Wednesday, 30 March 2016

Wochenend und Sonnenschein

25.03.2016 – Vom Froschkönig und vielen Prinzessinen

Es war Karfreitag und die Sonne schien und in meinem Zimmer war es plötzlich so warm, dass jegliche Decken zu viel wurden. Ich sprang voller Energie aus dem Bett und schaltete den Wasserkocher an, den ich übers Wochenende geliehen bekommen hatte. Ich freute mich, dass ich Mal nicht hovhsprinten musste, um meinen Wasserkessel aufzusetzen. Es war sehr komfortsbel. Bevor ich jedoch mein leckeres Frühstück geniessen konnte gig es erst einmal duschen. Dann hieß es aber es Frühstück machen. Ich ging zu meinem Kühlschrank und freute mich wieder einmal darüber, dass ich endlich einen Kühlschrank hatte. :) Ich musste mein Zimmer jedoch doch noch verlassen, da es zur Pefektion meines Frühstücks noch ein Ei geben sollte. 
Osterspaziergang
Also schnell warmes Wasser aus dem Wasserkocher in den Topf geschüttet und mir ein paar Minuten des Wartens gespart. Beim Frühstücken beobachtete ich wieder einmal die Kleinen,wie sie auf Reisen gingen. Ich hatte noch etwas Zeit, bevor ich aufbrechen musste, weshalb ich mir mein Strickzeug und mein Tagebuch schnappte und eine Bank vor dem Wohnheim überfiel. Ich genoss die Sonne und wurde plötzlich von einer Horde kleiner Kinder überfallen, die alle auf den Rasen vorm Wohnheim gerannt kamen und sich bereit machten zum Spielen. Da zog natürlich so ein merkwürdiges Etwas mit blonden Haaren, was so gar nicht aussieht, wie die Mama magisch an. Obwohl die Kindergärtnerinnen ausdrücklich gesagt hatten, dass sie die umsitzenden Leute nicht stören sollten huschten sie immer wieder an den Erzieherinnen vorbei und winkten und rannten dann schnell wieder zurück. Als die Erzieherinnen allerdings Seifenblasen auspackten, war alles andere auf der Welt egal! Jetzt hieß es Seifenblasen fangen und auch wenn man nur knapp Kniehöhe hatte, so war es bestimmt möglich eine Seifenblase in der Höhe von 2m noch zu fangen, wenn man sich anstrengte. Es war unglaublich den Kindern dabei zuzusehen, wie sie wie verrückt Seifenblasen hinterherrannten. Aber noch faszinierender war eine der Erzieherinnen, die immer wieder begann die Kleinen nachzumachen, wenn sie zu laut wurden. Die schauten ihre Erzieherin immer irritiert an und waren sofort ruhig. Aber es war trotzdem ein Schauspiel mit anzusehen, wie eine erwachsene Frau plötzlich die Arme in die Höhe warf laut schrie und hinter einer Seifenblase hinterherrannte. Ein Junge traute sich dann doch zu mir, blieb neben mir stehen, drehte sich zu seiner Erzieherin um und fragte sie: „Was ist das?“ Ich schaute ihn lachend an und erklärte ihm, dass ich ein Mensch sei und aus einem Land komme, welches ganz weit weg ist. Die Erzieherin kamm und entschuldigte sich und als der Kleine dann auch noch gesagt bekam, dass das unhöflich war hätte er beinahe angefangen mit weinen. Ich hatte noch etwas Schokolade einstecken, die ich eigentlich essen wollte, die gab ich ihm, als die anderen Kinder nicht hinsahen. Und dann war die Welt wieder in Ordnung. Er versprach mir sogar, dass ich das nächste Mal mitspielen könne und die anderen Kinder auch ganz lieb zu mir sein würden, da das alles seine Freunde waren. Ich hätte den Kleinen am Liebsten mitgenommen, so knuffig war er. Als es dann wieder in den Kindergarten ging gingen alle an mir vorbei, winkten und verabschiedeten sich von mir. Und auch ich machte mich wieder auf ins Zimmer, da ich ja noch einen Termin bei Aizawa-Sensei hatte. Und davor wollte ich noch schnell auf die Bank und Briefe wegschicken. Die Päckchen mussten leider noch etwas warten. Ich sattelte mein Rad und fuhr gemütlich in die Uni, wo ich mein Rad neben der Bank abstellte und mich in die Reihe der wartenden Menschen einreihte. Ein Opa und eine Studentin hatten beide Aurtomaten besetzt und ich stand tatsächlich 10 Minuten später immer noch am gleichen Fleck. 
Abschlusszeremonie
Ich nutzte die Zeit und beobachtete die vielen Leute, die heute auf dem Campus unterwegs waren. Anhand der wunderschönen Kimono und Yukata konnte ich erkennen, dass heute die Abschlusszeremonie stattfand, wo alle ihre Zeugnisse bekamen und endlich fertig mit der Uni waren. Eine schöne Zeremonie. Schade, dass es in Deutschland soetwas nicht gibt. Da kriegt man einfach sein Zeugnis und das wars. Ich bewunderte die vielen tollen Gewänder und schoss hier und da schnell ein Foto. Und dann kam zu meiner Überraschung auch noch das Maskottchen der Uni-Bibliothek angelaufen. Die arme Person, die sich in dem Kostüm befand! 
Bei dem Wetter war es nicht gerade das schönste, aber Gamajumper machte seinen Job sehr gut und ließ sich mit jedem fotografieren, der des Weges kam und fiel manchen gleich in die Arme. In der Post wartete ebenfalls eine riesige Schlange darauf ihre Pakete und Briefe abzuschicken. Ich reihte mich brav ein und bemerkte, dass die ersten ihre geliehenen Abschlussgewänder wieder an die jeweilige Firma zurückschickten. Und dann war ich endlich an der Reihe. Ich gab meine Briefe ab und die Frau war gleich erst einmal geschockt davon, was sie denn mit den vielen Briefen anfangen sollte und wie sie sie handhaben sollte. Sie prüfte jeden Breif zig Mal und fragte mich bei einigen, was denn enthalten sei. Sie erledigte ihre Arbeit so gründlich, dass ich fast 10 Minuten an der Kasse stad, nur für ein paar Briefe... Als ich mich durch die wartenden Massen wieder nach drauße gedrängt hatte atmete ich erst einmal erleichtert aus. Da ich zu zeitig an der Uni angekommen war, schaute ich, ob bei der Gelegenheit nicht zufällig auch das Café geöffnet hatte und tatsächlich hatet ich Glück. Ich las auf dem Zettel, dass aufgrund der Feierlichkeiten bis 16 Uhr geöffnet war. 
Das hieß, nach dem Gespräch mit Aizawa-Sensei würde es Kaffee und Kuchen geben, zur Feier des Tages. Ich fuhr zu Aizawa-Senseis Büro nach oben und klopfte. Das Gespräch verlief sehr gut und wir suchten gleich ein paar Kurse heraus, bei denen ich hospitieren könnte. Ich war erstaunt, dass das Gespräch fast nur auf Japanisch stattfand, wo er doch so gerne Deutsch sprach. XD Aber ich gab mein Bestes und bis auf ein paar Vokabeln, die mir nicht einfielen unterhielten wir uns also auf Japanisch über die besten Kurse und die Dozenten, die am Besten zu meinem Forschungsthema passen würden. Als dann auch alle anderen Fragen geklärt waren ging es dann wieder an die Sonne. 
Ich beobachtete noch etwas die verschiedenen Studenten und deren Familien, wie sie wild Fotos von allem und jedem schossen und machte ich dann fröhlich auf ins Café, wo ich neben einem Kaffee noch ein Brötchen aß, bei dem ich zuerst annahm, dass es mir einer herzhaften Creme gefüllt war, aber als ich dann hineinbis war es tatsächlich Kartoffelsalat. Es schmeckte sehr lecker, auch wenn ich allein nie auf diese Kombination gekommen wäre. Als Nachtisch gab es etwas, dass Toastähnliche Substanz hatte und mit Schoko und Vanillecreme gefüllt war. Japaner haben zwar merkwürdige Arten von Teigwaren, aber sie schmecken fabelhaft, auch wenn man manche Kreationen erst kosten muss, bevor man merkt, dass sie tatsächlich kombinierbar sind. Nach meinem Kaffee und eingien Fotos von der Inneneinrichtung, bei der tatsächlich Mangazeichnungen immer wieder hier und da auffielen, machte ich mich dann wieder auf den Heimweg, wo ich erst mein Rad daheim abstellte und dann meine Tasche schnappte, da ich ja noch meine Eintrittskarte für die Anime Japan in Tokyo am Sonntag holen wollte. 
Also ging ich wieder in Richtung Bushaltestelle und suchte den nächsten Family Mart auf, wo ich nach einigem Suchen und Fragen auch erklärt bekam, wo ich denn meine Karte vorbestellen konnte. Denn manche kauften ihre Karte direkt an der Kasse und manche gingen an einen Automaten, um sie sich dort zu kaufen. Als ich dann meine Karte, einen Sakura-Latte und Kekse geholt hatte ging es wieder nach Hause. Ich freute mich schon riesig auf meine Kekse, da ich diese vor 4 Jahren schon immer gegessen hatte. Doch bevor ich über meine Kekse herfallen konnte, wollte ich noch einmal in den 100Yen-Konbini einkaufen gehen um noch Yakult zu kaufen. 
Unheimlicher Müll...
Auf dem Rückweg fiel mir dann ein riesiger Wohnwagen auf, der vor einem der Wohnheime wartete. Die Familie wollte gleich nach der Feier in den Urlaub fahren und hatte dafür schon einmal den Wagen vorgefahren. Vom 100Yen Lawson zurück machte ich es mir bequem und setzte mich an meinen Blog, den ich etwas vernaschlässigt hatte und schrieb erst einmal 4 Tage, damit es nach dem Wochenende nicht mehr so viel war. Zwischendurch machte ich mir einen Salat und Bratreis mit Garnelen und setzte mich danach wieder an meinen Blog, bis ich endlich mit dem Eintrag fertig war und ihn hochladen konnte. 
Da ich meinen neuen PC dafür nutzte dauerte es dieses Mal auch nicht so lange mit hochladen, was sehr angenehm war. Denn eigentlich hatte ich zeitig ins Bett gehen wollen, da mein Wecker sehr zeitig klingeln würde, damit ich auch ja püntklich meinen Zug nach Tokyo bekommen würde. Kaum war der Blog hochgeladen und ich in der Waagerechten angekommen war ich auch schon eingeschlafen.



26.03.2016 – Demo, Demo, Demo...

Der Wecker klingelte vieeel zu zeitig, doch ich schälte mich aus dem Bett und machte mich erst einmal daran mir etwas zum Frühstück zu machen. Ich war wieder einmal sehr dankbar für den Wasserkocher, denn so konnte ich ganz faul in meinem Zimmer bleiben. Während das Wasser kochte und ich mein Frühstsück bereitgestellt hatte, machte ich mich erst einmal ans Packen. Dieses Mal hatte ich mir vorgenommen alles so gut es geht in den Rucksack zu packen, sodass ich zumindest hinzu keine extra Tasche haben würde und meine paar Habseligkeiten passten auch wundervoll in meinen Rucksack. Dann gab es erst einmal Frühstück. Und da schließlich Ostern war gab es Nutella. Gähend machte ich mich fertig und entschied mich dafür mit dem Bus zu fahren, da ich nicht wusste, mit wieiviel Gepäck ich eigentlich wiederkommen würde. Ich sattelte meinen Rucksack und dann ging es auch schon wieder los ins nächste Tokyo Abenteuer! Es würde ein aufregendes Wochenende werden, dass stand fest. Ich war die erste an der Bushaltestelle und kontrollierte gleich einmal, ob ich denn zur richtigen Zeit da war. Allmählich füllte sich die unsichtbare Linie, die ich damit eröffnet hatte und als der Bus dann mit 5 Minuten Verspätung ankam war ich wirklich froh eine der ersten zu sein, die einsteigen durfte. Ich bekam noch einen Sitzplatz, was bei dieser Masse an Menschen wirklich ein Glücksgriff war, nicht, dass ich zu faul zum stehen war, sondern weil man kaum stehen konnte und Angst haben musste in der Kurve keinen Halt zu finden und auf die sitzenden Passagiere zu fallen. Jetzt mussten sich die Anderen darum Gedanken machen, wie sie am besten das Gleichgewicht behielten. Ich kramte schon einmal nach dem Kleingeld für den Bus und stieg wenig später am Bahnhof aus und eilte nach unten in die Bahn, wo ich erst einmal meine Karte wieder auflud. Ich bekam meine Bahn und wenig später ging es auch schon los. Ich beobachtete die Leute ein wenig, suchte einige Stationen heraus und entschied mich dann die Zeit sinnvoll zu nutzen – mit schlafen! 
Takeshita Straße leer
Pünktlich an der Endstation wachte ich wieder auf und wuselte zur nächsten Bahnlinie, die mich nach Harajuku bringen würde. Für Harajuku war ich viel zu zeitig, was ich jedoch ganz gut fand, da ich es mochte die gutbesuchte Takeshita Einkaufsstraße ohne Menschen und später mit Menschenmassen zu sehen. Ich stieg an der Haltestelle aus und außer den Kameras wäre niemandem aufgefallen, hätte ich dort einen Tango über den Bahnsteig hingelegt. 
Kaffee ^^
Ich ging in den nächsten Mc Donalds und bestellte mir erst einmal einen Kaffee. Während ich den genoss und etwas munterer wurde, suchte ich noch einmal alle notwendigen Bahnlinien und Verbindungen heraus und machte mir Notizen zu den Zeiten, denn immerhin wollte ich pünkltich am Treffpunkt mit der Japanerin vom Couchsurfing ankommen. Nach meinem Kaffee reihte ich mich erst einmal in die Schlange der wartenden Damen ein, die schon fast bis zur Treppe ins Erdgeschoss reichte. Geduldig wartete ich, bis ich an der Reihe war und als ich die Toilette wieder verließ war die Schlange nicht wirklich kürzer geworden, während die Männer sich erst einmal durch die Reihe der wartenden Frauen durchkämpfen mussten und dann aber jegliche Anstrenungen hinter sich hatten. 
wartende Massen...
Ich schlenderte durch die lebhaftere aber noch immer verschlafene Straße und machte mich auf den Weg zur Hauptstraße. Vor der Demo, die ich besuchen wollte, standen noch 2 Läden auf meinem Plan. Da das Wetter schlagartig wärmer geworden war und ich nur lange und warme Hosen dabei hatte, wollte ich nach Röcken schauen. Und gleich im ersten Laden wurde ich fündig und das zu einem unschlagbaren Preis. Ich nahm die ersten beiden Röcke, die ich fand ging in die Umkleide und danach zur Kasse. Ich liebe es, wenn ein Plan funktioniert! So war ich nach knappen 10 Minuten wieder aus dem Laden raus und freute mich. Ich beobachtete eine Menschenmenge, die brav auf der anderen Straße auf die Eröffnung eines Ladens wartete und schoss schnell ein paar Fotos. 
Takeshita Straße voller
Danach ging es ganz klassisch in H&M, doch hier war das Angebot überhaupt nicht meine Stilrichtung, weshalb ich unverrichteter Dinge wieder vondannen zog. Jetzt hatte ich tatsächlich noch genug Zeit um beim Meiji-Schrein vorbeizuschauen, der sich gleich in der Nähe befand.
Doch vorher kam ich noch an einem Laden vorbei, an dem eine riesige Schlange Menschen stand und warteten. Ein neuer Laden hatte eröffnet und es gab mit Vanille-Creme gefüllte Nusstaschen, die scheinbar so gut waren, dass die Leute dafür Schlange stande. Da musste ich mich doch glatt anstellen und auch eine probieren. Und was soll ich sagen...sie waren vorzüglich! *-* Ich kam auch wieder an dem LAden vorbei in dem ich zwar immer noch nicht essen war, aber den Namen schon sehr lustig finde. ^^ Und es gab ihn immer noch. 


Meiji Schrein
Es war richtig warm geworden und ich schlenderte gemütlich durch den Park, der zum Schrein führte. Am Schrein angekommen sah es schon wesentlich voller aus und ich musste eini Zeit lang warten, bis ich meine 5Yen Münze in den großen Holzkasten werfen konnte, und für die Erfüllung meiner Wünsche beten konnte. ^^ Ich schoss noch schnell ein Foto, obwohl das eigentlich nicht erlaubt war und ging dann zum Stand mit den Glücksbringern, da ich noch nach dem ein oder anderen Mitbringsel schauen wollte. Ich kaufte ein paar Omamori (Glücksbringer für verschiedene Anlässe) und musste natürlich auch ein Omikuji (Horoskop) mitnehmen, welches mir großes Glück vorraussagte. X3 
Schrein-Selfie
Hochzeitsfoto. ^^
Ich sah durch Zufall noch ein Hochzeitspärchen, welches im Meiji-Schrein geheiratet hatte und jetzt die Fotos schießen ließ. Dann machte ich mich auf in den benachbarten Yoyogi-Park, wo ich mir die Anti-AKW Demo anschauen wollte. Es sollte die größte Demo werden, die in den letzten Jahren stattgefunden hat und ich hatte keine Probleme den Park nicht zu finden, denn an jeder Ecke standen Leute, die einem den Weg zur Demo wiesen. Als ich im Park mit unzähligen Flyern beladen ankam traf ich auf Tina und wir wurden gleich von einer großen japanischen Zeitung interviewt, welche sich rieisig darüber freute, dass auch Ausländer an einer solchen Demo teilnahmen. 
Namba69
Wir gingen dann weiter zu Bühne 1 auf der eine Demonstrantin eine Rede halten sollte, welche erst kürzlich an einer Dokumentation mitgewirkt hatte. Auf Misao Redwolf mussten wir zwar noch etwas warten, aber dafür gab es Livemusik von einer Band namens Namba69 (Nummer 69), die zuerst einmal die Menge mit Rockmusik einheizte. Es war erstaunlich, dass sogar die älteren Teilnehmer mitschnunkelten und brav ihre Arme hoben, um diese im Takt hin und her zu schwenken. Und nein, es war nicht wegen des Gruppenzwangs, sondern weil ihnen die Musik und dere Inhalte gefallen hatten. Auffällig war vor allem, dass fast alle Texte der Band auf Englisch waren. 
Misao Redwolf
Und nachdem diese 20 Minuten für Stimmung gesorgt hatten ging es dann an den Rednerteil der Veranstaltung. Neben Misao Redwolf hielten auch einige Politiker und engagierte Forscher Reden und wir begannen uns unter die Leute zu mischen und aus allen Perspektiven festzuhalten, wie eine große japanische Demo aussah. Dann unterhielten wir uns mit eingien Leuten und weil wir Hunger hatten ging es als nächstes zu den Imbisbuden, die ebenfalls ihren Platz in der Menge gefunden hatten. Es kam einem nicht wirklich wie eine Demonstration vor, sondern eher wie ein Volksfest, nur das auf denen nicht ständig Leute mit Fahnen herumliefen. Nach dem Essen schauten wir uns die Souvenierstände an...ja! Es gab auch Souvenierstände. 
Und auf einigen war das typische „Atomkraft Nein Danke.“ zu lesen, von dem man sich T-Shirts oder auch Pullover kaufen konnte. Auch Bücherstände waren vertreten und an jeder Ecke warteten ein paar engagierte Japaner darauf, dass man an einer Unterschriftensammlung teilnahm. Auch Stände mit Lebensmitteln aus den betroffenen Regionen waren vertreten und nachdem wir uns einmal von allem einen Überblick verschafft hatten gingen wir zurück, wo wir immer öfter von Leuten angesprochen wurden, die die Energiepolitik Deutschlands sehr gut fanden und die uns das auch unbedingt mitteilen wollten. Teilweise waren sie besser über die genauen Bestimmungen informiert, als wir selbst. 
Verkaufsstände
Unterschriftensammlung
 Wir trafen auf einen sehr gegabten Künstler, der es sich zur Aufgabe gemacht hatte Karikaturen und andere kritische Bilder anzufertigen, über die wir uns eine Weile unterhielten. Dann hieß es allerdings weitergehen, denn wir wollten noch ein Stück bei dem Umzug mitlaufen, bis wir in der Nähe des Bahnhofs waren. Es reihten sich immer mehr Menschen ein und wir waren erstaunt, wie viele Leute eigentlich gekommen waren. Wir warteten und warteten und dann ging es auch schon los...dachten wir! Fgalsch gedacht. Wir hatten nicht gewartet, weil der Umzug noch nicht losgegangen war, nein! Wir hatten gewartet, weil der Umzug schon losgegangen war, die gesamte Masse an Menschen aber in ganz kleine Gruppen geteilt wurde, damit diese auf der Straße nicht so auffielen. Wir bekamen unsere Münder nur noch schwer zu, als wir in einer lächerlich kleinen Gruppe die Straße entlanggingen und der Rest der Gruppe, der erschreckend Groß war brav auf ihr Zeichen warteten.  
Umzugsgröße vor dem Start...
Nach dem Start...
Wir schüttelten mit dem Kopf und in der Nähe des Bahnhofs lösten wir uns aus der Gruppe, um auf einer Brücke noch schnell Fotos zu machen. Als witr auf dieser jedoch angekommen waren, mussten wir Minutenlang warten, bis die nächste Gruppe ankam. Kein Wunder, dass man immer denkt in Japan wird nicht demonstriert...wenn die Gruppen so klein aufgeteilt werden ist es logisch, dass es aussieht, als ob es nur eine kleine Anzahl an Teilnehmern ist und sich demnach nicht so viele Leute dafür interessieren. Schlau, schlau! 
Wir gingen zurück zum Bahnhof, wo jetzt schon mehr los war. Und da wir noch einen Crepé essen wollten stürzten wir uns noch einmal ins Getümmel auf der Takeshita- Doori und blieben an einem Crepé-Stand stehen, welcher ein besonderes Frühlingsangebot hatte: Sakuraeis mit einem Stück grünem Tee Käsekuchen, mit Puffreis Sahne und Sakurasoße und Erdbeerstreuseln...*-* Dafür blieb man doch gern 15 Minuten in einer Schlange stehen! In der kleinen Bude, in der die Crepés hergestellt wurden tummelten sich 8 Frauen, damit es auch schnell vor sich ging. Sie konnten sich zwar kaum Drehen und Wenden, aber es ging wirklich sehr schnell vorran. Und so hatte ich wenig später meinen Crepé und ließ ihn mir schmecken. Er war wundervoll! 
der wundervolle Crepé *-*
Man kann das gar nicht wirklich beschreiben, so wundervoll war er. Da es mittlerweile recht spät geworden war machte ich micha uf den Weg nach Ikebukuro, wo ich noch ein paar Wege zu erledigen hatte. Ich stapfte durch die Menschenmassen und begab mich erst einmal ins Sunshine City, wo ich das perfekte Plüschtier für einen erschwinglichen Preis fand! Ich kaufte mir ein Disney-Eichi als TsumTsum und freute mich. Danach ging es weiter in den Book Off, wo ich ein paar Mangas und Bücher für 100Yen fand und mitnahm. Mein letzter Gang führte mich in den Animate, wo ich mich nach langem Warten doch noch in den 5ten und 6ten Stock hochtraute und da die Fahrstühle immer restlos überfüllt waren ging ich dann doch lieber zu Fuß! 
Ich schaute mich etwas um und ging dann wieder. Ich schlenderte zurück zum Bahnhof und fuhr nach Ebisu wo ich mich mit meiner Couchsurfing Japanerin und ihrer Freundin in einem Fischrestaurant treffen wollte. Ich fand das Restaurant auch nach kurzem Suchen und wartete brav bis Natsumi und ihre Freundin Mie ankamen und gemeinsam gingen wir in das Restaurant, wo die Beiden fleißig anfingen zu bestellen. Für einen Moment wurde mir etwas mulmig, wegen meines Geldbeutels, doch das Essen war vorzüglich und wir verstanden uns blendend. 
    
 
Da die Beiden auch Englisch üben wollten, unterhielten wir uns auf Englisch und Japanisch und genossen dabei wundervollen Fisch. Nachdem wir höflich darauf aufmerksam gemacht wurden, dass der Laden bald schließen würde machten wir un auf den Weg und bezahlten. Natsumi zahlte mit Kreditkarte und ich hatte unglaubliches Glück, denn ich msusste nur 20€ zahlen. ^^ 

v.l.n.r.: Natsumi, Ich, Mie
Wir brachten Mie zum Bahnhof und liefen dann ein Stück bis zu Natsumis Wohnung, wo wir es uns gemütlich machten und es uns auf dem beheizten Teppich bequem machten...ist es nicht wundervoll. Ein Teppich mit Heizdecke und einem Lüfter. Ich hatte das Gefühl ich war im Himmel. Ich konnte ganz normal sitzen, ohne zig Schichten anzuhaben und mir war angenehm warn. *-* Natsumi ging erst einmal fix baden, während ich mir einen japanischen Spielfilm ansah. Nachdem sie fertig war und ich ihr bedeutete hatte, dass ich noch nicht duschen müsste brachte sie eine Flasche Champagner und 2 Gläser und eine Tomate-Mozarella Platte. So ging das Trinken fleißig weiter und wir unterhielten uns auch im angetrunkenen Zustand sogar noch über Politik. Sie lud mich zu einigen Veranstaltungen ein, wovon die nächste ein Kirschblütenfest war, wo ihre Arbeitskollegen ein fleckchen Erde unter einem Kirschbaum gemietet hatten, wo wir uns die Krischblüten anschauen wollten in der Nähe von Meguro. Ich hatte Natsumi als kleines Dankeschön Gummibärchen mitgebracht, über die sie sich riesig freute und die sie sofort öffnete und mit mir teilte. Ich sagte ihr, dass sie sie ruhig essen könne, da ich erst seit kurzem in Japan war und noch keine Sehnsucht danach hatte, weshalb sie mir japanische Kräcker anbot, über die ich mich sehr gern hermachte. (Für alle, die es genauer wissen wollen: Es gab Ebi-Senbei. X3) Irgendwann gegen 2Uhr ging es dann ins Bett und ich schien so sympathisch zu sein, dass sie mich nicht ins Wohnzimmer verlagerte, sondern meinen Futon in ihrem Schlafzimmer ausbreitete. Da sie mich zum gefühlten 100Mal auf diie Dusche aufmerksam machte ließ ich mich breitschlagen und ging noch duschen. Als ich aus der Dusche herauskam lag Natsumi schon im Bett und schlief. Ich schaltete alle Gerätschaften aus und legte mich ebenfalls schlafen.

27.03.2016 – Anime Japan Tokyo... und der Conan Wahn geht weiter...

Ich erwachte noch vor meinem Wecker und stand auf. Ich ließ Natsumi noch schlafen und begab mich erst einmal ins Bad. Danach machte ich mich daran meinen Weg herauszusuchen, wie ich denn am Besten zum Con-Gelände kam. Ich packte schon einmal meine Sachen um, sodass ich nur einen Beutel und meinen Rucksack zu tragen hatte und dann kam auch schon Natsumi, die mir einen Kaffee kochte und wir uns gemeinsam einen Anime anschauten, der gerade im Fernsehen kam, nachdem die japanischen Charts durchgelaufen waren. Sie zeigte mir noch ein paar gute Flugseiten, auf denen ich sehr günstig Flüge finden würde und nachdem wir noch etwas übers Reisen geredet hatten und sie mir angeboten hatte immer übernachten zu können, wenn ich einen Schlafplatz brauchte machte ich mich auf mit dem Versprechen, dass wir uns beim Hanami in einer Woche wiedersehen würden. Ich ging zum Bahnhof und stieg in die Bahn, wo ich mit der Shonan-Shinjuku-Linie nach Otaki fuhr und dort in die Rinkai-Linie umstieg und weiter bis zum Bahnhof Kokusai-Tenjijo fuhr. Dort brauchte ich mir keine Gedanken über den Weg zu machen, da ein Pilgerstrom auf dem Weg war in den ich mich freudig einreihte. Als ich nach der Ticketschranke einen Konbini sah verließ ich meine Reihe und ging erst einmal mein Mittag und etwas zu Trinken kaufen. 
Beim Warten in der Schlange sah ich durch Zufall eine Werbung, dass eine meiner japanischen Lieblingsbands bald ein Konzert geben sollten...danach musste ich unbedingt Ausschau halten! Wenn man schon mal da ist, sollte man das auch mtinehmen. Die Verkäuferin fragte mich, ob ich auch zur Anime Japan gehen würde und wünschte mir viel Spaß. Vor dem Eingang hatte sich ein kleiner Flohmarkt aufgetan, bei dem ich erst einmal stehen blieb und den wundervollen Oldtimer betrachtete, der ebenfalls dort geparkt hatte. X3 
Dann ging ich weiter und weiter und weiter und weiter und entfernte mich wieder vom Haupteingang, da dieser nur für VIP's zugelassen war...die Normalsterblichen mussten sozusagen den Hintereingang nutzen...da wusste ich jedoch noch nicht, dass ich mit meinem Gedanken tatsächlich Recht behalten würde... Wir liefen und liefen und ich fotografierte die Landschaft, welche auch den Skytree und die Rainbow Bridge zu bieten hatte, als es die Treppen hinab ging und wir das Veranstaltungsgelände hinter uns ließen und an einr großen Baustelle entlgangeführt wurden. 
Baustelle...
einreihen...
xD Pikachu Arsch. ^^
Es ging weiter und weiter und irgendwann, wenn man nicht mehr glaubt auf dem richtigen Weg zu sein, standen ein paar Leute, die einem den Weg wiesen...wir waren also doch noch richtig... Dann, irgendwann war das Gebäude zu Ende und wir konnten endlich Mal rechts abbiegen, um festzustellen, dass gefühlte Millionen Menschen ebenfalls auf die Convention wollten... Eigentlich hätte man nach der Hälfte des Gebäudes einfach weiterlaufen können, aber da wir in Japan sind und es dort alles geordnet zugeht musste man sich wieder einreihen und zwar in eine Serpentinenähnliche Reihe...irgendwann danach hatten wir die nächste Etappe des Gebäudes geschafft, um festzustellen, dass unsere Odysee noch nicht zu Ende ist! Nein! Aber was lange währt wird gut! Gegen 12 nach einer knappen Stunde war ich dann endlich auf der Con und wusste gleich erst einmal nicht, wo ich hingehen sollte. Also erst einmal irgendwo abbiegen...und was war das erste, was ich zu Gesicht bekam, als ich mich in der Halle umsah?! Ein riesengroßes in der Luft hängendes Pikachu von der Rückansicht... ich wollte schon immer Mal von einem Pikachuhintern begrüßt werden... es war so irritierend, dass ich davon gleich erst einmal ein Selfie schießen musste. Wann bekommt man schon Mal die Gelegenheit sich mit einem Pikachu Arsch fotografieren zu können? 
Ich kanns einfach nicht lassen...
Dann stürtzte ich mich auf ins Getümmel und schländerte durch die Hallen, wenn man das bei so vielen Menschen noch schlendern nennen konnte. Ich schoss unzähliche Fotos und wurde schon innerhalb der ersten Minute von Flyern und Werbematerial erschlagen. Es war unglaublich und die Angebote, die anden verschiedenen Stöden stattanden waren richtig toll. Doch dann nahm mein Aufnahmepegel schlagartig ab und mein Blickfeld schrumpfte auf einen sehr geringen Radius, als ich ein riesiges Poster des neuen Conan Kinofilms sah... schnurstracks ging ich darauf zu und blieb erst einmal sabbernd vor den Pappaufstellern stehrn, von denen ich am liebsten Einen mitgenommen hätte. X3 Ich schaute mir unzähliche Male den neuen Trailer an und freute mich, dass ich bald ins Kino gehen würde. ^^ Dann machte ich ein paar Selfies mit mir und Gin und sammelte ein paat Flyer ein, wo ich schlagartig stehen blieb, denn einer davon machte Werbung für ein Klassikkonzert anlässlich des 20sten Jubiläums...ein Konzert von Conan!!! In meinem Kopf schrie eine Stimme: DA MUSS ICH HIN! Ich steckte die Flyer erst einmal ein und ging weiter durch die Halle, wo ich wenige Minuten später einen weiteren Conan Stand entdeckte, die sogar auch Merchandise verkauften. 
Da musste ich natürlich auch anhalten und alles fotografieren. Vor allem weil sie auch eine Wand hatten, auf der alle wichtigen Sprecher unterschireben hatten. Außerdem gab es zu Gyakuten Saiban, bei uns Ace Attorney (Phoenix Wright) am gleichen Stand Material, bei dem die Sprecher des Anime ebenfalls auf einer Wand utnerschrieben hatten. Es gab außerdem auch eine Drahtstatue, die man aus unterschiedlichen Blickwinkeln betrachten konnte, und die je nach Blickwinkel entweder Conan oder Phoenix Wright ergaben. Was für tolle Ideen. Dann kam ich an einen YuGiOh Stand, wo ein riesiger weißer Drache aufgebaut war, den ich erst einmal fotografieren wollte. Und dann gab es kostenlose YuGiOh-Tüten, die man bekommen konnte, wenn man sich vor dem Logo des neuen Kinofilms oder anderswo an dem Stand fotografieren ließ und dieses Foto auf einer der öffentlichen sozialen Netzwerke hochlud. 
Ich ließ mich also fotografieren und wurde wenig später Besitzer einen YuGiOh-Tüte, nach der mich unglablich viele Leute fragten. XD Ich schaute mir weiter die Halle an und entschied mich dann die gegenüberliegende große Halle zu Gemüte zu führen, wo ich von einer riesigen in der Luft hängenden Conan Figur in den Bann gezogen wurde, sodass der Rest der Halle erst einmal warten musste, bis ich am Stand angekommen war. Jetzt ergaben auch die vielen Leute Sinn, die mit einem Blatt bewaffnet und dieses faltend an allen Conan Ständen standen...es gab ein Gewinnspiel, bei dem man die Fragen, die an den jeweiligen Ständen zu finden waren, beantworten musste und die richtigen Ergebisse umknicken musste, bis schließlich das richtige Muster zum Schluss herauskam. Ich bekam ein Papier und die erste Frage und bedankte mich dafür, dass ich mitmachen durfte. Es gab Stickerbögen zu gewinnen. ^^ 
Da konnte man doch nicht nein sagen. XD Doch erst einmal hieß es: Pause! Ich stellte mich an der Frauentoilette an, wo ich allein schon knapp 30 Minuten warten musste, bis man auf Toilette gehen konnte. Genug Zeit, um mir noch einmal das Foto anszuschauen, welches ich von Frage 1 gemacht hatte. Und es war auch gleich meine Lieblingsantwort! XD Nach meiner Pause stiefelte ich weiter zu den anderen Ständen und faltete eine Seite nach der anderen um, wo ich ummer fragend von Japanern angeschaut wurde, die ebenfalls an dem Gewinnspiel teilnahmen. Ein Ausländer, der an einem japanischen Gewinnspiel teilnahm...komische Sache! Ich klapperte also alle Stände ab und ging dann wieder zu dem Stand, wo ich meinen Stickerbogen abholen konnte und wo alle begeistert waren, dass ich alle Rätsel gelöst hatte, da ich die erste Ausländerin sei, die am Gewinnspiel teilnahm und dann auch noch alles richtig hatte. 
Ich erklärte ihnen, dass die Fragen, die gestellt wurden recht einfach waren und sich alle auf mein Lieblingsthema bei Conan bezogen. ^^ Wir redeten noch eine Weile über Conan und unsere Lieblingscharaktere und als die Schlalnge der wartenden länger wurde verabschiedete ich mich und schlenderte weiter durch die Hallen. Ich sammelte hier und da noch ein paar Flyer und blieb an einem Synchronstand stehen, wo ich mich freiwillig meldete, jedoch abgelehnt wurde, weil sie Angst hatten, ich könnte kein Japanisch lesen...nach dem Synchronisieren unterhielt ich mich noch etwas mit den Leuten, die sich sofort entschuldigten, als sie mitbekamen, dass ich Japanisch kann und ich solle auf der nächsten Convention, die ich besuche einfach vor der Veranstaltung Bescheid geben soll, dass ich gern mitmachen möchte. 
Mein Faltzettel. xD
<3.....
Ich bedankte mich und ging weiter, denn es gab viel zu entdecken. Plötzlich kam ein riesiger Plüschhund auf mich zu der mich fast zu Boden knuddelte und mich danach an einen Stand zerrte, wo ich ein aufblasbares Hundeviech in die Hand gedrückt bekam, mit dem ich ein Foto machen sollte. Als Geschenk bekam ich das aufblasbare Hundeviech und ein Clearfile der neuen Serie, die bald anlaufen würde. 
Wundervoll, wenn man Papa Befehle geben kann!
Nebenan gab es für die Kinder gerade eine Dragon Ball Live Show, zu der ich mich am liebsten gesellt hätte, aber man brauchte extra Eintrittskarten dafür, da neben der Anime Japan auch ein Anime Family Ticket angeboten wurde, wo man sich extra noch Filme und Veranstaltungen anschauen konnte. Ich ging weiter und kam zum Sailor Moon Stand, wo die dritte Staffel vorgestellt wurde und wuselte von einer bekannten Serie zur nächsten. Dann war es wieder Zeit für eine Pause. Meine Tüte war in der Zwischenzeit so schwer geworden, dass ich mir erst einmal ein Plötzchen suchte, an dem ich meinen Tüteninhalt sortierte und auf einige sehr interessante Sachen stieß und noch etwas Schoki zur Stärkung aß. Der Mugi-Tee, den ich mir im Konbini gekauft hatte war jetzt dringend nötig und während ich ein paar Nachrichten verschickte freute ich mich über den bisher gelungenen Tag. 
Dann stiefelte ich weiter durch die Hallen und sah mir hier und da ein paar Sachen an und erhielt von überall kostenloses Werbematerial. Als ich sehr interessiert an einem Stand stehen blieb, der über die Prefektzur Tottori berichtete, wo ja der Zeichner von Conan herkommt und wo es auch ein Conan Museum und einen Bahnhof und einen Flughafen von Conan gibt...;) da muss man doch einfach stehenbleiben. Plötzlich hatte ich ein Hütchen aufbekommen von einem der Maskottchen Tottoris, mit dem ich mich dann auch fotografieren ließ und als Belohnung eine Tüte voller Infomaterial und Plänen, etc. zu Tottori bekam. 
Ich freute mich rieisg darüber, nahm jedoch das Hütchen gleich nach der nächsten Abbiegung wieder ab. Ich unterhielt mich hier und da mit ein paar Leuten, die alle begeistert davon waren, dass so viele Ausländer diese Convention besuchten. Dann traf ich zufällig auf einen Kaito Kid Cosplayer, auf den ich mich stürzte und die mir sagte, ich solle gefälligst mein Shinichi Cosplay mitbringen lassen, damit wir auf der nächsten Convention gemeinsam Fotos machen könnten... x3 Wir gingen eine Weile gemeinsam durch die Halle und utnerhielten und über Conan und ich war hin und weg von der Fülle an Conan Ständen und allem. ^^ Wer hätte gedacht, dass Conan soooo dermaßen vertreten ist, dass es 6 verschiedene Stände in den ganzen Hallen dazu gab. Einfach wunderbar. Ich kam voll auf meine Kosten! Und nachdem ich die Hallen bis ins Kleinste kannte und auf die Uhr schaute machte ich mich allmählich auf den Rückweg, was auch daran lag, dass ich noch in den Skytree-Shop wollte und meine Tüte muttlerweile so schwer war, dass ich kaum noch geradeaus laufen konnte. Ich verließ mit zig Leuten die Halle und ging zum Bahnhof, wo ich mich mit meiner Tüte brav einreihte und mich immer genau so hinstellte, dass alles heil blieb. Am Skytree angekommen suchte ich erst einmal vergeblich nach dem Laden, da es zwischendrin keine Durchgänge gibt, sondern diese nur auf bestimmten Etagen vorhanden waren. Nach einer langen Reise fand ich jedoch den Laden und stellte fest, dass sich das Angebot nicht verändert hatte. 
Ich nahm noch eine Kleinigkeit mit und machte mich dann auf zum Mc Donalds, wo ich mein wohnverdientes Mahl einehmen wollte. Endlich war es so weit! Teritama Burger ich komme! X3 Der geislte Burger, den die Welt je gesehen hat... Mariniertes Hühnchen mit einem Ei und einer Sakura-Sauce und dazu Pommes und eine Cola...wie geil! *-* Ich ergatterte zum Glück einen Platz und genoss meinen Burger. Danach entspannte ich noch etwas im Mc Donalds und sortierte meine Habseligkeiten. Als ich damit fertig war ging ich wieder zurStation und fuhr mit dem Skytree Express bis nach Kita-Senju, wo ich zwar den Express nach Tsukuba bekam, jedoch keinen Sitzplatz mehr fand, weshalb ich die Fahrt über stand. Eine Mutter mit ihren 3 Kindern hatte zum Glück noch einen Platz bekommen und wieder einmal wurde ich Zeuge eines „Da steht jemand, der sieht völlig anders aus, als die anderen...ob man das ansprechen kann?!“-Situation. Immer wieder beobachtete mich der Junge, bis ihm meine YuGiOh-Tüte und mein Conan Beutel auffiel...jetzt war die Neugier erst Recht geweckt und er konnte mit seinen Fragen nicht mehr an sich halten. Es stellte sich heraus, dass er zwar mit YuGiOh nichts anfangen konnte, aber er ein großer Conan Fan war, weshalb ich ihm und seinen Schwestern ein BonBon schenkte, welches ich auf der Messe bekommen hatte. Er erzählte mir, dass er wegen Conan Skateboardfahren gelernt hatte und er aber leider noch nicht in irgend einen spannenden Fall verwickelt wurde. Seine Mama und ich erzählten ihm dann, dass das in Real gar nicht so toll, wie es im Anime aussieht und das er lieber nur Conan Fan bleiben sollte... xD 
Flyer, Tüten, Clearfile, etc. xD
Ich verschwieg ihm meine Verrücktheit über Conan und als sie ausstiegen freute er sich, dass er mit einem Ausländer Japanisch sprechen konnte. Außerdem mochten seine Schwestern ja nur Ayumi und Ran, weshalb sie für ihn völlig langweilig waren. XD Wie Recht er doch hatte... xP Dann kam auch schon die Endstation und ich stieg aus. Ich zahlte noch genau 10 Yen nach, die nicht mehr auf meiner Karte waren und eilte zum Bus, der auch noch genau auf mich wartete, denn kaum hatte ich mich gesetzt fuhr er auch schon los. So kam es, dass ich schon eher zu Hause war, als ich geplant hatte. Was aber nicht schlimm war, denn ich war extrem erschöpft. 
mein Kühlschrank, Bücherregal und mein Reiskocher. ^^
Ich packte meine Habseligkeiten aus und fotografierte alles und bevor ich mich ans Sortieren meiner Flyer machte, war erst einmal der Videochat mit den Eltern angesagt, die völlig mit der Zeit gingen und über das Tablet vom Garten aus anriefen! Nach dem Gespräch sortierte ich noch alles aus, fotografierte noch einiges und schrieb noch einige Nachrichten, bevor ich dann völlig erschöpft ins Bett fiel und sofort einschlief!