25.03.2016
– Vom Froschkönig und vielen Prinzessinen
Es
war Karfreitag und die Sonne schien und in meinem Zimmer war es
plötzlich so warm, dass jegliche Decken zu viel wurden. Ich sprang
voller Energie aus dem Bett und schaltete den Wasserkocher an, den
ich übers Wochenende geliehen bekommen hatte. Ich freute mich, dass
ich Mal nicht hovhsprinten musste, um meinen Wasserkessel
aufzusetzen. Es war sehr komfortsbel. Bevor ich jedoch mein leckeres
Frühstück geniessen konnte gig es erst einmal duschen. Dann hieß
es aber es Frühstück machen. Ich ging zu meinem Kühlschrank und
freute mich wieder einmal darüber, dass ich endlich einen
Kühlschrank hatte. :) Ich musste mein Zimmer jedoch doch noch
verlassen, da es zur Pefektion meines Frühstücks noch ein Ei geben
sollte.
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| Osterspaziergang |
Also schnell warmes Wasser aus dem Wasserkocher in den Topf
geschüttet und mir ein paar Minuten des Wartens gespart. Beim
Frühstücken beobachtete ich wieder einmal die Kleinen,wie sie auf
Reisen gingen. Ich hatte noch etwas Zeit, bevor ich aufbrechen
musste, weshalb ich mir mein Strickzeug und mein Tagebuch schnappte
und eine Bank vor dem Wohnheim überfiel. Ich genoss die Sonne und
wurde plötzlich von einer Horde kleiner Kinder überfallen, die alle
auf den Rasen vorm Wohnheim gerannt kamen und sich bereit machten zum
Spielen. Da zog natürlich so ein merkwürdiges Etwas mit blonden
Haaren, was so gar nicht aussieht, wie die Mama magisch an. Obwohl
die Kindergärtnerinnen ausdrücklich gesagt hatten, dass sie die
umsitzenden Leute nicht stören sollten huschten sie immer wieder an
den Erzieherinnen vorbei und winkten und rannten dann schnell wieder
zurück. Als die Erzieherinnen allerdings Seifenblasen auspackten,
war alles andere auf der Welt egal! Jetzt hieß es Seifenblasen
fangen und auch wenn man nur knapp Kniehöhe hatte, so war es
bestimmt möglich eine Seifenblase in der Höhe von 2m noch zu
fangen, wenn man sich anstrengte. Es war unglaublich den Kindern
dabei zuzusehen, wie sie wie verrückt Seifenblasen hinterherrannten.
Aber noch faszinierender war eine der Erzieherinnen, die immer wieder
begann die Kleinen nachzumachen, wenn sie zu laut wurden. Die
schauten ihre Erzieherin immer irritiert an und waren sofort ruhig.
Aber es war trotzdem ein Schauspiel mit anzusehen, wie eine
erwachsene Frau plötzlich die Arme in die Höhe warf laut schrie und
hinter einer Seifenblase hinterherrannte. Ein Junge traute sich dann
doch zu mir, blieb neben mir stehen, drehte sich zu seiner Erzieherin
um und fragte sie: „Was ist das?“ Ich schaute ihn lachend an und
erklärte ihm, dass ich ein Mensch sei und aus einem Land komme,
welches ganz weit weg ist. Die Erzieherin kamm und entschuldigte sich
und als der Kleine dann auch noch gesagt bekam, dass das unhöflich
war hätte er beinahe angefangen mit weinen. Ich hatte noch etwas
Schokolade einstecken, die ich eigentlich essen wollte, die gab ich
ihm, als die anderen Kinder nicht hinsahen. Und dann war die Welt
wieder in Ordnung. Er versprach mir sogar, dass ich das nächste Mal
mitspielen könne und die anderen Kinder auch ganz lieb zu mir sein
würden, da das alles seine Freunde waren. Ich hätte den Kleinen am
Liebsten mitgenommen, so knuffig war er. Als es dann wieder in den
Kindergarten ging gingen alle an mir vorbei, winkten und
verabschiedeten sich von mir. Und auch ich machte mich wieder auf ins
Zimmer, da ich ja noch einen Termin bei Aizawa-Sensei hatte. Und
davor wollte ich noch schnell auf die Bank und Briefe wegschicken.
Die Päckchen mussten leider noch etwas warten. Ich sattelte mein Rad
und fuhr gemütlich in die Uni, wo ich mein Rad neben der Bank
abstellte und mich in die Reihe der wartenden Menschen einreihte. Ein
Opa und eine Studentin hatten beide Aurtomaten besetzt und ich stand
tatsächlich 10 Minuten später immer noch am gleichen Fleck.
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| Abschlusszeremonie |
Ich
nutzte die Zeit und beobachtete die vielen Leute, die heute auf dem
Campus unterwegs waren. Anhand der wunderschönen Kimono und Yukata
konnte ich erkennen, dass heute die Abschlusszeremonie stattfand, wo
alle ihre Zeugnisse bekamen und endlich fertig mit der Uni waren.
Eine schöne Zeremonie. Schade, dass es in Deutschland soetwas nicht
gibt. Da kriegt man einfach sein Zeugnis und das wars. Ich bewunderte
die vielen tollen Gewänder und schoss hier und da schnell ein Foto.
Und dann kam zu meiner Überraschung auch noch das Maskottchen der
Uni-Bibliothek angelaufen. Die arme Person, die sich in dem Kostüm
befand!
Bei dem Wetter war es nicht gerade das schönste, aber
Gamajumper machte seinen Job sehr gut und ließ sich mit jedem
fotografieren, der des Weges kam und fiel manchen gleich in die Arme.
In der Post wartete ebenfalls eine riesige Schlange darauf ihre
Pakete und Briefe abzuschicken. Ich reihte mich brav ein und
bemerkte, dass die ersten ihre geliehenen Abschlussgewänder wieder
an die jeweilige Firma zurückschickten. Und dann war ich endlich an
der Reihe. Ich gab meine Briefe ab und die Frau war gleich erst
einmal geschockt davon, was sie denn mit den vielen Briefen anfangen
sollte und wie sie sie handhaben sollte. Sie prüfte jeden Breif zig
Mal und fragte mich bei einigen, was denn enthalten sei. Sie
erledigte ihre Arbeit so gründlich, dass ich fast 10 Minuten an der
Kasse stad, nur für ein paar Briefe... Als ich mich durch die
wartenden Massen wieder nach drauße gedrängt hatte atmete ich erst
einmal erleichtert aus. Da ich zu zeitig an der Uni angekommen war,
schaute ich, ob bei der Gelegenheit nicht zufällig auch das Café
geöffnet hatte und tatsächlich hatet ich Glück. Ich las auf dem
Zettel, dass aufgrund der Feierlichkeiten bis 16 Uhr geöffnet war.
Das hieß, nach dem Gespräch mit Aizawa-Sensei würde es Kaffee und
Kuchen geben, zur Feier des Tages. Ich fuhr zu Aizawa-Senseis Büro
nach oben und klopfte. Das Gespräch verlief sehr gut und wir suchten
gleich ein paar Kurse heraus, bei denen ich hospitieren könnte. Ich
war erstaunt, dass das Gespräch fast nur auf Japanisch stattfand, wo
er doch so gerne Deutsch sprach. XD Aber ich gab mein Bestes und bis
auf ein paar Vokabeln, die mir nicht einfielen unterhielten wir uns
also auf Japanisch über die besten Kurse und die Dozenten, die am
Besten zu meinem Forschungsthema passen würden. Als dann auch alle
anderen Fragen geklärt waren ging es dann wieder an die Sonne.
Ich
beobachtete noch etwas die verschiedenen Studenten und deren
Familien, wie sie wild Fotos von allem und jedem schossen und machte
ich dann fröhlich auf ins Café, wo ich neben einem Kaffee noch ein
Brötchen aß, bei dem ich zuerst annahm, dass es mir einer
herzhaften Creme gefüllt war, aber als ich dann hineinbis war es
tatsächlich Kartoffelsalat. Es schmeckte sehr lecker, auch wenn ich
allein nie auf diese Kombination gekommen wäre. Als Nachtisch gab es
etwas, dass Toastähnliche Substanz hatte und mit Schoko und
Vanillecreme gefüllt war. Japaner haben zwar merkwürdige Arten von
Teigwaren, aber sie schmecken fabelhaft, auch wenn man manche
Kreationen erst kosten muss, bevor man merkt, dass sie tatsächlich
kombinierbar sind. Nach meinem Kaffee und eingien Fotos von der
Inneneinrichtung, bei der tatsächlich Mangazeichnungen immer wieder
hier und da auffielen, machte ich mich dann wieder auf den Heimweg,
wo ich erst mein Rad daheim abstellte und dann meine Tasche
schnappte, da ich ja noch meine Eintrittskarte für die Anime Japan
in Tokyo am Sonntag holen wollte.
Also ging ich wieder in Richtung
Bushaltestelle und suchte den nächsten Family Mart auf, wo ich nach
einigem Suchen und Fragen auch erklärt bekam, wo ich denn meine
Karte vorbestellen konnte. Denn manche kauften ihre Karte direkt an
der Kasse und manche gingen an einen Automaten, um sie sich dort zu
kaufen. Als ich dann meine Karte, einen Sakura-Latte und Kekse geholt
hatte ging es wieder nach Hause. Ich freute mich schon riesig auf
meine Kekse, da ich diese vor 4 Jahren schon immer gegessen hatte.
Doch bevor ich über meine Kekse herfallen konnte, wollte ich noch
einmal in den 100Yen-Konbini einkaufen gehen um noch Yakult zu
kaufen.
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| Unheimlicher Müll... |
Auf dem Rückweg fiel mir dann ein riesiger Wohnwagen auf,
der vor einem der Wohnheime wartete. Die Familie wollte gleich nach
der Feier in den Urlaub fahren und hatte dafür schon einmal den
Wagen vorgefahren. Vom 100Yen Lawson zurück machte ich es mir bequem
und setzte mich an meinen Blog, den ich etwas vernaschlässigt hatte
und schrieb erst einmal 4 Tage, damit es nach dem Wochenende nicht
mehr so viel war. Zwischendurch machte ich mir einen Salat und
Bratreis mit Garnelen und setzte mich danach wieder an meinen Blog,
bis ich endlich mit dem Eintrag fertig war und ihn hochladen konnte.
Da ich meinen neuen PC dafür nutzte dauerte es dieses Mal auch nicht
so lange mit hochladen, was sehr angenehm war. Denn eigentlich hatte
ich zeitig ins Bett gehen wollen, da mein Wecker sehr zeitig klingeln
würde, damit ich auch ja püntklich meinen Zug nach Tokyo bekommen
würde. Kaum war der Blog hochgeladen und ich in der Waagerechten
angekommen war ich auch schon eingeschlafen.
26.03.2016
– Demo, Demo, Demo...
Der
Wecker klingelte vieeel zu zeitig, doch ich schälte mich aus dem
Bett und machte mich erst einmal daran mir etwas zum Frühstück zu
machen. Ich war wieder einmal sehr dankbar für den Wasserkocher,
denn so konnte ich ganz faul in meinem Zimmer bleiben. Während das
Wasser kochte und ich mein Frühstsück bereitgestellt hatte, machte
ich mich erst einmal ans Packen. Dieses Mal hatte ich mir vorgenommen
alles so gut es geht in den Rucksack zu packen, sodass ich zumindest
hinzu keine extra Tasche haben würde und meine paar Habseligkeiten
passten auch wundervoll in meinen Rucksack. Dann gab es erst einmal
Frühstück. Und da schließlich Ostern war gab es Nutella. Gähend
machte ich mich fertig und entschied mich dafür mit dem Bus zu
fahren, da ich nicht wusste, mit wieiviel Gepäck ich eigentlich
wiederkommen würde. Ich sattelte meinen Rucksack und dann ging es
auch schon wieder los ins nächste Tokyo Abenteuer! Es würde ein
aufregendes Wochenende werden, dass stand fest. Ich war die erste an
der Bushaltestelle und kontrollierte gleich einmal, ob ich denn zur
richtigen Zeit da war. Allmählich füllte sich die unsichtbare
Linie, die ich damit eröffnet hatte und als der Bus dann mit 5
Minuten Verspätung ankam war ich wirklich froh eine der ersten zu
sein, die einsteigen durfte. Ich bekam noch einen Sitzplatz, was bei
dieser Masse an Menschen wirklich ein Glücksgriff war, nicht, dass
ich zu faul zum stehen war, sondern weil man kaum stehen konnte und
Angst haben musste in der Kurve keinen Halt zu finden und auf die
sitzenden Passagiere zu fallen. Jetzt mussten sich die Anderen darum
Gedanken machen, wie sie am besten das Gleichgewicht behielten. Ich
kramte schon einmal nach dem Kleingeld für den Bus und stieg wenig
später am Bahnhof aus und eilte nach unten in die Bahn, wo ich erst
einmal meine Karte wieder auflud. Ich bekam meine Bahn und wenig
später ging es auch schon los. Ich beobachtete die Leute ein wenig,
suchte einige Stationen heraus und entschied mich dann die Zeit
sinnvoll zu nutzen – mit schlafen!
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| Takeshita Straße leer |
Pünktlich an der Endstation
wachte ich wieder auf und wuselte zur nächsten Bahnlinie, die mich
nach Harajuku bringen würde. Für Harajuku war ich viel zu zeitig,
was ich jedoch ganz gut fand, da ich es mochte die gutbesuchte
Takeshita Einkaufsstraße ohne Menschen und später mit
Menschenmassen zu sehen. Ich stieg an der Haltestelle aus und außer
den Kameras wäre niemandem aufgefallen, hätte ich dort einen Tango
über den Bahnsteig hingelegt.
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| Kaffee ^^ |
Ich ging in den nächsten Mc Donalds
und bestellte mir erst einmal einen Kaffee. Während ich den genoss
und etwas munterer wurde, suchte ich noch einmal alle notwendigen
Bahnlinien und Verbindungen heraus und machte mir Notizen zu den
Zeiten, denn immerhin wollte ich pünkltich am Treffpunkt mit der
Japanerin vom Couchsurfing ankommen. Nach meinem Kaffee reihte ich
mich erst einmal in die Schlange der wartenden Damen ein, die schon
fast bis zur Treppe ins Erdgeschoss reichte. Geduldig wartete ich,
bis ich an der Reihe war und als ich die Toilette wieder verließ war
die Schlange nicht wirklich kürzer geworden, während die Männer
sich erst einmal durch die Reihe der wartenden Frauen durchkämpfen
mussten und dann aber jegliche Anstrenungen hinter sich hatten.
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| wartende Massen... |
Ich
schlenderte durch die lebhaftere aber noch immer verschlafene Straße
und machte mich auf den Weg zur Hauptstraße. Vor der Demo, die ich
besuchen wollte, standen noch 2 Läden auf meinem Plan. Da das Wetter
schlagartig wärmer geworden war und ich nur lange und warme Hosen
dabei hatte, wollte ich nach Röcken schauen. Und gleich im ersten
Laden wurde ich fündig und das zu einem unschlagbaren Preis. Ich
nahm die ersten beiden Röcke, die ich fand ging in die Umkleide und
danach zur Kasse. Ich liebe es, wenn ein Plan funktioniert! So war
ich nach knappen 10 Minuten wieder aus dem Laden raus und freute
mich. Ich beobachtete eine Menschenmenge, die brav auf der anderen
Straße auf die Eröffnung eines Ladens wartete und schoss schnell
ein paar Fotos.
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| Takeshita Straße voller |
Danach ging es ganz klassisch in H&M, doch hier
war das Angebot überhaupt nicht meine Stilrichtung, weshalb ich
unverrichteter Dinge wieder vondannen zog. Jetzt hatte ich
tatsächlich noch genug Zeit um beim Meiji-Schrein vorbeizuschauen,
der sich gleich in der Nähe befand.

Doch
vorher kam ich noch an einem Laden vorbei, an dem eine riesige
Schlange Menschen stand und warteten. Ein neuer Laden hatte eröffnet
und es gab mit Vanille-Creme gefüllte Nusstaschen, die scheinbar so
gut waren, dass die Leute dafür Schlange stande. Da musste ich mich
doch glatt anstellen und auch eine probieren. Und was soll ich
sagen...sie waren vorzüglich! *-* Ich kam auch wieder an dem LAden vorbei in dem ich zwar immer noch nicht essen war, aber den Namen schon sehr lustig finde. ^^ Und es gab ihn immer noch.
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| Meiji Schrein |
Es war richtig warm geworden und
ich schlenderte gemütlich durch den Park, der zum Schrein führte.
Am Schrein angekommen sah es schon wesentlich voller aus und ich
musste eini Zeit lang warten, bis ich meine 5Yen Münze in den großen
Holzkasten werfen konnte, und für die Erfüllung meiner Wünsche
beten konnte. ^^ Ich schoss noch schnell ein Foto, obwohl das
eigentlich nicht erlaubt war und ging dann zum Stand mit den
Glücksbringern, da ich noch nach dem ein oder anderen Mitbringsel
schauen wollte. Ich kaufte ein paar Omamori (Glücksbringer für
verschiedene Anlässe) und musste natürlich auch ein Omikuji
(Horoskop) mitnehmen, welches mir großes Glück vorraussagte. X3
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| Schrein-Selfie |
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| Hochzeitsfoto. ^^ |
Ich
sah durch Zufall noch ein Hochzeitspärchen, welches im Meiji-Schrein
geheiratet hatte und jetzt die Fotos schießen ließ. Dann machte ich
mich auf in den benachbarten Yoyogi-Park, wo ich mir die Anti-AKW
Demo anschauen wollte. Es sollte die größte Demo werden, die in den
letzten Jahren stattgefunden hat und ich hatte keine Probleme den
Park nicht zu finden, denn an jeder Ecke standen Leute, die einem den
Weg zur Demo wiesen. Als ich im Park mit unzähligen Flyern beladen
ankam traf ich auf Tina und wir wurden gleich von einer großen
japanischen Zeitung interviewt, welche sich rieisig darüber freute,
dass auch Ausländer an einer solchen Demo teilnahmen.
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| Namba69 |
Wir gingen
dann weiter zu Bühne 1 auf der eine Demonstrantin eine Rede halten
sollte, welche erst kürzlich an einer Dokumentation mitgewirkt
hatte. Auf Misao Redwolf mussten wir zwar noch etwas warten, aber
dafür gab es Livemusik von einer Band namens Namba69 (Nummer 69), die zuerst einmal die Menge
mit Rockmusik einheizte. Es war erstaunlich, dass sogar die älteren
Teilnehmer mitschnunkelten und brav ihre Arme hoben, um diese im Takt
hin und her zu schwenken. Und nein, es war nicht wegen des
Gruppenzwangs, sondern weil ihnen die Musik und dere Inhalte gefallen
hatten. Auffällig war vor allem, dass fast alle Texte der Band auf
Englisch waren.
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| Misao Redwolf |
Und nachdem diese 20 Minuten für Stimmung gesorgt
hatten ging es dann an den Rednerteil der Veranstaltung. Neben Misao
Redwolf hielten auch einige Politiker und engagierte Forscher Reden
und wir begannen uns unter die Leute zu mischen und aus allen
Perspektiven festzuhalten, wie eine große japanische Demo aussah.
Dann unterhielten wir uns mit eingien Leuten und weil wir Hunger
hatten ging es als nächstes zu den Imbisbuden, die ebenfalls ihren
Platz in der Menge gefunden hatten. Es kam einem nicht wirklich wie
eine Demonstration vor, sondern eher wie ein Volksfest, nur das auf
denen nicht ständig Leute mit Fahnen herumliefen. Nach dem Essen
schauten wir uns die Souvenierstände an...ja! Es gab auch
Souvenierstände.
Und auf einigen war das typische „Atomkraft Nein
Danke.“ zu lesen, von dem man sich T-Shirts oder auch Pullover
kaufen konnte. Auch Bücherstände waren vertreten und an jeder Ecke
warteten ein paar engagierte Japaner darauf, dass man an einer
Unterschriftensammlung teilnahm. Auch Stände mit Lebensmitteln aus
den betroffenen Regionen waren vertreten und nachdem wir uns einmal
von allem einen Überblick verschafft hatten gingen wir zurück, wo
wir immer öfter von Leuten angesprochen wurden, die die
Energiepolitik Deutschlands sehr gut fanden und die uns das auch
unbedingt mitteilen wollten. Teilweise waren sie besser über die
genauen Bestimmungen informiert, als wir selbst.
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| Verkaufsstände |
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| Unterschriftensammlung |
Wir trafen auf einen
sehr gegabten Künstler, der es sich zur Aufgabe gemacht hatte
Karikaturen und andere kritische Bilder anzufertigen, über die wir uns eine Weile unterhielten.
Dann hieß es allerdings weitergehen, denn wir wollten noch ein Stück
bei dem Umzug mitlaufen, bis wir in der Nähe des Bahnhofs waren. Es
reihten sich immer mehr Menschen ein und wir waren erstaunt, wie
viele Leute eigentlich gekommen waren. Wir warteten und warteten und
dann ging es auch schon los...dachten wir! Fgalsch gedacht. Wir
hatten nicht gewartet, weil der Umzug noch nicht losgegangen war,
nein! Wir hatten gewartet, weil der Umzug schon losgegangen war, die
gesamte Masse an Menschen aber in ganz kleine Gruppen geteilt wurde,
damit diese auf der Straße nicht so auffielen. Wir bekamen unsere
Münder nur noch schwer zu, als wir in einer lächerlich kleinen
Gruppe die Straße entlanggingen und der Rest der Gruppe, der
erschreckend Groß war brav auf ihr Zeichen warteten.
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| Umzugsgröße vor dem Start... |
 |
| Nach dem Start... |
Wir schüttelten
mit dem Kopf und in der Nähe des Bahnhofs lösten wir uns aus der
Gruppe, um auf einer Brücke noch schnell Fotos zu machen. Als witr
auf dieser jedoch angekommen waren, mussten wir Minutenlang warten,
bis die nächste Gruppe ankam. Kein Wunder, dass man immer denkt in
Japan wird nicht demonstriert...wenn die Gruppen so klein aufgeteilt
werden ist es logisch, dass es aussieht, als ob es nur eine kleine
Anzahl an Teilnehmern ist und sich demnach nicht so viele Leute dafür
interessieren. Schlau, schlau!
Wir gingen zurück zum Bahnhof, wo
jetzt schon mehr los war. Und da wir noch einen Crepé essen wollten
stürzten wir uns noch einmal ins Getümmel auf der Takeshita- Doori
und blieben an einem Crepé-Stand stehen, welcher ein besonderes
Frühlingsangebot hatte: Sakuraeis mit einem Stück grünem Tee
Käsekuchen, mit Puffreis Sahne und Sakurasoße und
Erdbeerstreuseln...*-* Dafür blieb man doch gern 15 Minuten in einer
Schlange stehen! In der kleinen Bude, in der die Crepés hergestellt
wurden tummelten sich 8 Frauen, damit es auch schnell vor sich ging.
Sie konnten sich zwar kaum Drehen und Wenden, aber es ging wirklich
sehr schnell vorran. Und so hatte ich wenig später meinen Crepé und
ließ ihn mir schmecken. Er war wundervoll!
 |
| der wundervolle Crepé *-* |
Man kann das gar nicht
wirklich beschreiben, so wundervoll war er. Da es mittlerweile recht
spät geworden war machte ich micha uf den Weg nach Ikebukuro, wo ich
noch ein paar Wege zu erledigen hatte. Ich stapfte durch die
Menschenmassen und begab mich erst einmal ins Sunshine City, wo ich
das perfekte Plüschtier für einen erschwinglichen Preis fand! Ich
kaufte mir ein Disney-Eichi als TsumTsum und freute mich. Danach ging
es weiter in den Book Off, wo ich ein paar Mangas und Bücher für
100Yen fand und mitnahm. Mein letzter Gang führte mich in den
Animate, wo ich mich nach langem Warten doch noch in den 5ten und
6ten Stock hochtraute und da die Fahrstühle immer restlos überfüllt
waren ging ich dann doch lieber zu Fuß!
Ich schaute mich etwas um
und ging dann wieder. Ich schlenderte zurück zum Bahnhof und fuhr
nach Ebisu wo ich mich mit meiner Couchsurfing Japanerin und ihrer
Freundin in einem Fischrestaurant treffen wollte. Ich fand das
Restaurant auch nach kurzem Suchen und wartete brav bis Natsumi und
ihre Freundin Mie ankamen und gemeinsam gingen wir in das Restaurant,
wo die Beiden fleißig anfingen zu bestellen. Für einen Moment wurde
mir etwas mulmig, wegen meines Geldbeutels, doch das Essen war
vorzüglich und wir verstanden uns blendend.

Da die Beiden auch
Englisch üben wollten, unterhielten wir uns auf Englisch und
Japanisch und genossen dabei wundervollen Fisch. Nachdem wir höflich
darauf aufmerksam gemacht wurden, dass der Laden bald schließen
würde machten wir un auf den Weg und bezahlten. Natsumi zahlte mit
Kreditkarte und ich hatte unglaubliches Glück, denn ich msusste nur
20€ zahlen. ^^
 |
| v.l.n.r.: Natsumi, Ich, Mie |
Wir brachten Mie zum Bahnhof und liefen dann ein
Stück bis zu Natsumis Wohnung, wo wir es uns gemütlich machten und
es uns auf dem beheizten Teppich bequem machten...ist es nicht
wundervoll. Ein Teppich mit Heizdecke und einem Lüfter. Ich hatte
das Gefühl ich war im Himmel. Ich konnte ganz normal sitzen, ohne
zig Schichten anzuhaben und mir war angenehm warn. *-* Natsumi ging
erst einmal fix baden, während ich mir einen japanischen Spielfilm
ansah. Nachdem sie fertig war und ich ihr bedeutete hatte, dass ich
noch nicht duschen müsste brachte sie eine Flasche Champagner und 2
Gläser und eine Tomate-Mozarella Platte. So ging das Trinken fleißig
weiter und wir unterhielten uns auch im angetrunkenen Zustand sogar
noch über Politik. Sie lud mich zu einigen Veranstaltungen ein,
wovon die nächste ein Kirschblütenfest war, wo ihre Arbeitskollegen
ein fleckchen Erde unter einem Kirschbaum gemietet hatten, wo wir
uns die Krischblüten anschauen wollten in der Nähe von Meguro. Ich
hatte Natsumi als kleines Dankeschön Gummibärchen mitgebracht, über
die sie sich riesig freute und die sie sofort öffnete und mit mir
teilte. Ich sagte ihr, dass sie sie ruhig essen könne, da ich erst
seit kurzem in Japan war und noch keine Sehnsucht danach hatte,
weshalb sie mir japanische Kräcker anbot, über die ich mich sehr
gern hermachte. (Für alle, die es genauer wissen wollen: Es gab
Ebi-Senbei. X3) Irgendwann gegen 2Uhr ging es dann ins Bett und ich
schien so sympathisch zu sein, dass sie mich nicht ins Wohnzimmer
verlagerte, sondern meinen Futon in ihrem Schlafzimmer ausbreitete.
Da sie mich zum gefühlten 100Mal auf diie Dusche aufmerksam machte
ließ ich mich breitschlagen und ging noch duschen. Als ich aus der
Dusche herauskam lag Natsumi schon im Bett und schlief. Ich schaltete
alle Gerätschaften aus und legte mich ebenfalls schlafen.
27.03.2016
– Anime Japan Tokyo... und der Conan Wahn geht weiter...
Ich
erwachte noch vor meinem Wecker und stand auf. Ich ließ Natsumi noch
schlafen und begab mich erst einmal ins Bad. Danach machte ich mich
daran meinen Weg herauszusuchen, wie ich denn am Besten zum
Con-Gelände kam. Ich packte schon einmal meine Sachen um, sodass ich
nur einen Beutel und meinen Rucksack zu tragen hatte und dann kam
auch schon Natsumi, die mir einen Kaffee kochte und wir uns gemeinsam
einen Anime anschauten, der gerade im Fernsehen kam, nachdem die
japanischen Charts durchgelaufen waren. Sie zeigte mir noch ein paar
gute Flugseiten, auf denen ich sehr günstig Flüge finden würde und
nachdem wir noch etwas übers Reisen geredet hatten und sie mir
angeboten hatte immer übernachten zu können, wenn ich einen
Schlafplatz brauchte machte ich mich auf mit dem Versprechen, dass
wir uns beim Hanami in einer Woche wiedersehen würden. Ich ging zum
Bahnhof und stieg in die Bahn, wo ich mit der Shonan-Shinjuku-Linie
nach Otaki fuhr und dort in die Rinkai-Linie umstieg und weiter bis
zum Bahnhof Kokusai-Tenjijo fuhr. Dort brauchte ich mir keine
Gedanken über den Weg zu machen, da ein Pilgerstrom auf dem Weg war
in den ich mich freudig einreihte. Als ich nach der Ticketschranke
einen Konbini sah verließ ich meine Reihe und ging erst einmal mein
Mittag und etwas zu Trinken kaufen.
Beim Warten in der Schlange sah
ich durch Zufall eine Werbung, dass eine meiner japanischen
Lieblingsbands bald ein Konzert geben sollten...danach musste ich
unbedingt Ausschau halten! Wenn man schon mal da ist, sollte man das
auch mtinehmen. Die Verkäuferin fragte mich, ob ich auch zur Anime
Japan gehen würde und wünschte mir viel Spaß. Vor dem Eingang
hatte sich ein kleiner Flohmarkt aufgetan, bei dem ich erst einmal
stehen blieb und den wundervollen Oldtimer betrachtete, der ebenfalls
dort geparkt hatte. X3
Dann ging ich weiter und weiter und weiter und
weiter und entfernte mich wieder vom Haupteingang, da dieser nur für
VIP's zugelassen war...die Normalsterblichen mussten sozusagen den
Hintereingang nutzen...da wusste ich jedoch noch nicht, dass ich mit
meinem Gedanken tatsächlich Recht behalten würde... Wir liefen und
liefen und ich fotografierte die Landschaft, welche auch den Skytree
und die Rainbow Bridge zu bieten hatte, als es die Treppen hinab ging
und wir das Veranstaltungsgelände hinter uns ließen und an einr
großen Baustelle entlgangeführt wurden.
 |
| Baustelle... |
 |
| einreihen... |
 |
| xD Pikachu Arsch. ^^ |
Es ging weiter und weiter
und irgendwann, wenn man nicht mehr glaubt auf dem richtigen Weg zu
sein, standen ein paar Leute, die einem den Weg wiesen...wir waren
also doch noch richtig... Dann, irgendwann war das Gebäude zu Ende
und wir konnten endlich Mal rechts abbiegen, um festzustellen, dass
gefühlte Millionen Menschen ebenfalls auf die Convention wollten...
Eigentlich hätte man nach der Hälfte des Gebäudes einfach
weiterlaufen können, aber da wir in Japan sind und es dort alles
geordnet zugeht musste man sich wieder einreihen und zwar in eine
Serpentinenähnliche Reihe...irgendwann danach hatten wir die nächste
Etappe des Gebäudes geschafft, um festzustellen, dass unsere Odysee
noch nicht zu Ende ist! Nein! Aber was lange währt wird gut! Gegen
12 nach einer knappen Stunde war ich dann endlich auf der Con und
wusste gleich erst einmal nicht, wo ich hingehen sollte. Also erst
einmal irgendwo abbiegen...und was war das erste, was ich zu Gesicht
bekam, als ich mich in der Halle umsah?! Ein riesengroßes in der
Luft hängendes Pikachu von der Rückansicht... ich wollte schon
immer Mal von einem Pikachuhintern begrüßt werden... es war so
irritierend, dass ich davon gleich erst einmal ein Selfie schießen
musste. Wann bekommt man schon Mal die Gelegenheit sich mit einem
Pikachu Arsch fotografieren zu können?
 |
| Ich kanns einfach nicht lassen... |
Dann stürtzte ich mich auf
ins Getümmel und schländerte durch die Hallen, wenn man das bei so
vielen Menschen noch schlendern nennen konnte. Ich schoss unzähliche
Fotos und wurde schon innerhalb der ersten Minute von Flyern und
Werbematerial erschlagen. Es war unglaublich und die Angebote, die
anden verschiedenen Stöden stattanden waren richtig toll. Doch dann
nahm mein Aufnahmepegel schlagartig ab und mein Blickfeld schrumpfte
auf einen sehr geringen Radius, als ich ein riesiges Poster des neuen
Conan Kinofilms sah... schnurstracks ging ich darauf zu und blieb
erst einmal sabbernd vor den Pappaufstellern stehrn, von denen ich am
liebsten Einen mitgenommen hätte. X3 Ich schaute mir unzähliche
Male den neuen Trailer an und freute mich, dass ich bald ins Kino
gehen würde. ^^ Dann machte ich ein paar Selfies mit mir und Gin und
sammelte ein paat Flyer ein, wo ich schlagartig stehen blieb, denn
einer davon machte Werbung für ein Klassikkonzert anlässlich des
20sten Jubiläums...ein Konzert von Conan!!! In meinem Kopf schrie
eine Stimme: DA MUSS ICH HIN! Ich steckte die Flyer erst einmal ein
und ging weiter durch die Halle, wo ich wenige Minuten später einen
weiteren Conan Stand entdeckte, die sogar auch Merchandise
verkauften.

Da musste ich natürlich auch anhalten und alles
fotografieren. Vor allem weil sie auch eine Wand hatten, auf der alle
wichtigen Sprecher unterschireben hatten. Außerdem gab es zu
Gyakuten Saiban, bei uns Ace Attorney (Phoenix Wright) am gleichen
Stand Material, bei dem die Sprecher des Anime ebenfalls auf einer
Wand utnerschrieben hatten. Es gab außerdem auch eine Drahtstatue,
die man aus unterschiedlichen Blickwinkeln betrachten konnte, und die
je nach Blickwinkel entweder Conan oder Phoenix Wright ergaben. Was
für tolle Ideen. Dann kam ich an einen YuGiOh Stand, wo ein
riesiger weißer Drache aufgebaut war, den ich erst einmal
fotografieren wollte. Und dann gab es kostenlose YuGiOh-Tüten, die
man bekommen konnte, wenn man sich vor dem Logo des neuen Kinofilms
oder anderswo an dem Stand fotografieren ließ und dieses Foto auf
einer der öffentlichen sozialen Netzwerke hochlud.
Ich ließ mich
also fotografieren und wurde wenig später Besitzer einen
YuGiOh-Tüte, nach der mich unglablich viele Leute fragten. XD Ich
schaute mir weiter die Halle an und entschied mich dann die
gegenüberliegende große Halle zu Gemüte zu führen, wo ich von
einer riesigen in der Luft hängenden Conan Figur in den Bann gezogen
wurde, sodass der Rest der Halle erst einmal warten musste, bis ich
am Stand angekommen war. Jetzt ergaben auch die vielen Leute Sinn,
die mit einem Blatt bewaffnet und dieses faltend an allen Conan
Ständen standen...es gab ein Gewinnspiel, bei dem man die Fragen,
die an den jeweiligen Ständen zu finden waren, beantworten musste
und die richtigen Ergebisse umknicken musste, bis schließlich das
richtige Muster zum Schluss herauskam. Ich bekam ein Papier und die
erste Frage und bedankte mich dafür, dass ich mitmachen durfte. Es
gab Stickerbögen zu gewinnen. ^^
Da konnte man doch nicht nein
sagen. XD Doch erst einmal hieß es: Pause! Ich stellte mich an der
Frauentoilette an, wo ich allein schon knapp 30 Minuten warten
musste, bis man auf Toilette gehen konnte. Genug Zeit, um mir noch
einmal das Foto anszuschauen, welches ich von Frage 1 gemacht hatte.
Und es war auch gleich meine Lieblingsantwort! XD Nach meiner Pause
stiefelte ich weiter zu den anderen Ständen und faltete eine Seite
nach der anderen um, wo ich ummer fragend von Japanern angeschaut
wurde, die ebenfalls an dem Gewinnspiel teilnahmen. Ein Ausländer,
der an einem japanischen Gewinnspiel teilnahm...komische Sache! Ich
klapperte also alle Stände ab und ging dann wieder zu dem Stand, wo
ich meinen Stickerbogen abholen konnte und wo alle begeistert waren,
dass ich alle Rätsel gelöst hatte, da ich die erste Ausländerin
sei, die am Gewinnspiel teilnahm und dann auch noch alles richtig
hatte.
Ich erklärte ihnen, dass die Fragen, die gestellt wurden
recht einfach waren und sich alle auf mein Lieblingsthema bei Conan
bezogen. ^^ Wir redeten noch eine Weile über Conan und unsere
Lieblingscharaktere und als die Schlalnge der wartenden länger wurde
verabschiedete ich mich und schlenderte weiter durch die Hallen. Ich
sammelte hier und da noch ein paar Flyer und blieb an einem
Synchronstand stehen, wo ich mich freiwillig meldete, jedoch
abgelehnt wurde, weil sie Angst hatten, ich könnte kein Japanisch
lesen...nach dem Synchronisieren unterhielt ich mich noch etwas mit
den Leuten, die sich sofort entschuldigten, als sie mitbekamen, dass
ich Japanisch kann und ich solle auf der nächsten Convention, die
ich besuche einfach vor der Veranstaltung Bescheid geben soll, dass
ich gern mitmachen möchte.
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| Mein Faltzettel. xD |
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| <3..... |
Ich bedankte mich und ging weiter, denn
es gab viel zu entdecken. Plötzlich kam ein riesiger Plüschhund auf
mich zu der mich fast zu Boden knuddelte und mich danach an einen
Stand zerrte, wo ich ein aufblasbares Hundeviech in die Hand gedrückt
bekam, mit dem ich ein Foto machen sollte. Als Geschenk bekam ich das
aufblasbare Hundeviech und ein Clearfile der neuen Serie, die bald
anlaufen würde.
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| Wundervoll, wenn man Papa Befehle geben kann! |
Nebenan gab es für die Kinder gerade eine Dragon
Ball Live Show, zu der ich mich am liebsten gesellt hätte, aber man
brauchte extra Eintrittskarten dafür, da neben der Anime Japan auch
ein Anime Family Ticket angeboten wurde, wo man sich extra noch Filme
und Veranstaltungen anschauen konnte. Ich ging weiter und kam zum
Sailor Moon Stand, wo die dritte Staffel vorgestellt wurde und
wuselte von einer bekannten Serie zur nächsten. Dann war es wieder
Zeit für eine Pause. Meine Tüte war in der Zwischenzeit so schwer
geworden, dass ich mir erst einmal ein Plötzchen suchte, an dem ich
meinen Tüteninhalt sortierte und auf einige sehr interessante Sachen
stieß und noch etwas Schoki zur Stärkung aß. Der Mugi-Tee, den ich
mir im Konbini gekauft hatte war jetzt dringend nötig und während
ich ein paar Nachrichten verschickte freute ich mich über den bisher
gelungenen Tag.
Dann stiefelte ich weiter durch die Hallen und sah
mir hier und da ein paar Sachen an und erhielt von überall
kostenloses Werbematerial. Als ich sehr interessiert an einem Stand
stehen blieb, der über die Prefektzur Tottori berichtete, wo ja der
Zeichner von Conan herkommt und wo es auch ein Conan Museum und einen
Bahnhof und einen Flughafen von Conan gibt...;) da muss man doch
einfach stehenbleiben. Plötzlich hatte ich ein Hütchen aufbekommen
von einem der Maskottchen Tottoris, mit dem ich mich dann auch
fotografieren ließ und als Belohnung eine Tüte voller Infomaterial
und Plänen, etc. zu Tottori bekam.
Ich freute mich rieisg darüber,
nahm jedoch das Hütchen gleich nach der nächsten Abbiegung wieder
ab. Ich unterhielt mich hier und da mit ein paar Leuten, die alle
begeistert davon waren, dass so viele Ausländer diese Convention
besuchten. Dann traf ich zufällig auf einen Kaito Kid Cosplayer, auf
den ich mich stürzte und die mir sagte, ich solle gefälligst mein
Shinichi Cosplay mitbringen lassen, damit wir auf der nächsten
Convention gemeinsam Fotos machen könnten... x3 Wir gingen eine
Weile gemeinsam durch die Halle und utnerhielten und über Conan und
ich war hin und weg von der Fülle an Conan Ständen und allem. ^^
Wer hätte gedacht, dass Conan soooo dermaßen vertreten ist, dass es
6 verschiedene Stände in den ganzen Hallen dazu gab. Einfach
wunderbar. Ich kam voll auf meine Kosten! Und nachdem ich die Hallen
bis ins Kleinste kannte und auf die Uhr schaute machte ich mich
allmählich auf den Rückweg, was auch daran lag, dass ich noch in
den Skytree-Shop wollte und meine Tüte muttlerweile so schwer war,
dass ich kaum noch geradeaus laufen konnte. Ich verließ mit zig
Leuten die Halle und ging zum Bahnhof, wo ich mich mit meiner Tüte
brav einreihte und mich immer genau so hinstellte, dass alles heil
blieb. Am Skytree angekommen suchte ich erst einmal vergeblich nach
dem Laden, da es zwischendrin keine Durchgänge gibt, sondern diese
nur auf bestimmten Etagen vorhanden waren. Nach einer langen Reise
fand ich jedoch den Laden und stellte fest, dass sich das Angebot
nicht verändert hatte.
Ich nahm noch eine Kleinigkeit mit und machte
mich dann auf zum Mc Donalds, wo ich mein wohnverdientes Mahl
einehmen wollte. Endlich war es so weit! Teritama Burger ich komme!
X3 Der geislte Burger, den die Welt je gesehen hat... Mariniertes
Hühnchen mit einem Ei und einer Sakura-Sauce und dazu Pommes und
eine Cola...wie geil! *-* Ich ergatterte zum Glück einen Platz und
genoss meinen Burger. Danach entspannte ich noch etwas im Mc Donalds
und sortierte meine Habseligkeiten. Als ich damit fertig war ging ich
wieder zurStation und fuhr mit dem Skytree Express bis nach
Kita-Senju, wo ich zwar den Express nach Tsukuba bekam, jedoch keinen
Sitzplatz mehr fand, weshalb ich die Fahrt über stand. Eine Mutter
mit ihren 3 Kindern hatte zum Glück noch einen Platz bekommen und
wieder einmal wurde ich Zeuge eines „Da steht jemand, der sieht
völlig anders aus, als die anderen...ob man das ansprechen
kann?!“-Situation. Immer wieder beobachtete mich der Junge, bis ihm
meine YuGiOh-Tüte und mein Conan Beutel auffiel...jetzt war die
Neugier erst Recht geweckt und er konnte mit seinen Fragen nicht mehr
an sich halten. Es stellte sich heraus, dass er zwar mit YuGiOh
nichts anfangen konnte, aber er ein großer Conan Fan war, weshalb
ich ihm und seinen Schwestern ein BonBon schenkte, welches ich auf
der Messe bekommen hatte. Er erzählte mir, dass er wegen Conan
Skateboardfahren gelernt hatte und er aber leider noch nicht in
irgend einen spannenden Fall verwickelt wurde. Seine Mama und ich
erzählten ihm dann, dass das in Real gar nicht so toll, wie es im
Anime aussieht und das er lieber nur Conan Fan bleiben sollte... xD
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| Flyer, Tüten, Clearfile, etc. xD |
Ich verschwieg ihm meine Verrücktheit über Conan und als sie
ausstiegen freute er sich, dass er mit einem Ausländer Japanisch
sprechen konnte. Außerdem mochten seine Schwestern ja nur Ayumi und
Ran, weshalb sie für ihn völlig langweilig waren. XD Wie Recht er
doch hatte... xP Dann kam auch schon die Endstation und ich stieg
aus. Ich zahlte noch genau 10 Yen nach, die nicht mehr auf meiner
Karte waren und eilte zum Bus, der auch noch genau auf mich wartete,
denn kaum hatte ich mich gesetzt fuhr er auch schon los. So kam es,
dass ich schon eher zu Hause war, als ich geplant hatte. Was aber
nicht schlimm war, denn ich war extrem erschöpft.
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| mein Kühlschrank, Bücherregal und mein Reiskocher. ^^ |
Ich packte meine
Habseligkeiten aus und fotografierte alles und bevor ich mich ans
Sortieren meiner Flyer machte, war erst einmal der Videochat mit den
Eltern angesagt, die völlig mit der Zeit gingen und über das Tablet
vom Garten aus anriefen! Nach dem Gespräch sortierte ich noch alles
aus, fotografierte noch einiges und schrieb noch einige Nachrichten,
bevor ich dann völlig erschöpft ins Bett fiel und sofort
einschlief!