dass du so satt bist, dass du dir schon vorkommst als wärst du ein Ball und nichts mehr essen kannst. Nicht weil es dir nicht schmeckt, sondern weil man einfach nicht mehr essen kann… Es hatte nicht funktioniert! Ich kaufte mir noch eine Flasche Ramune, was man eigentlich auch als Zucker-Wasser mit Sprudel bezeichnen konnte und irgendwie nach Kinderkaugummi schmeckt und als wir am Ende des Basars ankamen machte sich Masuda-san wieder auf den Weg in die Uni. 
man kann nie genug Anhänger haben! XD
Wir jedoch schlenderten noch kurz über den Basar und kehrten noch einmal zum Schrein zurück, wo ich noch ein paar Anhänger fand, die mir gefielen. ^^ Eines als Schutz beim Autofahren, ein anderes zum allgemeinem Schutz und einen Glücksbringer, der den eigenen Schutzgott anzeigt, dessen Abbild sich in einem flaschenähnlichen Gefäß befindet. Leider vergesse ich diesen Namen immer wieder... Also  sozusagen ein Schutzgott in der Flasche! XD 
Als wir genug gesehen hatten und uns der Regen zu stark wurde beschlossen wir zum Wohnheim zurückzukehren. Schnell schauten wir noch bei Mc Donalds vorbei besuchten dort die Örtlichkeiten und dann ging es auf zur Bahn. In Ikebukoro wurden wir jedoch ungewollt aufgehalten, da es anscheinend einen Unfall auf der Strecke gegeben hatte und deshalb weder eine Bahn in den Bahnhof einfuhr, noch aus dem Bahnhof hinausfahren konnte. Das eigentliche Problem war, dass nicht einmal eine Bahn im Bahnhof gewesen war, in die sich die angestauten Menschenmassen hätten hineinquetschen konnten. Innerhalb von 5 Minuten war der ganze Bahnhof voller Leute und man konnte sich keinen Millimeter vom Fleck bewegen. Zum Glück ging es dafür ziemlich schnell weiter, allerdings war der Semi-Express, den wir nahmen genauso voll wie normalerweise nur in der Rush-Hour. Dieser Vorfall war zwar wirklich anstrengend gewesen, aber gleichzeitig konnte man daran erkennen, wie viele Leute innerhalb der wenigen Minuten, in denen die Bahnen abfahren eigentlich so auf dem Bahnhof waren! Erst in solchen Momenten realisiert man wirklich, wie viele Leute eigentlich in Tokyo und Umgebung wohnen.  
Gegen 11 Uhr waren wir wieder zu Hause und da wir ziemlich erschöpft waren vielen wir alle gleich in unsere Betten, nachdem wir in unseren Zimmern angekommen waren.
Da ich an diesem Tag zum Schrein Besuch gegangen war, konnte ich daher nicht zu meinem neuen Club gehen… doch am Freitag war ja das nächste Training angesetzt… und dort würde es dann endlich wieder für mich mit Tanzen weitergehen!
Doch bis dahin waren es schließlich noch ein paar Tage und für den Moment war ich viel zu müde um mur darüber Gedanken zu machen.


 Ein nicht allzu aufregender Dienstag… (15.11.20119)

5Uhr klingelte der Wecker und dieses Mal gewann ich den Kampf gegen meinen inneren Schweinehund und schlafwandelte hinunter ins Bad, um zu duschen.
Da ich wie üblich nach dem Duschen noch Zeit hatte legte ich mich bis 7 Uhr noch einmal hin.
Allerdings musste ich feststellen, dass ich tatsächlich noch einmal so tief eingeschlafen war, dass ich 7 Uhr erschrak als der Wecker klingelte. Und so begab ich mich etwas verschlafen nach unten in den Speisesaal.
Zum Frühstück gab es dieses Mal wieder 2 Fisch-Taler bei denen ich immer noch nicht weiß, aus was sie eigentlich nun genau bestehen, dazu Salat, Reis mit Nori Blätter und wie Üblich einer Miso-Suppe.
Gegen halb 8 war ich wieder auf meinem Zimmer, packte die Sachen fürs Fitnessstudio zusammen und legte mich noch einmal ins Bett und schlief bis kurz nach 8. Dann machte ich mich fertig und kurz nach 8.30 Uhr startete ich dann zum Bahnhof. Trotz dass ich etwas verspätet losgelaufen war kam ich noch rechtzeitig an und so machte ich von 10 bis 11.30 Uhr meine Übungen, um mich anschließend in einer kalten Dusche wiederzufinden. Wer bitte hatte denn hier vergessen den Wasserboiler anzustellen? Ich glaube ich habe noch nie so schnell geduscht wie an diesem Tag!
In der Mensa gönnte ich mir dann erst einmal einen heißen Tee, um mich wieder aufzuwärmen. Dabei erklärte ich Ashley, was wir für Kultur eigentlich alles wissen mussten. Damit verbrachten wir unsere Mittagspause und gingen voller Wissen in den nächsten Kultur-Test.
Nach Kultur nahm ich dann wie Üblich den Bus ins Wohnheim und da ich zu Müde war, um auch nur irgendetwas zu machen legte ich mich eine Stunde hin und lauschte einem weiteren Hörspiel der Drei Fragezeichen. Als ich mich schließlich dann wieder in wachem Zustand befand las ich den Geschichtstext. Dabei wurde ich nach ein paar Stunden vom Abendessen unterbrochen, was natürlich viel wichtiger war! Da ich neben dem Lesen Hörbücher gehört hatte und mich auch sonst an dem Tag leicht hatte ablenken lassen konnte ich nicht wirklich sagen, dass ich meinen Geschichtstext sehr aufmerksam gelesen hatte.
Zum Abendessen gab es eine Udon-Nudelsuppe. Dazu Reis mir Maronen, Fischfilet auf Gurkensalat, und eine wabbelige Teigtasche die mit Gemüse gefüllt war. Aufwärmen  konnten wir uns an diesem kalten Tag mit warmen Tee, der zusätzlich zum normalen Tee angeboten wurde. Und so nahm ich mir Beides mit zum Essen.
Zurück auf meinem Zimmer las ich meinen Text weiter und widmete mich dann noch ein paar Seiten meiner hochspannenden Lektüre gewidmet. Nachdem ich damit fertig war, war ich jedoch so müde, dass ich es noch nicht einmal mehr schaffte Colin eine Mail zu schreiben, dass ich mein Reaktionspapier erst am Tag darauf abgeben würde. Also bin ich ins Bett gegangen und zum Einschlafen gab es die Folge 100 der Drei Fragezeichen! ^^


Note B… (16.11.2011)

Wie immer quälte ich mich 7 Uhr aus dem Bett und taumelte verschlafen hinunter in den Speisesaal, wo mich Toast und Tee erwarteten. Dazu gab es Hähnchen und Kartoffeln in Curry-Sauce und frittiertes Gemüse mit eingelegten Sojasprossen, als Beilage.
Da ich nach dem Frühstück noch Zeit hatte, legte ich mich noch einmal aufs Ohr und schlief so tief ein, dass ich es nicht schaffte mit zum Japanisch Unterricht der Anderen zu gehen. 12 Uhr nahm ich dann also den Bus in die Uni und schaute mir noch einmal den Geschichtstext an.
In der Uni angekommen kaufte ich mir einen Kakao und ging schon einmal ins Geschichtszimmer, wo ich Colin schon vorfand. Bis die Anderen eintrudelten unterhielten wir uns. Dabei musste ich feststellen, dass ich diejenige war, die bisher die meisten Reaktionspapiere abgegeben hatte, was mich ziemlich überraschte! Immerhin waren die meisten aus dem Kurs Muttersprachler und damit müsste es ihnen doch leichter fallen die Fachtexte zu lesen und darüber ein Reaktionspapier zu schreiben. Und da Jenny und Laura Geschichte nur besuchten, da wir es als Stunden für unser Visum brauchten war ich die Einzige Deutsche die daran arbeitete. Im Unterricht bekamen wir dann unsere Prüfung wieder und obwohl Colin am Anfang sagte, dass der Test sehr schlecht ausgefallen war und wir nicht weinen sollen, da es ja noch nicht unsere Endnote sein würde hatte ich 83% geschafft. Ich ärgerte mich etwas darüber, dass ich nicht mehr Punkte geschafft hatte, aber immerhin hatte ich ein B und wenn ich mich weiterhin anstrengte, schaffte ich für die Endnote vielleicht doch noch ein A!
Nach Geschichte fuhren wir mit einem völlig überfüllten Bus nach Hause, wo ich mein Reaktionspapier für Colin schrieb. Als ich das abgeschickt hatte, machte ich mich im Internet auf die Suche und kaufte mir die Folge 150 und die Sonderfolge High Strung als MP3-Dateien.
vielen Dank mein Dritter! ;) und vielen Dank Olli für die Grüße! XD
Auf dem Weg zum Wasser kochen bemerkte ich dann auch noch, dass ich ja Post bekommen hatte! Vielen lieben Dank für den Brief Nettel!^^ Ich hab mich sehr darüber gefreut. Neben dem Brief befand sich auch noch die Kassette der Folge 149 mit Unterschrift und lieben Grüßen von Olli, einem Autogramm von Heikedine Körting und einem Button der Folge 150, die ich ja Live vor dem Computer miterleben durfte. Bei einem heißen Kaffee hörte ich mir dann die neuen Folgen an und las nebenbei ein weiteres Kapitel meines Weltbestsellers Winnie Pooh! XD
18.30 Uhr machte ich mich dann auf zum Abendessen. Aufgetischt wurde uns heute ein Zanderfilet in Senfsoße mit Pilzen und Karotten, Wurstsalat und einer Banane. Dazu wie immer Reis, Miso-Suppe und Tee in warm und kalt. ^^
Vollgestopft legte ich mich dann in mein Bett und lauschte der äußerst spannenden Folge 150 die viel zu interessant war, um dabei einzuschlafen. Irgendwann raffte ich mich dann doch noch auf und lernte ein paar Kanji, die wir für den morgigen Test brauchen würden. Gegen 23 Uhr war die Folge dann leider zu Ende und so war auch der 150. Fall der Drei Fragezeichen gelöst und ging ins Bett, nicht ohne die Folge weiter laufen zu lassen.


Wie ich verschlafen hatte und doch noch mit dem blauen Auge davon kam… (17.11.2011)

Oder: Der Tag der definitiv nicht mein Tag war!
Ich öffnete meine Augen und sah auf mein Telefon, welches 7.33 Uhr anzeigte…also noch genug Zeit, um noch eine Runde zu schlafen! … … … Moment! 7.33Uhr?! Verdammt! Ich sprang aus dem Bett und wuselte schnell zum Frühstück in den Speisesaal hinunter.
Völlig verschlafen nagte ich an meinem Spiegelei, kaute auf meinem Salat herum und aß meinen Salat, von dem ich bis heute noch nicht herausgefunden habe, was es eigentlich war. Auch den reis und die Miso-Suppe futterte ich in Zeitlupe, nicht ohne dabei zig Mal zu Gähnen und abwesend auf irgendeinen Punkt im Raum zu starren. Ich trank meinen kalten Tee und meinen heißen Tee, den ich völlig vergessen hatte zu trinken und der jetzt auch nur noch lauwarm war.
Erst nachdem ich die Kanji noch einmal wiederholt hatte und meine Sachen fertig gemacht hatte, legte ich mich noch einmal kurz hin und schaffte es dieses Mal rechtzeitig aufzustehen, um den Bus zu bekommen.
Zu unserem großen „Leidwesen“ fuhr der Kanji-Test aus, da Sudo-Sensei den falschen Test eingepackt hatte. Somit wurden wir verschont und gammelten nur so vor uns hin. Da Kultur an diesem Donnerstag ausfiel, weil unser Professor nach Canada zu einem Vortrag musste, machte ich mich gleich nach Japanisch auf zum Fitnessstudio. (Ich persönlich bin ja immer noch der Meinung, dass unser Prof eigentlich an den Nordpol gereist war, um die ersten Vorbereitungen für Weihnachten zu treffen, immerhin hat unser Professor bestechende Ähnlichkeit mit jemandem, der in dieser Zeit immer eine wichtige Rolle spielte…)
Im Fitnessstudio angekommen wurde ich nach 40 Minuten allerdings wieder rausgeworfen, da dort anschließend eine Gruppe Unterricht hatte. XD Fitness-Unterricht… klingt lustig! 90 Minuten Trainingseinheiten nach Maß!
Zu allem Übel gab es wieder einmal nur kaltes Wasser zum Duschen… -.-‘‘‘
Ich hatte mich schon etwas satt und machte mich dann auf den Weg in die Mensa, um wenigstens einen warmen Tee zu trinken! Immerhin hatte ich nun Zeit und musste noch eine knappe Stunde auf den Bus warten. Und da ich zu faul war die Bahn zu nehmen und vom Bahnhof aus ins Wohnheim zu laufen, musste ich mir irgendwie die Zeit vertreiben. Das tat ich dann auch, indem ich meine Aufzeichnungen für den Blog vervollständigte. So ging die Stunde schnell rum und ich hatte noch genügend Zeit, um im Bus einen Platz zu ergattern. Im Bus habe ich dann erst einmal eine Runde geschlafen, damit ich im Wohnheim nicht gleich wieder einschlafen würde. Um das zu unterstützen machte ich schnell noch Wasser warm und kochte mir einen leckeren Kaffee. Bis das Wasser kochte holte ich noch schnell Sachen zum Waschen und machte eine Maschine. In der Zwischenzeit war das Wasser warm und ich konnte meinen Kaffee kochen. Meine große Aufgabe des Tages bestand darin, endlich meinen Blog wieder etwas auf einen neueren Stand zu bringen. (So, wie ich es jetzt auch gerade wieder Mal tue!) Doch bevor ich das tat las ich noch ein weiteres Kapitel Winnie Pooh und hängte meine Wäsche auf den Balkon. Dann war es auch schon wieder Zeit zum Abendessen…
Es gab Tofu mit Hackfleisch, einen Kohlsalat mit Apfelstückchen, 2 Frühlingsrollen mit Salatbeilage und wie immer Reis und Miso-Suppe. Dieses Mal gönnte ich mir wieder einen warmen Tee, neben der üblichen kälteren Variante. Ich hatte jedoch aus meinem morgendlichen kalten Tee gelernt und trank den warmen Tee noch solange er warm war.
Nach dem Abendessen setzte ich mich dann an meinen Computer und begann meinen Blog weiterzuschreiben. Das schaffte ich sogar bis 0 Uhr, wo ich dann letztlich doch noch beschloss am nächsten Tag weiterzuschreiben und mir noch ein paar Stunden Schlaf zu gönnen….


Endlich wieder Tanzen!!! (18.11.2011)

7.30 Uhr schlug ich die Augen auf und realisierte, dass ich ja eigentlich seit 30 Minuten am Frühstückstisch sitzen wollte. Warum ich eigentlich verschlafen hatte, konnte ich mir nicht wirklich erklären und so stand ich auf und ging hinunter zum Frühstück. Damit ich mir einen Weg sparen konnte packte ich noch schnell meinen Duschbeutel xD und machte mich dann auf in den Speisesaal.
Beutel schnell abgestellt und dann rasch ein Tablett geschnappt und Essen draufgeladen!
Heute gab es Mal wieder leckeren Toast mit Marmelade und Schokolade und dazu… wie sollte es auch passender sein… Spagetti mit Lachs-Sahne-Sauce. Neben einem Lotuswurzel-salat hatten konnten wir uns auch noch Orangensaft nehmen.
Obwohl ich meinen Duschbeutel schon mitgebracht hatte, überlegte ich es mir dann noch einmal anders, stellte meinen Beutel in der Lobby ab und holte schnell noch Wäsche, die in der Zwischenzeit sauber werden konnte, während ich in Ruhe duschte.
Nachdem das alles erledigt war widmete ich mich dann wieder meine Weltlektüre Nummer 1 – dem nächsten Kapitel von Winnie Pooh…  und ob man es glaubt oder nicht, aber ich widmete mich auch meinem Blog und brachte die Stichpunkte auf dem Papier in den Computer, damit ihr es auch lesen könnt.
16 Uhr legte ich dann alles weg und bereitete mich auf das Tanzen vor. Denn heute war es so weit… ich würde nach Jahren meine erste Tanzstunde haben! Ich war schon sehr gespannt und wollte deshalb gut vorbereitet sein. Da es mir allerdings an passenden Schuhen mangelte und ich nicht wusste, ob ich denn überhaupt mit meinen Schuhen auf das Parkett durfte, packte ich erst einmal meine Trainingsschuhe fürs Fitnessstudio ein. Ein Blick auf den Busfahrplan verriet mir, dass ich den letzten Bus 20.36 Uhr nehmen müsste, um  noch rechtzeitig etwas zu Essen im Wohnheim zu bekommen. Demnach gestaltete ich dann auch mein Aussehen und zog Sachen an, die man auch zum Tanzen anziehen könnte.
Und dann ging es auch schon los… den Weg zum Bahnhof schaffte ich in 20 Minuten und fuhr anschließend mit der bahn nach Ikebukoro. Ich stieg in die Seibu Ikebukoro Linie, fuhr bis Ekoda und machte mich auf den Weg zur Uni. Da ich kein Mittagessen hatte kaufte ich mir noch eine kleine Stärkung und etwas zum Trinken im Konbini und dann erreichte ich auch schon die Mensa, in der die heutige Tanzstunde stattfinden sollte.
Ich wurde unglaublich herzlich empfangen und alle freuten sich, dass ich wirklich gekommen war. Dann wurde die Fläche, die wir zum Tanzen benutzen wollten freigeräumt – wobei ich natürlich mit half, immerhin wollte ich ja ein neues Mitglied dieses Clubs werden. Und während die anderen den Boden putzten musste ich am Rand auf einem Stuhl sitzen und warten. Wie ich schnell merkte waren alle sehr beruhigt, dass mein japanisch nicht das schlechtestes ist und sie sich deshalb mit mir auf Japanisch unterhalten konnten. Kurz vor Beginn kam dann noch Floraine, die ebenfalls mitmachen wollte. Da ihre Schwester Tanzlehrerin ist, hatte sie diese Tänze auch schon getanzt und hatte sich dafür extra ihre Tanzschuhe aus Frankreich schicken lassen. Nun war ich die Einzige ohne Schuhe… und es war mir unglaublich peinlich! Als ich fragte, ob ich meine Fitnessschuhe anziehen sollte, mussten sich alle ein Lachen verkneifen, was meine Situation nicht sonderlich verbesserte. Trotzdem behielt ich meine Schuhe an und kaum waren alle umgezogen machten wir uns an die Aufwärmübungen. Unglaublicher Weise hatten alle professionelle Tanzsachen an. Die Jungen im Anzug und die Mädchen in speziellen Röcken und Oberteilen. Floraine und ich fühlten uns ein wenig fehl am Platz… vor allem ich mit meinen oberpeinlichen Trainingsschuhen.  
Die Aufwärmübungen stellten für mich kein Risiko dar, da es sich dabei um Übungen aus dem Ballett handelte und ich das schließlich auch Jahrelang besucht hatte. Da unser Tanzlehrer noch nicht da war, zeigten uns die anderen derweil schon einmal die ersten Schritte für den Walzer und es stellte sich heraus, dass es wirklich professionelles Tanzen war. Diese Leute übten doch tatsächlich für Wettbewerbe und das als Club in der Uni! Was will man aber auch von 2,5 Stunden Training erwarten. Ja… ihr habt richtig gehört, das Training sollte 2,5 Stunden gehen.
Doch kaum hatten wir angefangen die ersten Schritte vom Walzer zu üben kam auch schon Watanabe-sensei! Unser Tanzlehrer der, wie ich später noch mitbekommen sollte, schon bei allen möglichen Wettbewerben getanzt hat und auch schon in den verschiedensten Ländern das Tanzen gelernt hatte. Unser Tanzlehrer empfing uns genauso freudig, wie die Mitglieder und erst einmal gab es eine schnelle Vorstellungsrunde, damit wir uns alle kennenlernen konnten.
Kaum hatten wir das getan ging es auch schon los! Und zwar mit einem Rumba. Interessanter weise hatte ich die grundschritte noch in meinem Kopf. Es machte unglaublich viel Spaß endlich wieder tanzen zu können. Nach dem Rumba kam der Cha-Cha-Cha und danach ein Tanz der mir überhaupt nicht in den Kopf wollte…ein anderer Rumba war das glaube ich! Und nach 2 Stunden musste ich zugeben, dass mein Kopf so langsam die Schritte nicht mehr behalten konnte, weswegen ich den letzten Tanz überhaupt nicht hinbekommen hatte. Dafür mussten wir allerdings unsere Version eines Cha-Cha-Cha vorführen. xD Die französische und die deutsche Version kamen jedoch noch lange nicht an die japanische Version an, die uns Erika und Shi-chan (wie unser Lehrer ihn immer nennt) vorführten!!! Wie sich herausstellte hatten die Beiden nämlich am kommenden Mittwoch einen Auftritt des Tokioter Finales. Wir drückten ihnen schon einmal die Daumen und 20.20 schickte ich mich dann an zu gehen. Der Lehrer beauftragte Erika, die Vorsitzende des Tanzclubs mich zum Bus zu bringen. Schnell schlüpfte ich in meine Schuhe, schnappte mir meine Tasche und so eilten Erika und ich hinaus in die Kälte. Nirgendwo war jedoch ein Bus zu sehen, aber als wir etwas warteten kam dann doch noch einer! Der hielt zwar an einem Ort, wo er noch nie gehalten hatte, aber immerhin war es ein Bus ins Wohnheim. Da wir uns Beide aber nicht sicher waren fragte Erika extra noch einmal für mich nach und als der Busfahrer ihre Frage bejahte stieg ich schnell in den Bus. Mein Magen machte sich schon bemerkbar, und aufgeregt wie wich war zückte ich schon mein Handy, um die erste freudige E-Mail zu verschicken, dass ich wieder Tanzen gehen würde, als Erika mir noch zum Abschied hinterher winkte und ich das natürlich erst einmal erwidern musste.
Knapp 30 Minuten später kamen wir 3 Fahrgäste im Wohnheim an und stürzten uns auf das Abendessen. xD Da man nicht mit mir gerechnet hatte, mussten die Küchenfrauen extra noch eine Portion mehr zubereiten. Zum Glück war ja alles vorbereitet.
Zum Abendessen gab es Reis mit Hackepeter, Käse und Gemüse. Dazu gab es Sojasoße, mariniertes Hähnchen, Miso-Suppe und einen Milchpudding mit Mandarinen. Und weil es ja mittlerweile kälter geworden war, konnten wir uns auch wieder einen Tee nehmen. Hungrig verschlang ich meine Portion und machte mich dann erschöpft auf den Weg in mein Zimmer. Irgendwie schien der jedoch ins unermessliche gewachsen zu sein!!! Schnell zog ich mich um, machte meine Tasche für den nächsten Tag fertig und gegen 22.30 Uhr fiel ich dann hundemüde ins Bett und schlief sofort ein! Da merkte ich wirklich, dass ich total untrainiert  und seit Jahren nicht mehr zum Tanzen gegangen war! Ich ahnte damals noch nicht, dass 2,5 Stunden eigentlich nur die Ausnahme sein sollten…


Wandern oder Schwimmen? (19.11.2011)

…Es regnete! Ausgerechnet heute regnete es, wo wir doch mit Brian wandern gehen wollten!
Kurz vor 7 weckte mich mein Telefon und ich robbte nach unten zum Frühstück… und da ich vom Tanzen eigentlich viel zu ko war, schleppte ich mich nur nach unten, um zu erfahren ob das Wandern ausfallen würde. Denn eigentlich hatten wir ja nicht wirklich vor schwimmen zu gehen! Es schien nicht wirklich ein guter Tag zu werden! Hatten mich doch die halbe Nacht irgendwelche mysteriösen Alpträume gequält, die passten wahrlich zum Wetter.
Und tatsächlich, das Wandern viel tatsächlich aus! Es musste wohl am Wetter liegen… denn die Anderen am Frühstückstisch, sahen auch nicht besser aus als ich. Und dabei waren die nicht tanzen gewesen.
Ach nicht damit ich es vergesse, zum Frühstück gab es neben der üblichen Miso-Suppe und dem Reis mit Nori-Blättern auch noch eingelegte Fleischklöße und Teigdinger und dazu gab es einen Wurstsalat, der mehr aus Salat als aus Wurst bestand.
Nach dem Frühstück ging es dann gemeinschaftlich auf die Zimmer und jeder hat sich noch einmal ins Bett gelegt. Es musste am Wetter liegen… das war aber auch wirklich entmutigend!
12.30 Uhr schälte ich mich dann endlich aus dem Bett und schaffte es tatsächlich etwas Produktives zu machen. Und während ich die letzten Stunden schön in meinem warmen Bett noch einmal von Alpträumen geplagt wurde, trainierten draußen die Verrückten Fußballer!!! Wer bitte trainiert freiwillig bei diesem Wetter? Da jagt man doch noch nicht einmal einen Hund auf die Straße!
Damit mein Zustand endlich in einen Status überging, den man als „wach“ bezeichnen konnte, kochte ich erst einmal Wasser, um mir einen schönen starken Kaffee zu machen. Nachdem ging es dann auch wirklich besser und ich fühlte mich dazu in der Lage Taten zu vollbringen… die dann auch eigentlich nur damit endeten, dass ich Winnie Pooh weiter las und Detektiv Conan angeschaut hatte.
Einige Stunden später erinnerte mich der Kühlschrank jedoch daran, dass am nächsten Tag Sonntag war und ich nicht wirklich etwas Essbares hatte, was sich als Frühstück eignete. Also hieß das für mich noch Mal los in den Supermarkt zu gehen!
wie nennt man die Schwimmvariante davon?
Und damit ihr euch Mal vorstellen könnt wie das aussah, habe ich euch gleich noch ein Foto von den verrückten Fußballern mit hochgeladen!!! Und bei dem Wetter bin ich einkaufen gegangen… oder besser: musste einkaufen gehen! Jetzt alle auf Kommando ein lautes und mittleidiges „Ohhh…“ erklingen lassen! Achtung…vorbereiten…Jetzt!
…Dankeschön! Da fühle ich mich gleich besser! XD
Nach meinem kleinen Schwimmausflug zog ich mir erst einmal etwas Trockenes an und begab mich danach in den Speisesaal zum Abendessen.
Der warme Tee war das im wahrsten Sinne des Wortes, heiß ersehnte Getränk am Abend! Neben Brokkoli in einer Sauce Hollondaise-Eier-Creme-Mischung gab es Rettich in Soja-Soße, Reis, Miso-Suppe und Glasnudeln mit Gemüse und Schweinefleisch. Und den Tee, dessen Name nicht genannt wird, darf ich natürlich nicht vergessen.
Bis zum Videochat mit den Eltern hat es zwar noch etwas gedauert aber ein paar weitere Folgen Conan haben mich davon abgehalten wieder einzuschlafen. Der Videochat ging dann sogar auch bis 00.30 Uhr und nach dem bin ich dann auch wirklich ins Bett gefallen… immer hin war ich ja so Produktiv gewesen! XD


Auf einen Tag voller Nichtstun folgt ein weiterer Tag voller Nichtstun… (20.11.2011)

Es war 9.15 Uhr, als ich das erste Mal auf meinen Wecker schaute und feststellte, dass ich irgendwie meinen Wecker ausgestellt haben muss. Aber immerhin war ja Sonntag und da brauchte ich ja nicht hetzen. Ich packte mein Zeug zusammen, was ich fürs Frühstück brauchte und machte mich auf den Weg in die Küche. Es gab Rosinenbrötchen mit Marmelade und Nutella und dazu leckeren Cappuccino mit Milch. ^^ Was gibt es besseres, als ein Rosinenbrötchen mit Nutella? Und dieses Mal waren die Brötchen nicht so verbrannt, wie sonst immer!
Nach meinem ausgiebigen Frühstück machte ich mich dann ans Schreiben von ein paar E-Mails und da noch warmes Wasser im Kessel übrig war, kochte ich mir davon gleich erst Mal einen leckeren Kaffee.
Zwischendurch ging ich schnell mein Bettzeug waschen, das hatte es dringend Mal nötig gewaschen zu werden, immerhin bin ich seit September hier und bevor es kälter wird und ich die noch nicht einmal im Zimmer trocken kriege, hatte ich beschlossen lieber jetzt, als später zu waschen. Nach der Bettwäsche war der Müll dran, der wurde sortiert und fertig gemacht, damit ich ihn beim Einkaufen mitnehmen konnte zum großen Mülleimer. Japp, heute sollte es noch einmal einkaufen gehen, immerhin brauchte ich passende Schuhe zum Tanzen!!! Denn diese Schmach wollte ich mir nicht noch einmal antun. Also ging es, nachdem mein Bettzeug fertig gewaschen hatte und ich es in den Trockner getan hatte, zum Einkaufen. Auf dem Weg zum Supermarkt traf ich dann noch auf Helen, die sich gerade ihr Mittagessen gekauft hatte. xD In Asaka leben nicht gerade viele Ausländer, aber trotzdem trifft man seine eigenen Leute auf dem Weg zum Einkaufen. Was gibt es doch für Zufälle! XD  
warme Socken ^^
 Erst schaute ich in dem großen Supermarkt nach passenden Schuhen und da ich dort keine fand, nahm ich nur mein Weihnachtsgeschenk für meinen kleinen Lumpi mit. ;) Denn der kleine dicke soll ja schliesslich auch was bekommen… und was gibt es da besseres als interessantes Trockenfutter aus Japan! Beim Hinausgehen fand ich dann noch ein günstiges Paar warmer Socken, die ich auch gleich mitnahm, immerhin wurde es ja kälter und kälter! Und da brauchte man warme Socken… man kann nie genug Socken haben… dieses Mal haben Mütter und strickbegeisterte Menschen wirklich recht! Da ich genug Zeit hatte, stattete ich dem größeren Einkaufszentrum einen Besuch ab und war überwältigt, von dem dortigen Angebot im Supermarkt. 





gsund, gesund!
Schnell nahm ich mir eine Packung Clementinen mit, die zwar für unsere deutschen Verhältnisse viel zu teuer, aber für japanische Verhältnisse günstig waren. 8 Clementinen für knapp 4€… aber es war Obst und ich wollte endlich wieder Mal welches Essen! Zusätzlich zu den Clementinen kaufte ich noch einen meiner Lieblingsäpfel die ebenfalls im Angebot waren und nur 98Yen das Stück kaufen. Ich hätte mir nie träumen lassen, dass ich Mal einen Apfel für nen knappen Euro kaufe und davon denke, dass er ja günstig ist! XD
Danach ging es in die zweite Etage und siehe da…Schuhe! ^^ Und die sogar zu guten Preisen – wo man auch in Deutschland sagt, dass sie in Ordnung sind. Ich probierte ein paar Schuhe an und fand schließlich ein paar Schuhe zum Tanzen für 970Yen. Und da meine Schuhe ziemlich kaputt sind habe ich mir noch ein anderes Paar gekauft, welches definitiv regenabweisend ist. Immerhin wollte ich nicht noch einmal solche Schuhe haben, wie ich sie am Samstag hatte! Da die immer noch nicht trocken waren, hatte ich meine Stiefel nehmen müssen. Und natürlich war da das Wetter richtig warm und man brauchte noch nicht einmal eine Jacke, eine dünne Strickjacke hatte gereicht.
Megaeinkauf
Als ich so durch den Laden schlenderte fand ich auch noch zwei lange und dicke Pullover, die ich mir mitnahm, da ich diese im Winter gut gebrauchen konnte. Und dann sprang mich plötzlich etwas an, wo ich mich riesig darüber freute! Eine Decke von Totoro! Und das wo ich doch so sehr eine gesucht hatte, doch normaler weise kosten die ja 50€! Und die hier war gesenkt auf 20€. Na gut, eigentlich war es eher ein Schonbezug, aber er war genau wie eine Decke gemacht und sehr warm… Damit beendete ich meinen Großeinkauf und machte mich dann auf den Weg um meine zwei großen Beutel nach Hause zu wuchten! 
Totoro...toroto...
Die waren nämlich ziemlich schwer…zumindest eine, denn in der anderen war ja nur die Decke!  Aber irgendwann schaffte ich es dann doch noch nach Hause, wo ich dann gleich alles auspackte und Fotos davon machte. 













Mittagessen

Danach (gegen 2Uhr) widmete ich mich meinem Mittagessen, welches aus einem Fischburger, einem Babybel und einer Clementine bestand. Es war ein ziemlich spätes Mittagessen, deshalb war ziemlich hungrig, aber da es ja in ein paar Stunden Abendesseng eben sollte, hatte es ausgereicht.







früher Abendhimmel...
Beim Betrachten meines Bettes erinnerte ich mich daran, dass mein Bettzeug ja noch im Trockner lag, also ging ich schnell nach unten und musste feststellen, dass nur eines von Beidem trocken geworden war. Das hieß ich musste mein Bettlaken noch einmal auf den Balkon hängen, was gar nicht so einfach war, mit so einem riesigen Ding! Die Bettdecke wuchtete ich vorsichtshalber auch noch Mal irgendwie über meinen Schrank und ließ sie noch etwas hängen. Als das alles erledigt war las ich ein weiteres Kapitel Winnie Pooh und las dann auch noch etwas von meinem nächsten Geschichtstext. Nachdem das auch abgehackt war, machte ich mich dann wieder daran meinen Blog etwas weiter zu schreiben! Dabei wurde ich zu meiner Überraschung von einer Mücke geärgert, die irgendwie in mein Zimmer gelangt war.
Am Abend hatte ich dann noch einen sehr lustigen Videochat mit Akio und nachdem wir irgendwann aufgehört hatten zu telefonieren musste ich mich wohl oder übel noch ans Kanji Lernen machen.
So kam es, dass ich erst gegen halb 1 im Bett und dann auch kurz darauf eingeschlafen war.

2 comments:

  1. Immer diese Anspielungen auf mich wenns ums Essen geht xD

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  2. Hallo,
    das essen sieht ja wirklich sehr sehr lecker aus.
    Zudem finde ich das Blog hier auch echt gut und ich schaue gerne mal wieder rein, Gruß Peter

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