Monday, 31 October 2011

Kunstpause ^^


Nach langer Zeit der Entbehrung habe ich es endlich mal wieder geschafft mich dazu aufzuraffen meinen Blog zu aktualisieren… mittlerweile hat sich ja ganz schön was angesammelt! ^^‘‘‘

Eine Reise die ist lustig… (15.10.2011)

*tropf* *tropf* *tropf*…
Ich schlug die Augen auf… und es regnete! Das durfte doch wohl nicht wahr sein, ausgerechnet an dem Tag, an dem wir zum Tokyo Tower gehen wollten regnete es!!! Aber bevor es mit dem meckern losgeht, erst Mal was essen!
Ich ging hinunter in die Küche und mich erwartete ein leckeres Essen bestehen aus gefüllten Hähnchennuggets mit Käse und Schinken, Reis mit Furikake und Nori Blättern, Möhren, Kartoffeln und Rind in Curry-Soße, Miso-Suppe und der leckere Tee. ^^
Nach dem herzhaften Frühstück, bei dem ich mich mit Andrea über den weiteren Tagesablauf unterhalten hatte, ging es erst einmal in mein Zimmer. Wir wollten den Bus 9.15 Uhr nehmen, weshalb noch etwas Zeit blieb. Da man ja immer etwas zu tun hat widmete ich mich meinen Kanji und saß meine Zeit ab.
Pünktlich 9 Uhr fanden wir uns in der Lobby ein -  leider nur zu zweit! Das Wetter hatte alle vergrault und so hatte mich eine Nachricht nach der anderen erreicht, dass die Leute bei dem Wetter nicht mitkommen wollen. Und so gingen Andrea und ich allein… der harte Kern! xD Immerhin hatten wir einen Schirm und waren warm angezogen. Das schlimmste an der ganzen Sache war wahrscheinlich, dass es zudem noch wirklich warm war und trotzdem regnete es! Aber so froren wir wenigstens nicht.
Da es so stark regnete waren meine Schuhe innerhalb kürzester Zeit durchnässt und ich bekam einen Einblick in die Welt des Wassers. So musste sich also Jesus gefühlt haben, als er über das Wasser gegangen war! Nur hatte er keine durchweichten Turnschuhe an!
interessantes Antiquariat ^^
Mit der Bahn fuhren wir nach Ikebukoro und stiegen dort in die Yamanote Linie um, mit der wir bis nach Tokyo Station fahren wollten. Denn dort wollte ich noch in einige Läden schauen und außerdem Geburtstagsgeschenke kaufen. Immerhin stand Jennys und Akios Geburtstag vor der Tür. Frances ihr Päckchen hatte ich ja schon fertig, von daher blieben vorerst nur die Beiden übrig. In Tokyo Station angekommen wurden wir von den Menschenmassen umgerannt und nachdem wir uns irgendwann in den Massen wieder hatten aufrappeln können, fanden wir uns zum Glück gleich in der Ladenstraßen wieder, in die ich sowieso gehen wollte. Ich kaufte also meinen Terminplaner für nächstes Jahr und zudem noch einen kleinen Tischkalender den ich unbedingt mit nach Deutschland nehmen wollte. Man kann ja immerhin nie genug Tischkalender haben! XD Vor allem, wenn diese dazu auch noch als Bilderrahmen oder ähnliches zu benutzen sind. Danach machten wir uns auf in den Laden, wo es die vielen KitKat-Sorten gab. Immerhin sollte Akio ja etwas Süßes bekommen, deshalb traf sich das ganz gut. Einige Läden weiter fanden wir auch schon ein passendes Geschenk für Jenny – Maid-Kekse. Leckere Kekse mit hübschen Bildchen drauf! (Dessen Verpackung allein schon wirklich viel hergab!!!)
auf der Suche nach dem Tokyo Tower...
Voll bepackt ging es nun auf die Suche nach dem Wahrzeichen Tokyos… und da es ein Wahrzeichen ist und die Station ja Tokyo Station heißt dürfte sich das ja nicht als allzu schwer erweisen… dachten sich die kleinen Ausländer und wussten nicht, auf was sie sich eingelassen hatten.
Die erste Hürde die sich uns darbot bestand im Endeffekt eigentlich nur darin diese endlose Ladenstraße zu verlassen… doch wie und wo? Immerhin war sie unterirdisch und bisher war noch keine Spur von Treppen gewesen! Also irrten wir erst einmal ohne Ziel durch die Ladenstraßen und irgendwann fanden wir dann auch dass wonach wir gesucht hatten – Treppen! Energisch sprinteten wir diese hoch, um gleich darauf wie im Film von gleißend hellem Sonnenlicht geblendet zu werden. Doch das Einzige was wir sahen waren Hochhäuser…
Tokyo Tower???
Ziellos irrten wir durch die Gegend und suchten den Himmel nach dem riesigen Turm ab, der irgendwie jedoch wie von Zauberhand verschwunden war! Wir irrten und irrten, aber zufälliger Weise irrten wir genau da hin, wo wir mit Brian zum ersten Massenspaziergang waren! Denn plötzlich fanden wir uns an dem Fontänen-Park wieder und dort sahen wir es dann auch! Man hatte das Gefühl er rannte vor uns weg…denn irgendwie sah er von weitem wirklich sehr klein aus! 










LL-Foto
Da wir unser Objekt der Begierde jetzt wenigstens sehen konnten liefen wir zielstrebig darauf zu und landeten kurz darauf im Wunderland… eigentlich war es ja ein Park, aber es kommt ja immer besser, wenn man das Ganze ein bisschen übertreibt und ihr denkt es war ein unglaublich großer Park.  OK, er war schon groß, aber verglichen war er nur ein Fleckchen Grün zwischen Hochhäusern. Und in diesem Park lebten doch tatsächlich ganz viele Schildkröten und außergewöhnliche Vögel nebeneinander in Harmonie, die einen im Wasser, die andren auf den Bäumen um das Wasser herum.








Tokyo Tower???
Nach einer kurzen Rast ging es dann weiter, immerhin wollten wir den Koloss endlich aus der Nähe bewundern können, denn es hatte seit wir in Tokyo Station angekommen waren aufgehört zu regnen.
Ab und an erblickten wir das riesige Monstrum, doch plötzlich war es wieder verschwunden und dabei waren wir nur eine große Straße entlanggelaufen. Suchend blickten wir uns um und schlugen uns gegen den Kopf, als wir bemerkten, dass wir mit dem Rücken zum Tokyo Tower standen und ihn in der falschen Richtung gesucht hatten! 








Tokyo Tower???
 Als wir ihn dann endlich gesehen hatten, war er zumindest größer als vorher… ein gutes Zeichen, wir mussten also ganz nahe sein! Oder näher…immerhin wussten wir ja nicht, wie er normal groß aussieht… Wir gingen durch einen weiteren Park, indem wir eine kurze Pause einlegten und dann machten wir uns auf zur letzten Hürde… nun dauerte es nur noch gefühlte 10 Minuten (gelaufene 20!) bis wir das Wahrzeichen der Stadt erreichten. Und gleich davor ein hübscher Park, indem sogar ein Altar für die Waldgeister aufgestellt war. 


Tokyo Tower???
Ich beobachtete eine Frau, wie sie ein Räucherstäbchen anzündete und versank in Gedanken. Einige Minuten später erwachte ich aus meinem Tagtraum und wir folgten den Menschenmassen unter denen man erstaunlich viele Ausländer ausmachen konnte. Und dann – wir konnten es kaum glauben – standen wir davor! 














Tokyo Tower!!! ^^
Der Tokyo Tower! Engelsglocken ertönten und wir hörten ein leises Halleluja, als wir emporsahen und das Bauwerk bestaunten! Wir hatten es geschafft. Wir hatten Wind und Wetter gestrotzt, hatten uns in die Irre führen lassen von merkwürdigen Haltestellennamen aber trotzdem hatten wir gesiegt! Es war ein kleiner wenn nicht sogar minimaler Sieg für die Gaijin, aber für uns war es das Ziel einer langen Reise! Da es etwas neblig war, beschlossen wir allerdings kein Geld für die oberen Etagen auszugeben. Stattdessen wollten wir uns die ersten 4 Etagen vornehmen, die wir feststellten eine riesige Ladenstraße war. 








Wir wuselten durch die unterschiedlichsten Tokyo Tower Souvenirs, gruben uns durch verschiedene Keks-Leckereien und durch die Süßigkeiten angestachelt beschlossen wir hier unser Mittagessen einzunehmen. Wer kann schon von sich behaupten im Tokyo Tower Mittag gegessen zu haben… außer den vielen Touristen und denen die schon da waren. xD
Ich genoss also einen Eiskaffee und eine Schokoecke bei Mc Donalds, während Andrea ihr Essen auf später verlegte, da sie sich etwas im Family Mart kaufen wollte. Nach dem Essen gingen wir noch einmal eine Runde und dort machte ich dann die Entdeckung schlechthin! Kekse von Detektiv Conan! So was hat der Rest der Welt noch nicht gesehen. Sofort musste ich mir eine Packung mitnehmen und sie die ganze Zeit umarmen, da ich mich so gefreut hatte. Schnell kaufte sich Andrea noch etwas zu Essen und auch wenn es so klang, als wären wir nur kurz im Tower gewesen, es waren schon einige Stunden. Und beim nächsten Mal wollten wir dann nach oben fahren, wenn das Wetter sonnig und klar ist. Aber bei Nebel wollten wir das nicht riskieren, immerhin sind wir noch fast ein Jahr hier! Da haben wir die Zeit. :) 
Tokyo Tower!
Wir machten noch ein paar Fotos, sprachen mit Menschen, die unbedingt ein Foto von uns machen wollten und dann gingen wir weiter und fanden uns in dem Hauptquartier einer buddhistischen Sekte wieder. Dort konnten wir sogar gerade noch den letzten Rest einer traditionellen Hochzeit bewundern, aber auch das Ganze Gelände war wunderschön! Mittendrin gab jedoch der Akku meiner Kamera auf und ich konzentrierte mich darauf alles einzusaugen und sah mich um. Ich traf auf einen kleinen Kameraden, der auf mich zu getapst kam und sich freudig an meinem Bein rieb. 








Statuen im Schrein
Es war ein hübsches Katerlein, der unbedingt gestreichelt werden wollte und wer wenn nicht ich, sollte diesem Wunsch wohl nachkommen! Ich streichelte ihn und bewunderte ich dafür, dass er so gut ohne Schwanz klar kam, denn den hatte er nicht. Vielleicht wurde er angefahren. Aber er war unglaublich niedlich und ließ sich die Streicheleinheiten gefallen. Alle Mönche, die an mir vorbeigingen lobten mich für meine Gutherzigkeit und ich wiederholte bestimmt 5 Mal den Satz, dass ich Katzen mag und deshalb nicht an einer vorbeigehen kann, ohne sie zu streicheln.

Alt und Neu
Nach unserem Schrein Besuch und meiner Begegnung mit dem Katerlein machten wir uns langsam auf den Weg gen Heimat und so suchten wir wieder einmal an diesem Tag… nur diesmal suchten wir eine Haltestelle. Da sich nur U-Bahnstationen in der Nähe befanden nahmen wir die und fuhren zur nächstgelegenen Haltestelle, um in die richtige Bahn einzusteigen, die uns nach Ikebukoro brachte. In Ikebukoro stiegen wir wieder um und fuhren nach Asaka. 




Wir kauften uns wieder ein leckeres Bento für den nächsten Tag in Wakana, unserem Lieblingsgeschäft, was zugleich wirklich günstig ist. Danach machten wir uns auf den Weg ins Wohnheim, wo wir uns gierig auf das Abendessen stürzten.
Es gab einen Spinat-Ei-Huhn-Salat, Tomaten mit Bolognese-Sauce, Nudeln, Hühnchen, Reis, Miso-Suppe und eine Kiwi. Dazu natürlich den Tee, dessen Name nicht genannt werden darf. (auch wenn ich mittlerweile seinen Namen kenne…aber von uns traut sich niemand ihn beim Namen zu nennen! XD)
Nach dem Abendessen ging ich erschöpft in mein Zimmer, fotografierte meine Habseligkeiten und dann fiel ich erschöpft ins Bett und schlief kurz darauf ein.


 
das nenne ich Mal ausdrucksstarke Steine in den Weg legen! XD


 Ein Sonntag im Bett… (16.10.2011)

…wäre wirklich ganz nett…aber ein anderes Mal habe ich dazu bestimmt Zeit.
Gegen 7 Uhr stand ich auf, ohne dass ich mir einen Wecker gestellt hatte und stiefelte hinunter in die Küche, wo 2 Rosinen-Brötchen auf mich warteten. Hungrig machte ich mich über mein Frühstück her und wuselte danach wieder auf mein Zimmer um weiter zu lernen. Ja, auch wenn ihr es kaum glauben mögt…ich mach das wirklich!!! xD Auch wenn ich mich ab und an davon ablenke bzw. spannendere Dinge finde, die mich von ganz allein auf andere Gedanken bringen.
Zum Mittag hatte ich ein Date mit Helen und Alex und nach langer und oft gescheiterter Planung schafften wir es den ersten Teil vom ersten Akt des ersten Harry Potter Musicals anzuschauen.
Wir haben sehr viel gelacht und Alex und ich hatten Mühe nicht immer lautstark mitzusingen.
Nach dieser willkommenen Pause ging es dann wieder ans Lernen, Texte lesen und den anderen Hausaufgaben die da noch so auf einen warteten… Nebenbei hörte ich gespannt verschiedene Hörbücher von Sebastian Fitzek bei denen ich mich merkwürdiger Weise entspannen konnte.
Am Abend hatte ich dann genug vom Lernen und ich schrieb ein paar Briefe. 
Zum Abendessen trafen wir uns dann wieder im Speisesaal und genossen unser Bentou während Alex wieder einmal seine Nudelsuppe schlürfte. Nach dem Essen gab es zur Entspannung eine ausgiebige Runde Tischtennis, die wir kurz vor 8 beendeten, da ich noch mit meinen Eltern chatten wollte. In der Küche trafen wir auf einen Bruder Dimitris und schnell verließen wir die Küche wieder, nicht ohne uns zu versichern, dass Vladimir uns heimlich verfolgte!!! 
An die 2 ½ Stunden redete ich mit meinen Eltern, dann wurde es leider Zeit sich doch noch einmal die Kanji anzuschauen, die dieses Mal so gar nicht in meinen Kopf wollten. Gegen 1 gab ich dann schließlich auf und robbte mich erschöpft in mein Bett. Auch wenn ich nicht viel gemacht hatte, so war Kopfarbeit dann doch anstrengend gewesen! 




Montage… (17.10.2011)

Es war einer dieser Tage, an denen man sich wünschte, das Wochenende wäre unendlich… auch hätte ich nichts dagegen, wenn man Wochenende und Woche tauschen würde. Ich glaube ich könnte mit 5 Tagen Wochenende leben… irgendwie! XD
5 Uhr torkelte ich aus dem Zimmer hinein in den Fahrstuhl und bemerkte erst vor der Dusche, dass ich vergessen hatte meine Badeschuhe anzuziehen. Die Faulheit siegte und ich ging duschen. Nach einer ausgiebigen Dusche ging es dann zum Haare föhnen, was wieder einmal ewig zu dauern schien.  Gegen 6 war ich dann wieder auf meinem Zimmer und übte noch ein paar Mal die Kanji die diese Woche zum Test anstanden.
7 Uhr ging ich also wie üblich zum Frühstück. Es gab ein Ei-Omelett mit Salat, einen Mais-Spinat-Salat, Toast, Marmelade, schwarzen Tee.
In der ersten Stunde besprachen Ryohei und ich die letzten Feinheiten für meinen Text für die Poster Präsentation, danach stand der wunderbare Kanji-Test an und danach wuselten wir brav zu Geschichte. Unsere Mittagspause verbrachten wir aufgrund von kostenlosem Tee in der Mensa.
Nach der Geschichtsstunde ging es mit dem Bus zurück ins Wohnheim. Von der Fahrt bekam ich dieses Mal kaum etwas mit, da ich wie meine Mitfahrer einschlief und pünktlich vor dem Wohnheim wieder aufwachte.
Nach einer kurzen Nachmittagsruhe setzte ich mich dann schließlich doch an die Arbeit die von der Uni aus auf mich wartete. Ich tippte meine Rede für Ryohei ab, schrieb meinen Text für die Kulturaufgabe für Brian, der immer noch in Amerika war, und las den Text für Geschichte zu ende.
Nebenbei hörte ich wieder Hörbücher von Sebastian Fitzek und schrieb diesem auch eine Mail, in der ich mich für sein neuestes Hörbuch bedanke. ^^ Ich schrieb etwas an meinem Blog und wuselte dann erst einmal zum Abendessen.
Wieder einmal gab es Hühnchen mit Salat, Gyoza mit Pilzen, eine Dashi-Brühe. Reis, Tee und Litschi. Wieder gab es Obst. Auch wenn es für meinen Geschmack zu wenig war, aber immerhin Litschi! Und sie waren unglaublich lecker!!!
Da wir kein Tischtennis spielen konnten ging ich auf mein Zimmer zurück und las dort noch etwas in meinem japanischen Harry Potter band… bzw. ich übersetzte wieder ein Stück mehr!
Gegen 1 beschloss ich dann ins Bett zu gehen und kaum befand ich mich in der waagerechten schlief ich auch schon ein.



Dienstage... (18.10.2011)

7 Uhr Frühstück: Beffsteck mit Salat, Brokkoli, Tomate, Kartoffelsalat, Miso-Suppe, Reis mit Nori Blättern und Tee. Kurz um der Anfang von einem Frühstück, welches in Deutschland nur nach einer langen Feier üblich ist
Da es ja, wie der Kalender sagte Dienstag war, ging es wieder ins Fitnessstudio, wo neben den Übungen auf etwas für Kultur gelernt wurde. Die Geografie Kenntnisse meinerseits wurden zwar beträchtlich besser, aber die Fragen waren immer etwas, worauf man nicht gefasst war und deshalb hieß es, sich die Aufzeichnungen der letzten Stunde noch Mal anschauen. Nach dem Training ging es schnell duschen… kalt! Denn entweder kam der Boiler nicht nach, oder man hatte vergessen das warme Wasser aufzudrehen. Umso schneller waren wir fertig mit duschen und so machten Jenny und ich uns auf in die Mensa um uns bei einem warmen kostenlosen Tee wieder aufzuwärmen. Zum Mittag gab es ausnahmsweise Mal ein Curry, welches in der Mensa nur knapp 3€ kostete.
Die allgemeine Reaktion auf die Fragen des Kulturtests befand sich auf einer Skala von 1 bis 10 bei einem geschätzten Wert von 4… die wenigsten konnten mit dieser Frage etwas anfangen und schnell wurden ratlose Blicke getauscht. Vor allem bei den deutschen Studenten waren die Fragezeichen, die sich über den Köpfen derjenigen befanden, immer größer und füllten fast den ganzen Raum aus. Auch ich wusste nicht recht mit den Fragen umzugehen und schrieb das auf, was in meinem Kopf gerade so auftauchte. Zumindest an Dingen, die irgendwie zu der Frage passen könnten.  Dem Professor entging die Reaktion keineswegs und entrüstet erklärte er uns die Antworten auf die Fragen. Danach waren wir definitiv schlauer,  nur wollte er uns an diesem Tag leider keine zweite Chance geben. Das heißt wir mussten mit diesen Ergebnissen leben. Immerhin hatte ich im Geografie Teil besser abgeschnitten.
Nach Kultur ging es wieder mit dem Bus nach Hause, w ich mich wieder hinlegte und kurz verschnaufte. Nach meinem Buzeln ging es schöpferisch ans Schreiben des Reaktionspapieres und kaum hatte ich das abgeschickt ging ich erst einmal Abendessen.
Dieses Mal gab es kein dummes Huhn, sondern ein totes Schwein in Yakitori-Soße mit Süßkartoffeln und Bohnen als Beilage. Dazu konnten wir uns einen Pilz-Ei-Salat wegnehmen. Eingelegte Gurken, eine Dashi-Brühe mit Nudeln und Zuckerschoten und Fisch. Dazu wie immer Reis und der Tee, dessen Name nicht genannt wird! XD
Nach dem Abendessen widmete ich mich wieder meinem Zauberlehrling, der gerade seine erste Erwähnung im Haus der Familie Dursley hatte. Auch wenn es wirklich lange dauerte, da ich viele Vokabeln nicht wusste, so machte es wirklich spaß sich durch die Vokabeln zu kämpfen und die Sätze zu entziffern, deren Bücher man im deutschen so verschlungen hatte.
Dieses Mal bekam mein bett 2 Stunden eher Besuch von mir, da ich gegen 11 ins Bett fiel und mich einem weiteren Hörspiel der drei Fragezeichen widmete.


Mittwoche …(19.10.2011)

5 Uhr quälte ich mich aus meinem Bett und watschelte mit meinen Badeschuhen hinunter zu den Duschen. Mittlerweile grüßte nicht mehr die Sonne, wenn man aufstand, nun war es nur noch Dunkelheit, die einen ansah und man das Gefühl hatte, es sei mitten in der Nacht.
Da ich noch eine Stunde Zeit hatte ließ ich mich nach der Dusche wieder ins Bett fallen und schlief bis kurz vor 7 Uhr, sodass ich 7 Uhr dann pünktlich im Speisesaal war und mich meinem Frühstück widmete.
Es gab Rührei und Knacker mit Salat als Beilage, dazu Kaffee, Toast und dazu einen Joghurt mit Mandarinen. Wie üblich fehlte es auch nicht an dem spezial-Tee! XD
Nach dem Frühstück ging es wieder auf mein Zimmer und dort suchte ich erst einmal alles zusammen, was ich an diesem Tag brauchen würde. Da ich in den japanisch Unterricht der Anfänger gehen wollte, hieß das, dass ich den Bus 9.15 Uhr zum Bahnhof nehmen musste. 
Der Japanisch-Unterricht war wirklich interessant und mir wurde wieder ein Stück mehr der Grammatik ins Gedächtnis gerufen, die mir entfallen war.
In der Mittagspause tranken wir wieder unseren obligatorischen kostenlosen Tee und danach ging es auf zum Geschichtsunterricht, der dieses Mal ausgesprochen langweilig war.
Schnell wuselte ich nach Geschichte zum Bus und suchte mir einen Sitzplatz, mit der Zeit wusste ich, wann wer wo seine Plätze belegte und so konnte ich gleich ausmachen, in welchen der beiden Busse ich gehen musste, um einen Platz zu bekommen.
Zu Hause angekommen, machte ich mich ans Kanji lernen, was ich dann auch bis zum Abendessen tat.
Das Abendessen war eine willkommene Abwechslung und ich glaube ich muss nicht erwähnen, dass es wie immer sehr lecker war. :) Es gab Spagetti mit Pilzen in irgendeiner merkwürdigen Soße, Salat mit Röstzwiebeln, eine Dashi-Brühe mit Nori Blättern und Möhren und Reis. Als Dessert gab es dann ein en grünen Tee Pudding, der so lecker war, dass wir uns am liebsten mehr als nur eine Schale davon genommen hätten.
Zurück in meinem Zimmer wiederholte ich noch etwas die Kanji und danach ging ich Mal etwas eher ins Bett. Bis ich eingeschlafen war wiederholte ich die Kanji in meinem Kopf, doch dann rissen mich die drei Fragezeichen aus meinem Zeichenwirrwarr.


Donnerstage…  (20.10.2011)

Zur gewohnten Zeit am gewohnten Ort nahmen wir unser Tablett, unser Essen und machten uns auf in den Speisesaal.
Es gab nach langem Huhn Mal wieder Lachs. Dazu gab es wie üblich Miso-Suppe, Reis mit Furikake und Nori Blättern, ein undefinierbares Etwas in einer Glasschale und Tee.
Wieder einmal hieß es 9.45 Uhr den Bus zum Bahnhof zu nehmen, damit man pünktlich zur Unterrichtsstunde von Japanisch kam. Und wieder einmal war ich pünktlich und konnte somit auch den nächsten Kanji-Test zu schreiben.
Zur Mittagspause traf ich mich wieder mit Mariko und wir übten ihre Grammatik. ;) Wie immer war es unglaublich lustig, auch wenn sie etwas schüchtern ist und es deshalb lange dauert, bis sie sich traut einen Satz auf Deutsch zu sagen. Da eine Stunde Pause sehr schnell vorbei ist ging es danach wieder zum Kulturunterricht und mit trauriger Miene schauten die meisten auf ihre Tests, da sie nicht die volle Punktzahl hatten. Auch ich konnte nicht wirklich mit meinen 21 von 30 Punkten glänzen. Das nächste Mal musste ich mich unbedingt mehr anstrengen!!!
Nach Kultur ging es strebsam in den Fitnessraum an die Geräte, doch da wir uns mit Ashley verabredet hatten, konnten wir nur 1 Stunde und 15 Minuten trainieren. Und auf dem Weg zum Trainingsraum hatten wir eine wirklich sonderbare Begegnung im Treppenhaus. 2 Japaner hielten uns an und fragten uns förmlich aus. Als sie jedoch sahen, dass Jenny verlobt ist fixierten sie mich und wollten gleich meinen Facebook Namen haben. Schnell wurde noch ein Erinnerungsfoto geschossen, welches 2 Minuten später auch auf Facebook zu sehen war. Im Trainingsraum mussten wir dann jedoch feststellen, dass mich die Jungs aufgrund meines Umlautes im Nachnamen nicht gefunden hatten und uns nun von außen beobachteten. 5 Minuten später rauten sie sich dann doch in den Raum und fragten uns erneut nach meinem Namen. Kopfschüttelnd wechselten Jenny und ich vom Fahrrad auf den Stepper, nachdem die beiden den Trainingsraum wieder verlassen hatten. Wir beschlossen demnächst Autogrammkarten drucken zu lassen, vielleicht würden wir die noch brauchen. xD
16.45 Uhr trafen wir uns mit Ashley am Eingang der Uni und gingen zusammen zum Ekoda Bahnhof. Dort trafen wir auf Alex, der beim Friseur gewesen war und den wir deshalb auch 5 Minuten lang nicht erkannt hatten, obwohl er genau vor uns stand. Bevor wir den Bahnhof erreichten hatten wir schnell noch einen Abstecher bei der Bank gemacht, wo ich fristgerecht meine Miete überwies. Meine Miete mit meinem unglaublich hohen Elektrobetrag!!! xD
Während Ashley und Jenny noch in Ikebukoro nach einer Tasche suchen wollten, machten Alex und ich uns auf den Weg nach Asaka. Dort angekommen beschlossen wir kurzer Hand eine Pachinko-Halle zu besuchen. Als wir die Halle betraten wurden wir umgeworfen von der Laustärke, die uns überrannte. Nachdem ich mir hatte erklären lassen, wie das Spiel funktionierte versuchten wir unser Glück und stellten fest, dass wir wirklich zu blöd waren dieses Spiel zu begreifen. Kopf schüttelnd verließen wir nach 10 Minuten die Spielhölle wieder, die in Japan keinen guten Ruf genießt und der aber unglaublich viele Menschen verfallen sind.
mit Ei zum ditschn xD
Wir gingen zum Wohnheim und begaben uns ohne Umwege zum Abendessen. Es gab Glasnudeln mit Wasabi und Soja-Soße, Kartoffeln mit Fischmagensoße, Reis und ein Gericht, dass ich zwar kenne, dessen Namen ich aber nicht weiß. Man hat verschiedene Fleischstücke, die hauchzart sind, ein paar Nudeln und noch Gemüse, welches man wahlweise in Ei eintunken kann.
Gleich nach dem Abendessen ging ich auf mein Zimmer und widmete mich wieder meinem Harry Potter Band. Zum Ausklang des Tages hörte ich wie immer ein Hörbuch und erschöpft vom Fitnessstudio ging ich ins Bett und schlief sehr schnell ein.

Tuesday, 18 October 2011

Nothing happens to me~


Und da bin ich Mal wieder, nach langer Zeit. Und deswegen gibt es auch meine gesammelten Werke in einer gebundenen Ausgabe zum Sonderpreis. Denn das Einzige was ihr investieren müsst ist Zeit, um euch meine literarischen Werke zu Gemüte zu führen.  xD

Montag (10.10.2011)

Da hier in Japan wieder einmal ein nationaler Feiertag war gab es kein Frühstück und da wir noch Brötchen vom Sonntag hatten, brauchten wir zumindest nicht einkaufen gehen.
Essen!^^
Um 7 Uhr gab es wie schon gesagt Brötchen mit Marmelade. Und wie man sehen kann gibt es nicht nur Heidelbeermarmelade, sondern auch Erdbeermarmelade. Dazu gab es einen leckeren Kaffee Latte.
Obwohl ein Feiertag war hieß das für uns arme Studenten nicht, dass wir auch frei hätten. Auch wenn alle anderen Schulen frei hatten, die Unis hatten es nicht. Und das hieß, wir mussten den Bus 7.45 Uhr nehmen, da wir am Montag ja ab der ersten Stunde Unterricht hatten.
Unglaublicher Weise konnten wir in der Bahn stehen ohne dabei zerquetscht zu werden und wir konnten sogar atmen! Und das war wirklich etwas Neues! Immerhin gerieten wir Montag Früh immer in die Rush-Hour und da ist gerade stehen ein Luxus, den man sich nicht leisten kann.
In der ersten Stunde hatten wir  die Übung zur baldigen Poster Präsentation und diese war wieder einmal sehr interessant gewesen. Dadurch das Ryohei und ich die ganze Zeit auf Japanisch reden ist es zwar etwas anstrengend, aber immerhin kann ich so mein Japanisch auf die Probe stellen und es verbessern. ^^
Diesen Montag hieß es ausnahmsweise Mal nicht Kanji-Test in der nächsten Stunde, sondern AUSFALL! Da Sudo-Sensei nicht da war konnten wir uns an diesem Montag Mal etwas ausruhen, zumindest bis zum nächsten Tag, wo man schon anfangen musste die nächsten Kanji für Donnerstag zu lernen, denn die hatten es dafür wirklich in sich. 
sonniges Campusgelände
Ich hatte ja nun nichts zu tun und deshalb setzte ich mich in die Sonne und las den Text für das Reaktionspapier in Geschichte, welches ich am nächsten Tag schreiben wollte. Nach einer Weile gesellte sich Alex zu mir und wir bekamen unsere Elektrizitätsrechnung auf unser Handy geschickt. Mehr als 3 Mal las ich mir die Nachricht durch und erst als ich erfuhr, dass auch Alex einen ähnlichen unglaublichen Betrag bezahlen musste glaubte ich, was ich las. Da stand doch tatsächlich, dass die Rechnung für September 1,19€ betrug! Kein Wunder, dass ich es nicht glauben wollte, immerhin ist das ja nicht wirklich ein Betrag mit dem man nicht rechnet.
Beinahe hätte ich vergessen, dass heute ja der Tag war an dem wir uns für den Ausflug nach Chiba eintragen sollten. Schnell brachte ich meinen Zettel dafür weg und nun war es nur noch an mir das Geld zu bezahlen. Aber dafür hatten wir ja noch den ganzen Monat Zeit.
Nach der Mittagspause, die wir auch in der Sonne verbrachten, hatten wir Geschichte. Da montags ja der Unterricht immer aus einem Vortrag bestand, war die Geschichtsstunde interessant.
Auch Brian war in den nächsten 2 Wochen nicht in Japan und deshalb hatten wir auch keinen Kultur-Unterricht. Das bedeutete für mich, dass ich nach der Geschichtsstunde den Bus 14.45 Uhr zum Wohnheim nehmen konnte. Wie immer um diese Uhrzeit war der Bus Rappel voll und es war ein wirkliches Wunder, wenn man einen Sitzplatz bekam. Hier ist es nämlich so, dass die meisten einen Sitzplatz für 2 Personen für sich allein beanspruchten. Und da sie auch nicht wollten, dass man sich neben sie setzte gaben sie im letzten Moment, meistens doch noch einen Doppelsitzplatz auf. xD
In den 20 Minuten auf dem Weg zum Wohnheim hatte ich weitergelesen. Immerhin wollte ich mein Buch bald beenden. Da ich nicht weiß, ob ich schon erwähnt hatte, dass ich ein neues Buch angefangen hatte, sollte ich zumindest noch Mal sagen, um welches es sich dabei handelte. Ja, Susi und Frances, das gilt jetzt euch!^^ Ich hab nämlich Felidae angefangen, den Katzen-Krimi, den ihr mir zu Weihnachten geschenkt hattet.
Die Busfahrt war wirklich anstrengend gewesen und deshalb legte ich mich erst einmal eine Stunde hin. Auch wenn das Buch spannend gewesen war, aber die monotonen Geräusche des Buses und das Schaukeln waren zu ermüdend gewesen.
Ich quälte mich noch müder als vorher wieder aus dem Bett und setzte mich an den Schreibtisch, um endlich meinen Blog um ein paar Einträge zu erweitern. Immerhin musste ich mich wirklich ranhalten, wenn ich nicht Gefahr laufen wollte, 1 Monat auf einmal schreiben zu müssen.
deutsche Prezel mit P! XD
Da es kein Abendessen gab bediente ich mich der Brezel, die die Jungs gestern für uns gekauft hatten.
Ich las noch ein Kapitel meines Buches und dann musste ich mich wieder meinen Karten widmen, die wir ja wissen mussten. Immerhin hatten wir ja jeden Dienstag den Geografie-Test und dieses Mal mussten wir sogar noch extra Fragen beantworten, die er und im Unterricht gestellt hatte. 


 Das erschwerte den Test erheblich, aber da es ja bisher noch nicht viel zum Mitschreiben gab, konnte der Test nicht so schwer sein. Nachdem ich mir alles noch einmal angeschaut hatte, suchte ich mir noch eine drei Fragezeichen Folge, packte meine Tasche fürs Fitnessstudio  und robbte in mein Bett. 


Dienstag (11.10.2011)

Erbarmungslos klingelte mich der Wecker aus dem Schlaf und signalisierte mir, dass ich ja eigentlich duschen gehen wollte. Gegen 5.30 Uhr quälte ich mich dann schließlich aus dem Bett und ärgerte mich im selben Moment, dass ich nicht eher aufgestanden war.
Erstaunlicher Weise schaffte ich es doch pünktlich zum Frühstück. Dieses Mal gab es, neben den üblichen Verdächtigen lauter Dinge, die ich nicht beschreiben kann. xD Ich muss wirklich mein Gedächtnis trainieren. Da frag ich nun schon fast jeden Tag, was ich denn da eigentlich vor mir habe, begreife auch, was mir die netten Küchenfrauen erklären, aber sobald ich aufgegessen habe und satt in meinem Stuhl hänge, habe ich es schon wieder vergessen. Die „Hauptspeise“ kann man sich als eine Art Pastete vorstellen. Dazu gab es Nudelsalat und normalen Salat. Und ein paar undefinierbare Klößchen, die zum einen nach Kartoffel schmeckten zum anderen aber auch wieder nicht.
Menschenauflauf xD
Ich beeilte mich mit Essen, da ich den 7.45 Uhr Bus nach Asaka nehmen wollte, immerhin war Dienstag und da stand wieder das Fitnessprogramm an. ;) Und immerhin wollte ich dieser neuen Gewohnheit nicht untreu werden, auch wenn es Jenny nicht so gut ging und sie deshalb zu Hause geblieben war. Als ich den Umkleideraum betrat war es vollgestopft mit Japanerinnen, die zuvor Lacrosse-Training hatten. Und in dem Moment wo ich die Umkleidekabine betrat herrschte Stille. Alle Augen waren auf mich gerichtet und wieder einmal fühlte ich mich wie im Zoo. Nach ihrer Erstarrung widmeten sie sich wieder ihren Haaren und ich konnte mich in Ruhe umziehen und dann pünktlich 10 Uhr zum Fitnessraum wuseln. Ich hatte mir noch einmal meine Kulturaufzeichnungen mitgenommen und nutzte die Chance auf dem Fahrrad und auf dem Laufband um diese noch einmal durchzulesen. Die ersten 30 Minuten war ich allein in dem Raum (wenn man den Trainer nicht berücksichtigt und niemand scheint jemals den Trainer zu berücksichtigen… xD), doch dann gesellte sich ein weiterer Sportler dazu, der jedoch eine merkwürdige Vorstellung vom Muskelaufbau hatte. In den ganzen 60 Minuten, die er in dem Trainingsraum war hatte er vielleicht 15 Minuten trainiert, wenn es hochkam. Er ging zwar an einige Geräte, trainierte an diesen aber dann gleich für 30 Sekunden an dem höchsten Gewicht was es gab, ließ dann erschöpft die Gewichte unter großem krachen fallen und machte 15 Minuten Pause. Dann ein paar Hanteln die zu schwer für ihn waren und die er nach 3 Mal hochheben auch wieder von sich wegwarf, eben weil sie zu schwer waren. Schön und gut, dass das schneller die Muskeln aufbaut, als normales Training, aber dafür ist es ja auch umso ungesünder für den Körper. Ich widmete mich also meiner drei Fragezeichen folge, während auch ich mich an den Gewichten probierte und las mir nebenbei meine Aufzeichnungen durch. Ich war überrascht, dass ich es mir wirklich nur durchlesen brauchte, ohne es ernsthaft wiederholen zu müssen. Den größten Teil hatte ich doch tatsächlich im Kopf behalten.
Mittagessen
Nach dem Fitnessstudio kaufte ich mir schnell noch etwas zu Essen und setzte mich vor die Cafeteria und beobachtete die Leute. Bald bekam ich dann auch Gesellschaft von meinen lieben Kommilitonen aus Halle und Alex, der sich auch mit an den großen Mittagstisch setzte. So musste ich meine gekaufte Erdbeermilch und meinen Schokoladenstrudel nicht allein genießen.
Bis auf 2 Orte, die ich für ein paar Augenblicke völlig vergessen hatte, hatte ich alle anderen Orte auf der Karte und auch die Fragen richtig beantwortet und genau in dem Moment, wo ich das Blatt abgeben musste, wurde ich mir meines Fehlers bewusst und ärgerte mich über mich selbst.
Da der Kultur-Unterricht das Einzige war, was ich an diesem Tag hatte, wuselte ich danach wieder zum Bus und fuhr nach Hause. Wieder widmete ich mich meinem Buch, was allerdings erst recht zur Folge hatte, dass ich dabei beinahe wieder einschlief. Der Sport war anstrengend gewesen und so fiel ich geradewegs von meiner Tür aus ins Bett und schlief eine Runde, bevor ich dann wieder aufstand und mich meiner Geschichtshausaufgabe widmete, die schon förmlich nach mir schrie. Als ich diese fertig hatte war es gerade Zeit zum Abendessen.
Abendessööön
Es gab wieder einmal einen interessanten Fisch ohne Gräten. xD Einen Kraut-Sojasprossensalat mit Paprika, Reis, eine Dashi-Brühe, den Tee, dessen Name nicht genannt wird.  Und wieder einmal Etwas, dessen Name ich mir nicht gemerkt hatte.
Nach dem Abendessen widmete ich mich meinem Blog und schlief dabei jedoch unglücklicher Weise ein. -.-‘‘‘ Was schreibt man seinen Blog ja aber auch im Bett mit einer kuscheligen Decke und Adoro als Hintergrundmusik?! Kein Wunder, dass einem da irgendwann Mal die Augen zufielen!
Ein Fluch von Akkubetriebenen Computern, bei denen der Akku noch so intakt ist, dass man das Kabel auch Mal abstecken kann. Als ich nach einer Stunde aufwachte stellte ich dann den Computer auf den Schreibtisch, machte das Licht aus und schlief weiter.


Mittwoch (12.10.2011)

6.30 Uhr gab ich schließlich dem Klingeln meines Weckers nach und 7 Uhr machte ich mich dann auf in den Speisesaal.
Frühstück im Zeichen der Orange
Seit langem gab es Mal wieder Orangensaft und sogar echte Orangen als Nachtisch. Neben einem Spiegelei und Frühstücksfleisch gab es noch Pilze und Salat als Beilage. Ich hatte mir noch einen Schwarztee genommen und nachdem mein Toast fertig getoastet war, konnte ich auch diesen Essen.
Da ich einige Fotos der letzten Wochen ausdrucken wollte hatte ich sie auf einen USB-Stick geladen, damit ich sie gleich griffbereit hatte. Außerdem hatte ich auch noch ein paar Briefe und Postkarten einstecken, die ebenfalls auf die Reise gehen sollte.
Im 100Y Shop wollte ich auch noch Mal nach Stiften schauen und so nutzte ich den Vormittag und fuhr mit dem 9.45 Uhr Bus von Asaka nach Ekoda. Ich hatte erst ab 13 Uhr Unterricht und deshalb genug Zeit alles zu erledigen, was ich erledigen wollte.
mein Einkauf!^^
Leider ging das Bilder ausdrucken schief, da man dort die Karte aus der Kamera benutzen musste. Naja, morgen war auch noch ein Tag!^^ Bis dahin würde ich die Bilder auf die Karte der Kamera gezogen haben und dann könnte ich doch noch die Fotos ausdrücken. Nach dem 100Y-Laden wuselte ich durch die Straßen und fand einen Supermarkt indem ich sogar auf Vick Halsbonbons traf, die ich gleich Mal ausprobierte, da ich seit einigen Tagen ein leichtes Kratzen im Hals hatte. Und zu meinem Glück fand ich sogar die Kokoskekse, die ich so gern aß und die waren sogar billiger, als im 100Y-Ladeen. Auch wenn es nur 20Yen waren. Aber immerhin waren es 20Y! :)
Selbst bis zur Mittagspause war noch genug Zeit und setzte mich deshalb vor die Cafeteria und begann den nächsten Text für Geschichte zu lesen, den ich, wie ich feststellen musste, nicht der Text war, den ich noch Mal lesen würde. Wer will schon einen Text lesen, in dem pausenlos beschrieben wird, wie man damals die Wölfe in Hokkaido ausgerottet hat. Da ich vergessen hatte Geld zu holen nutzte ich die Chance, dass Andrea mir noch das Geld vom Waschmittel geben musste, dass ich mir in der Pause doch noch was kaufen könnte. Plötzlich sah ich die Leute aus dem Beginner Kurs, wie sie plötzlich aus dem Nichts auftauchten und begannen wildfremde Japaner nach ihren Hobbys zu befragen. Das war glaub ich der ausschlaggebende Punkt, an dem ich mir doch noch überlegte, den Unterricht der anderen mitzumachen. Gleich am nächsten Montag würde ich die Lehrerin fragen ob es in Ordnung wäre.
Ich las den Text weiter und genoss die Ruhe, die die Stunden mit sich brachten. In der Pause kamen dann wieder die üblichen Verdächtigen und wir verbrachten die Pause zusammen vor der Cafetaria. Ich wartete, und wartete und wartete, doch Alex, der mir mein Geld geben wollte tauchte einfach nicht auf. Und so verbrachte ich die Mittagspause ohne etwas leckeres zum Essen und machte mich dann schließlich auf den Weg zum Geschichtsunterricht.
Leider war der Geschichtsunterricht nicht im Geringsten interessant und wir alle hatten an diesem Tag so unsere Probleme nicht einzuschlafen. Sogar der Lehrer war auch an einem Tiefpunkt angelangt und da wir irgendwann nichts mehr zu vergleichen hatten, lösten wir die Runde eher auf und schnell huschte ich nach unten in den Uni-Laden und kaufte mir noch etwas Essbares. Dann machte ich mich auf zum Bus und hatte wieder einmal das Problem, einen Sitzplatz zu finden. Um diese Uhrzeit, wo die ganzen Sportstudenten sich ebenfalls zum Wohnheim fahren ließen, da sich dort die Sportplätze befanden. Ich verbrachte die Fahrt mit Lesen und kroch mich immer weiter nach vorn in der Geschichte des Katzen-Krimis, der eher einer Thriller oder Horrorausgabe glich.
Im Wohnheim angekommen war ich wieder so Müde, dass ich mich erst einmal kurz hinlegte und mich dann den Kanji widmete, die wir lernen mussten bis zum Donnertag. Dieses Mal hatten es die Kanji wirklich in sich und ich brauchte gefühlte Ewigkeiten um sie zu lernen. Bis jetzt hatte ich geglaubt, dass die 7 Zeichen der wirtschaftlichen Hochwachstumsphase schon schlimm gewesen waren, doch dieses Mal hatten fast all diese Wörter 7 Zeichen die man lernen musste. Und dabei handelte es sich nur um Wörter wie „sie dürfen diesen Fußgängerüberweg nur in eine Richtung passieren“, oder ähnliche Wörter.
Zur Abwechslung ging ich Abendessen und freute mich über die kleine Unterbrechung. xD
lecker Abendessen
Zum Abendessen gab es ein Curry, was eigentlich gar kein Curry war, sondern nur so aussah wie eines. Leider hatte ich mir wieder Mal den Namen nicht gemerkt, aber es war auf jeden Fall so gut, dass ich zum ersten Mal nachholte und mich hemmungslos überfraß. Über mein Gewicht brauchte ich mir ja keine Gedanken zu machen, immerhin hatte ich ja in der kurzen Zeit hier 6kg abgenommen und da machte ja eine zweite Portion Mal nichts aus. Neben einem Mais-Rosinen-Salat (der zwar ungewohnt war, aber völlig lecker schmeckte!) gab es noch einen Joghurt-Gemisch, welches mit Mandarinen gespickt war. Dazu gab es wieder Mal den Tee, dessen Name nicht genannt wurde.
Nach dem unglaublich ausreichenden und leckeren Mahl ging ich zurück auf mein Zimmer und lernte weiter Kanji.
-Zeitpsrung-
Und da ich die ganze Zeit bis 1 Uhr nichts anderes gemacht hatte, als diese Kanji gelernt hatte erlaube ich mir Mal einen Zeitsprung und sage nur noch, dass ich nach dem Lernen auch nichts anders gemacht hatte, als ins Bett zu gehen. xD
Demnach war Mal wieder nichts Spannendes geschehen!


Donnerstag (13.10.2011)

Da ich am Mittwoch etwas länger schlafen konnte, hieß es an diesem Tag wieder zeitig aufstehen und so quälte ich mich aus dem Bett und huschte unter die Dusche. In der Zeit vor dem Frühstück wiederholte ich noch einmal die Kanji und besah mich meiner Hausaufgaben.
7 Uhr ging es dann wieder zum Frühstück und vor lauter Hunger hatte ich beinahe vergessen von meinem Essen ein Foto zu machen. Also machte ich nachträglich noch eines. xD
Es gab Lachs (leider mit Gräten Papa!) mit Süßkartoffeln und Bohnen. Zudem gab es noch einen Hühnchen-Broccoli-Salat und Reis mit Nori Blättern. Die Miso-Suppe war dieses Mal mit Pilzen und Tofu Streifen. Und wie man am Rand des Bildes sieht gab es wie immer den Tee, dessen Name nicht genannt wird. ^^
Da Donnerstag war, musste ich wieder den 9.45er Bus nehmen, um pünktlich zum Unterricht zu kommen, immerhin hatte ich den Test und manchmal begann sie den Text gleich nachdem die Unterrichtsklingel verstummt war.
Der Kanji-Test war Mal wieder interessant, weil Sudo-Sensei wieder Kanji in den Test eingebaut hatte, die gar nicht zum Lernen ausstanden. So war es Mal wieder nichts mit einem Blumentopf. Aber vielleicht beim nächsten Mal. Der Rest der Stunde verlief wie jeden Donnerstag. Ich übersetzte die Kanji für den nächsten Test und langweilte mich da wir wieder einmal unendlich lang über einen Text sprachen, den wir eigentlich alle begriffen hatten.
In der Mittagspause hatte ich mich mit Mariko getroffen und wir übten ein paar Deutsche Wortfetzen unterhielten uns aber hauptsächlich auf Japanisch. Es war eine willkommene Abwechslung und es hatte viel Spaß gemacht. :) Und ich war froh, dass wir uns ab jetzt jeden Donnerstag treffen wollten.
Nach der Pause hatten wir wieder Kultur und der Unterricht war eine genauso willkommene Ablenkung wie das Treffen mit Mariko. Leider hatte ich dieses Mal im Test nur 25 Punkte, weil ich die beiden Bezirke vertauscht hatte.
Kaum war der Kultur Unterricht vorbei ging es für mich ins Fitnessstudio und da es Jenny auch am Donnerstag nicht gut ging begleitete mich Nicole. Und für 1 ½ Stunden ging es wieder zum Schwitzen und Gewichte stemmen in den Trainingsraum. Dieses Mal änderte ich die Reihenfolge meiner Übungseinheiten, damit wir uns etwas unterhalten konnten und nach etwas über einer Stunde verschwand Nicole unter der Dusche, da sie immerhin noch Haare waschen mussten. Immerhin musste man ja im Rikko Kaikan fürs Duschen bezahlen und deshalb nutzte sie die Gelegenheit, dass sie hier kostenlos duschen konnte. Ich ging noch schnell aufs Fahrrad und nach weiteren 15 Minuten ging ich dann auch unter das kühle Nass.
neu bedruckte Monatskarte
Da nach dem Training noch etwas Zeit war ging ich die Fotos ausdrucken und das dauerte dann auch wirklich nur ein paar Minuten. Es wurde zwar etwas teurer, als ich es anfangs geplant hatte aber immerhin hatte ich nun die ersten Fotos von meinem ersten Japan-Monat in meiner Hand.
Nachdem ich fertig war wollte ich meine Fahrkarte erneuern, da mein Monat abgelaufen war und ich die Karte verlängern musste. Dazu kam ich jedoch nicht gleich und da Nicole und ich uns so gut unterhalten hatten, dass wir die Zeit vergaßen wartete ich gleich noch auf Andrea, die bald Unterrichtsschluss hatte. Als Andrea am Bahnhof ankam verabschiedete ich mich von Nicole und kaufte schnell meine neue Monatskarte.
Danach fuhren wir gemeinsam nach Hause und kaum waren wir dort angekommen  gingen wir Essen.
Da ich an diesem Tag wohl etwas neben mir stand oder ich einfach immer nur zu viel Hunger hatte vergaß ich vollkommen ein Foto zu machen. Ich hoffe aber, dass es das unbedingt noch Mal geben würde, denn es war unglaublich lecker. Neben Reis und Miso-Suppe gab es dieses Mal Frittiertes. Neben frittierten Bohnen gab es auch noch ein großes Stück frittierte Süßkartoffel, ein Stück frittierten Fisch und zu meiner Freude eine große frittierte Garnele. Es war unglaublich lecker!  Dazu gab es sogar noch einen Mandarinen-Zitronen-Pudding.
Nach dem Abendessen ging ich in mein Zimmer und genoss das Gefühl des anstehenden Wochenendes. Trotz des sich wiederholenden Ablaufes war es doch immer wieder schön, wenn man abends auf sein Zimmer kommt und weiß, dass man nichts zu lernen hat.
Ich setzte mich also an meinen Schreibtisch und begann meinen Blog weiterzuschreiben. Was auch wirklich dringend notwendig gewesen war!  Die Anstrengungen des Fitnessstudios taten jedoch ihr übriges und ich schlief kaum, dass ich den Laptop mit ins Bett genommen hatte und es mir dort gemütlich gemacht hatte.
Irgendwann wachte ich dann auf und sah dass ich eingeschlafen war. Schnell stellte ich den Laptop auf den Tisch und ging endgültig ins Bett.


Freitag (14.10.2011)

Wochenende! Und trotzdem stand ich 7 Uhr auf, da ich genug zu tun hatte! Und außerdem wollte ich ja zeitig Frühstücken.
Es gab wieder Toast und dazu Ei mit Schinken und Bambussprossen mit Paprika und Mais.
Dazu gab es einen Thunfisch-Salat und Tee. Sogar Orangensaft konnten wir uns an diesem Tag nehmen.
Zurück auf meinem Zimmer schrieb ich erst einmal die letzten Einträge vom Wochenende, lud sie hoch und dann ging es ans Saubermachen. Ich kehrte mein Zimmer aus und dann konnte ich zum ersten Mal meine neuen Putzlappen benutzen, um meinen Schreibtisch sauberzumachen. Nebenbei wurde, wie eine brave Hausfrau, Wäsche gewaschen. Das wunderbare Wetter lud richtig zum Wäsche waschen ein und das Thermometer zeigte 26°C.
Da ich den Tag nutzen wollte fuhr ich nach Ikebukoro und bummelte durch die Straßen. Ich kaufte mir endlich meinen Thermobecher, den ich schon seit Beginn meines Aufenthaltes hatte kaufen wollen und schlenderte durch die Straßen. Ich schaute auch in dem Laden vorbei, indem ich das erste Mal Harry Potter Essstäbchen in Zauberstabform gesehen hatte und traf auf Helen, Tabeta und Steven, die ihre Zeit in Ikebukoro totschlagen wollten, da sie noch ein paar Stunden Zeit hatten, bis sie eine Politik-Sitzung besuchen mussten.
Nach meinem Einkaufsbummel ging ich zu Mc Donalds und probierte zum ersten Mal eine warme Schokoecke. Und die war so unglaublich lecker, dass ich das ich die bestimmt noch öfter kaufen gehen werde. ^^ Die Apfeltaschen waren schon lecker, aber gegen die Schokoladentasche kommt sie nicht an!!!
Als es an der Zeit war fuhr ich zurück zum Wohnheim und kam gerade so an, dass ich in mein Zimmer gehen konnte, meine gekauften Sachen auspacken konnte und dann zum Abendessen gehen konnte.

Es gab Reis mit Hackfleischsoße, dessen originalen Namen ich natürlich Mal wieder nicht weiß… ich bin wirklich nicht gut im Merken solcher Dinge… -.-‘‘‘ Dazu gab es einen Eierstich und einen Glasnudelsalat mit Nori Blättern und Kohlsalat. Dieses Mal war es keine Miso-Suppe, sondern wieder eine klare Dashi-Brühe mit verschiedenem Gemüse.
Nach dem Abendessen kehrte ich auf mein Zimmer zurück und schrieb ein paar Briefe und hörte mir ein Hörbuch an.

Und nun ist es Zeit für einen weiteren Buch-Tipp! Dieses Mal handelt es sich um ein Buch, für Fans des Thriller-Genres. Und zwar das neueste Werk Sebastian Fitzek. Der Augensammler ist zurück und dieses Mal hat er Verstärkung mitgebracht! Ich muss allerdings all diejenigen warnen, die zart beseelt sind! Denn dieses Buch hat selbst mich aus der Bahn geworfen! Und dazu braucht es schon eine Menge. Aber Herr Fitzek hat es Mal wieder geschafft mich so in den Bann seines Buches zu ziehen, dass ich kaum aufhören konnte das Hörbuch anzuhören. Der Augenjäger ist seit ein paar Wochen in jedem Buchladen erhältlich und auch das Hörbuch, welches wie immer von Simon Jäger gelesen wird, kann man sich kaufen, wenn man nicht die Zeit hat das Buch zu lesen. So wie ich, denn ich hab hier ja nicht die Zeit deutsche Bücher zu kaufen und so habe ich auf das Hörbuch zurückgegriffen, welches man sich auch als Hörbuch im Internet runterladen kann. :) Was auch mir ermöglichte es hier in Japan anhören zu können!^^ Und es ist wirklich nichts für schwache Nerven!!! Aber jeder der Thriller liebt muss dieses Buch auf jeden Fall lesen! *---*
So, genug des Buchtipps…wieder zurück zum eigentlichen Geschehen. Ich hörte den Augenjäger also bis zu dem Zeitpunkt, wo mich dann doch der Schlaf übermannte und so wie ich das mitbekam wechselte ich zu den drei Fragezeichen, denn immerhin wollte ich nicht, dass ich im Halbschlaf spätere Szenen mitbekam, die mir die Spannung am Weiterhören verdarben.
Und so schlief ich zwar mit den kranken Gedanken an das Buch ein, hörte aber die beruhigenden Stimmen der drei Fragezeichen, die mich das Grauen der Geschehnisse im Buch vergessen ließen.

Und an dieser Stelle muss ich glaub ich wirklich ein ganz großes Dankeschön an Herrn Sebastian Fitzek aussprechen, zu dessen neuester Lesung ich leider nicht gehen konnte. Das Sie es sogar schaffen mich in Japan auf Trab zu halten, sodass ich kaum an etwas anderes Denken kann, als weiterzuhören, ist wirklich beeindruckend! Vielen vielen Dank für ihre wunderbaren Bücher!!! :)