Tuesday, 22 November 2011

Woche um Woche…


… etwas Neues!^^
Für all diejenigen, die nicht genug bekommen können, gibt es dieses Mal einen Mega-Nachtrag!^^

Verrücktes an Halloween… (31.10.2011)     
               
Es war 3.30 Uhr und ich verfluchte die Person, die es wagte, mein Telefon zu einer solch nächtlichen Stunde klingeln zu lassen! Diese Person sollte gefälligst vortreten und sich danach zum Teufel scheren!  Es war immerhin verdammt noch Mal 3.30 Uhr und ich hatte eine Prüfung und einen Vortrag und einen Kanji-Test. Was zur Hölle konnte so wichtig sein, dass dieses Handy auch nicht aufhören wollte zu klingeln? … Ich beendete meine Hetztiraden und verzichtete darauf, mich selbst weiterhin zum Teufel zu schicken, auch wenn es bei dem wesentlich wärmer sein würde, als in meinem Zimmer. Immerhin war es nachts schon recht kalt bei uns geworden und ohne Jacke ging es mittlerweile gar nicht mehr. Ich wickelte mir meine Bettdecke um, zerrte verschlafen den Stuhl vor mein Bett und präparierte alles für das Wichtigste Ereignis des Jahres! Ohne auf meine Decke zu achten wuselte ich wie ein Indianer eingemummelt noch einmal auf den Gang und musste feststellen, dass Mal wieder jemand vergessen hatte im Bad das Licht auszumachen. Schnell verkrümelte ich mich wieder in mein Bett, überprüfte zig Mal die Internetverbindung und suchte die Seite der Lauscherlounge auf. Es dauerte noch eine Weile und ich drohte schon fast wieder einzuschlafen, als plötzlich ein Bild erschien und es sich sogar bewegte und dann kam der Ton und ich war hellwach. 
Das Erste was ich sah, war das Publikum und sofort stachen mir meine Beiden Detektive ins Auge, die links in der ersten Reihe saßen. Und dann betraten die drei Männer die Bühne, für die ich tatsächlich um 3.30 Uhr aufgestanden war! Oliver Rohrbeck, Jens Wawrczeck und Andreas Fröhlich – besser bekannt als die drei Fragezeichen. Ja, da waren sie und ich konnte sie von Japan aus sehen!!! Vielen vielen Dank an Johanna, dass du das in die Wege geleitet hast!!! Ich hab mich so gefreut, dass es funktioniert hatte!!!!! Ich bekam doch beim Schauend er 150’zigsten Record Release Party etwas Heimweh, oder besser gesagt Hörspielweh und ich wünschte mir nichts sehnlicher, als jetzt neben meinen beiden Verrückten zu sitzen und mit ihnen gemeinsam den Abend zu genießen. Doch da ich mich einige Tausende Meter entfernt befand genoss ich die Übertragung allein in meinem Bett und knuddelte meine Schildkröte, die ich aufgrund ihres dicken Bauches kurzer Hand Justus taufte. Justus und ich schauten uns also an, was die 3 da auf der Bühne so erzählten und wir bestaunten beide die interessanten Fakten und Interviews und lachten uns bei dem Zusammenschnitt der verschiedenen Episoden ein Loch in den Bauch. Ehrlich… ich komme immer noch nicht darüber hinweg, dass Bob in der Folge des höllischen Werwolfs ein Mädchen als Schlampe bezeichnet, nur weil sie das Badewasser nicht herausgelassen hatte. Und dass Justus einen Whisky trinkt, weil er glaubt seine Eltern seien gesehen worden, obwohl sie doch bei einem Flugzeugunfall ums Leben gekommen waren wird ebenfalls etwas bleiben, was die Folge des leeren Grabes für mich immer zu etwas Besonderem macht. xD Nach einer kurzen Pause, in der ich schon Mal alles für Uni zusammenräumte, in meine Sachen schlüpfte und mir noch Mal meine Prüfungsaufzeichnungen durchlas, ging es weiter mit einem Live-Hörspiel zur Folge 150, die ein Zusammenschnitt der Folge war und einem richtig Appetit auf die Folge gemacht hat!!! Als ich dann plötzlich am Schluss einen Zettel in der Kamera sah, auf dem „Viele Grüße nach Japan“, draufstand kullerten doch ein paar Tränchen und ich wünschte mir wieder mit ihnen auf der Veranstaltung zu sein, die ich sonst um nichts in der Welt verpassen würde… >_<‘‘‘ Pünktlich zum Frühstück endete die Sendung mit der Vergabe einer Auszeichnung für 100 Mal über 1Millionenn verkaufte Hörspiele! Dafür konnte es natürlich nur Gold geben und auch ich klatsche brav vor meinem Laptop mit, als der Preis übergeben wurde. Auch als ich am Rand der Bühne meine liebe Johanna hatte stehen sehen, winkte und freute ich mich. ^^‘‘‘ Nachdem der Bildschirm nun wieder schwarz wurde wuselte ich hinunter zum Essen und fühlte mich wie auf Drogen! Vielleicht lag es auch einfach nur daran, dass ich komplett übermüdet war und deshalb nichts meine gute Laune trüben konnte. Ich hatte viel zu wenig geschlafen, war die erste in der ersten Stunde im Vortrag der Poster Präsentation deren Text ich mir vielleicht 3 Mal durchgelesen hatte, danach hatte ich einen Kanji-Test für den ich mir den Zettel mal kurz angeschaut hatte und danach wäre gleich nach der Mittagspause meiner erste Prüfung in Englisch dran und das auch noch Geschichte, aber hey ich habe meine drei Fragezeichen in Japan angeschaut und nun bin ich so etwas wie eine Art Superheld, zumindest habe ich den gleichen Energiestatus! Ich erzählte glaube ich wirklich jedem, wie toll die Sendung doch gewesen war und wie geplättet ich davon war, dass es über 15000 Zuschauer gab, die vor dem Computer die Sendung mitverfolgt hatten. Und das sogar meine Eltern die erste Hälfte angeschaut hatten und ich eigentlich ziemlich verrückt bin deswegen 3.30 Uhr aufzustehen! Auch wenn es die Leute nicht interessiert hatte, sie mussten sich meine Geschichte anhören, die da gerade auf Dauerschleife lief.
Im Übrigen gab es neben Etwas, was mich stark an Krautwickel erinnerte Joghurt mit Birnen und neben Toast sogar auch ein Brötchen, was wohl Mal ein Vollkornbrötchen werden wollte. Dazu gab es wie üblich einen heißen Schwarztee und den Tee, dessen Name nicht genannt wird.
 Nach dem Frühstück flog ich förmlich hinaus aus dem Wohnheim und in den Bus. Der Vortrag lief perfekt, auch wenn ich einige Sachen dazu dichtete und andere Sätze mal kurzer Hand umformte, aber es lief gut und nun hatte ich den ersten Teil schon Mal überstanden. Die restliche Stunde nutzte ich dafür, um mir Mal die Kanji, die ich gleich wissen musste und noch einmal alles Wichtige für Geschichte durchzulesen. Die gleiche Energie wandte ich auch im Kanji-Test auf, wo sie mir jedoch nicht fiel half, da ich nicht wirklich gelernt hatte und es wieder einmal interessanter Weise mehrere Wörter gab, die nicht in der Liste standen und die so selten vorkamen, dass man deren Bedeutung eh nicht kannte.
Nach Japanisch ging es erst einmal etwas zum Mittag essen, ich hatte mir wieder etwas aus dem Laden der Uni geholt und wir setzten uns in die Sonne und ich erzählte Jenny, um was es bei der Geschichtsprüfung eigentlich alles gehen würde und war beruhigt, als ich merkte, dass wirklich viel hängen geblieben war. Innerhalb von knapp 45 Minuten hatte ich alles aus meinem Kopf herausgeschrieben, was ich dort gespeichert hatte und verließ zum ersten Mal etwas erschöpft den Raum.
Den Rest der eigentlichen Stunde verbrachten wir bei einem Tee in der Mensa und danach wuselten wir nach langer Zeit Mal wieder zu einer Kultur stunde bei Brian. ^^ Zu meiner Überraschung sprachen wir geschlagene 90 Minuten wieder über das Video, über das wir seit dem ersten Anschauen eigentlich ununterbrochen geredet hatten… was es für mich schwer machte, allem zu folgen! Jedoch war ich trotzdem fast mit eine der Einzigen, die sich bei Fragen von Brians Seite aus meldete, da es niemand tat. Und irgendjemand musste es ja machen.
Mit dem Bus fuhr ich dann 16.25 Uhr ins Wohnheim zurück und erst jetzt begann die Müdigkeit des Tages allmählich einzusetzen. Da ich, aufgrund eines Ausflugs mit der Geschichtsklasse am Mittwoch,  keinen Geschichtstext lesen brauchte, schaute ich wieder Detektiv Conan und lies den Tag etwas ruhiger an mir vorbeiziehen. Immerhin hatte ich alles heil überstanden und ich freute mich immer noch über den wunderbaren Tagesbeginn mit den drei Fragezeichen, die ja eigentlich sowieso permanent bei mir hier in Japan laufen. xD 
Das einzige produktive, was ich an diesem Tag getan hatte, war wieder einmal etwas für meinen Blog zu schreiben, damit ich nicht völlig hinterherhing. Gegen 7 Uhr machte ich mich dann auf zum Abendessen. Dieses Mal gab es neben gebratenen Nudeln, Kartoffeln und Fleisch auch Fisch, Miso-Suppe und Reis. Als Dessert gab es dann sogar noch Karamellpudding. ^^
Zurück in meinem Zimmer schaute ich noch ein paar Folgen von Conan, bei denen ich jedoch einschlief und mich gegen 11 Uhr müde in mein Bett robbte, nicht ohne vorher noch eine Folge der drei Fragezeichen angeschaltet zu haben.


Ein ganz normaler Tag… (1.11.2011)

Ich stand kurz vor 7 auf, zog mich an und ging erst einmal frühstücken.
Neben 2 Hähnchennuggets gab es ein Ei und Salat. Dazu eingelegten Tofu und wie immer Miso-Suppe und Reis mit Nori-Blättern.
In meinem Zimmer suchte ich schnell alles zusammen und gegen 8.30 Uhr machte ich mich auf den Weg zum Bahnhof, da ich ja immerhin wie jeden Dienstag ins Fitnessstudio gehen wollte. Doch dieses Mal kam alles anders, als geplant. Da Jenny einen Termin hatte befand ich mich allein mit einer Horde an Lacrosse-Spielerinnen im Umkleideraum und alle warteten darauf, dass endlich der Trainer kam und den Raum aufschloss, indem sich die Geräte befanden. Wir machten es uns also vor dem Raum gemütlich und warteten. Und warteten… und warteten… warteten…warteten und dann kam ein Mann der uns erzählte, dass der Trainer verschlafen hatte und nun auf dem Weg sei. Wir alle dachten, es würde ja schon nicht so lange dauern, da uns das der Mann auch eigentlich versichert hatte und wir warteten weiter… und wir warteten…und warteten…und nach 50 Minuten des sinnlosen Wartens beschlossen wir dann doch zu gehen! Doch kaum hatten wir das Zimmer betreten, kam auch schon der Ersatz des Trainers und schloss den Sportraum auf und kümmerte sich um alles. Ich jedoch zog mich um und machte mich auf den Weg in die Cafeteria, wo ich auf die Anderen wartete. 
Die Kultur-Stunde fiel aufgrund von Blake anders aus, als alle Stunden zuvor. Und wir schafften es, dass unser Professor noch öfter als in der Woche davor den Faden verlor und sich verhaspelte. Blake hob die Stimmung indem er uns allen mit Süßigkeiten versorgte. Da die kleinen gefüllten Schokokugeln wirklich viel zu süß waren – obwohl ich nie wirklich gedacht hatte, dass sich amerikanische Süßigkeiten wirklich so von den anderen unterscheiden in der Süße – stürzte ich mich auf Oreo-Kekse. Für diejenigen, die diese Kekse nicht kennen… das faszinierende an ihnen ist, dass die Kekse schwarz aussehen und sie normalerweise eine weiße Milchkremfüllung haben. Und sie sind wirklich unglaublich lecker. Da es ja aber noch zu Halloween Süßigkeiten war, waren die Oreo-Kekse nicht schwarz-weiß, sondern schwarz-orange. Genau! Die Füllung war Orange. ^^ Nachdem wir die Stunde über also fleißig daran gearbeitet hatten Blakes Hexen Hut leer zu essen verließen wir alle das Zimmer und machten den davor warteten Japanern Platz. 
der erste Weihnachtsbaum!!!
Dieses Mal hatte ich nicht den Bus nach Hause genommen, sondern war schnell mit Jenny nach Harajuku gefahren, wo ich mir meine Winterjacke kaufen wollte. In Harajuku angekommen sah ich schon den ersten Weihnachtsbaum! Es war November!!! Und da war doch tatsäüchlich schon die Weihnachtsdekoreation überall zu sehen! 
Winterjacke!^^
 Nachdem ich meine Winterjacke gekauft hatte machten wir noch einen kurzen Abstecher in Zara, wo ich mir dann doch das T-Shirt kaufte, welches ich mir schon beim letzten Mal kaufen wollte! Ich hätte es mir wahrscheinlich immer noch nicht gekauft, wenn es nicht nur noch 2 Stück gegeben hätte! 



und nun doch noch gekauft!^^
Von Harajuku aus ging es dann wieder nach Ikebukro, wo ich dann noch einmal schnell einen Blick in den Book-Off warf und auch dort wieder ein paar Mangas kaufte. 
 
Zurück im Wohnheim angekommen entspannte ich mich erneut bei ein paar Folgen Conan und nachdem ich mich dann doch noch aufrappeln konnte, arbeitete ich sogar noch etwas an meinem nächsten Eintrag.
 






Zum Abendessen, welches ich ebenfalls wie gewohnt gegen 7 einnahm, gab es dieses Mal Reis, Miso-Suppe, gebratenen Tofu mit Hackfleisch und dazu einen Salat und ein Omelett mit Bohnen. Als I-Tüpfelchen gab es diesen Abend sogar Orangen! Auf die sich alle ganz besonders stürzten! Da es jedoch langweilig wäre euch jedes Mal das gleiche Foto von meinem Essen zu zeigen, habe ich dieses Mal ein Suchbild daraus gemacht. Ihr könnt nun anhand meiner kleinen Beschreibung selbst sehen, wo was gewesen war!^^ (Ich muss euch ja nicht erzählen, dass ich eigentlich so verschlafen war, dass ich komplett vergessen hatte ein Foto von meinem Essen gemacht hatte und dann hinterher extra noch Mal in die Küche gehen musste, um ein Foto von dem Essen zu machen, damit ich später wenigstens wusste, was es überhaupt gab!^^ Und zum Glück weiß das ja jetzt keiner von euch! XD)
Nach dem Abendessen habe ich mich dann wieder meiner Serie gewidmet, da ich im Moment einfach viel zu faul zum Lesen bin und es mir reicht Dinge anzusehen!^^ Wieder schlief ich etwas zeitiger ein, nämlich gegen 10 Uhr und zum Einschlafen gab es wieder eine Folge der drei Fragezeichen!!!


Ausflug mit der Geschichtsklasse… (02.11.2011)

…oder die einfachste Art ein Déjà-vu zu erleben!^^ 
Gegen 5 Uhr schaffte ich es irgendwie mein Bett zu verlassen und hinunter ins Bad zu gehen, um zu duschen. OK, nach meiner Dusche legte ich mich noch Mal für 1 Stunde hin und schlief bis 7 Uhr, bevor ich zum Frühstück ging.
An diesem Morgen war Mal wieder Pasta angesagt, und wieder fühlte ich mich an Tabeas Ausführung erinnert, dass es so etwas, oder Pizza ja Morgens nur gab, wenn man am Tag zuvor eine Feier gehabt hatte. xD Zu den Spagetti gab es einen Thunfischsalat und zur Abwechslung mal wieder heil lod verbrannte Brötchen… ich werde es nie lernen, diese Brötchen so aufzubacken, dass sie Mal nicht aussehen wie Kohle Briketts! Auch gab es nach langem Warten wieder Orangensaft, den ich mir neben einem warmen Tee natürlich nicht entgehen ließ.
Nach dem Frühstück fühlte ich mich immer noch so unausgeschlafen, was vielleicht auch daran liegen könnte, dass ich den Tag zuvor nicht wirklich viel Schlaf abbekommen hatte, jedenfalls legte ich  mich kurzer Hand noch einmal hin und  schlief noch eine Runde.
Gegen 12 Uhr wollte ich mich mit Jenny in Ikebukoro treffen. Da ich es im wahrsten Sinne des Wortes verschlafen hatte zum Japanisch Unterricht der Anfänger zu gehen, hatte ich nun genug Zeit um mich fertig zu machen und pünktlich 12 Uhr in Ikebukoro zu sein. 
Zur Marunochi Linie - links oder rechts? xD
Dort angekommen fuhren wir dann gemeinsam an den Ort des Geschehens und warteten auf die Anderen. In einer französischen Bäckerei tat ich dann Mal so, als hätte ich genügend Geld und kaufte mir neben einem französischen Toast auch noch ein Schokoladenbrötchen. Mittlerweile war es knapp 1 Uhr und da ich 7 Uhr gefrühstückt hatte, knurrte dementsprechend mein Magen schon wieder. Gegen 1 waren dann auch ausnahmsweise fast alle da. Der Einzige auf den wir wirklich lange warten mussten, war Blake. 




mein kleiner Snack!^^
Als Blake nach 30 Minuten immer noch nicht aufgetaucht war, gingen wir schon Mal los und Colin, unser Geschichtsprofessor gab ihm eine Beschreibung per Telefon. Gemeinsam spazierten wir durch die Gegen, spaßten herum und kreierten schließlich eine neue Superheldengruppe, die Ausländern in Japan half, wie man die Fahrkartenschalter benutzte. Wir diskutierten über interessante Fähigkeiten, dieser Superhelden und dachten uns komische Posen aus, die wir beim nächsten Mal in einer Purikura-Maschine unbedingt nachmachen mussten!!! 



kleiner Schrein im botanischen Garten! :)
Plötzlich hielten wir an und ich begann lauthals loszulachen. Irritiert sahen mich alle anderen an und ich musste den anderen erklären, dass ich mir Brian zur letzten Walking Tour schon einmal hier gewesen war und zwar genau 4 Tage zuvor. Es war tatsächlich der gleiche botanische Garten, den wir uns anschauen wollten. Im Grunde machte dies aber nichts, immerhin war der Park sehr schön gewesen und Colin erklärte uns sehr viel zu den verschiedenen Gewächsen und Bäumen und warum die eigentlich alle dort wuchsen, wo sie wuchsen. Mittlerweile hatten sich die Blätter auch schon etwas mehr verfärbt und insgesamt verbrachten wir mehr Zeit in dem botanischen Garten, als zur Walking Tour am Samstag.








Nach dem Besuch im botanischen Garten fuhren wir mit der Bahn bis eine Haltestelle vor Ueno und schauten uns dort einen Friedhof an. Irgendwie war es unpassend mitten auf einem Friedhof zu lächeln, aber irgendwie erinnerte es mich wieder an Samstag, wo wir auch auf einem Friedhof gewesen waren. Wieder nahm ich mir die Zeit und machte viele Bilder, vor allem von den vielen Katzen, die sich auf dem Friedhof befanden. Ein Rätsel ist es mir immer noch, warum viele der Katzen keinen Schwanz hatten. Vielleicht hab ich in der Uni nicht aufgepasst, oder meine Bücher über Japan nicht gründlich genug gelesen, oder es einfach nur vergessen, ich konnte mir darauf einfach keinen Reim machen.
Besonders fasziniert waren wir von einer Katze, die es sich auf einem Grab gemütlich gemacht hatte und schlief. Es war ein wunderschönes Bild und für Außenstehende war es sicherlich ein ebenso lustiges Bild, wie die vielen Ausländer in Reihe und Glied dastanden, um die Katze zu fotografieren, wie sie dort so friedlich schlummerte. Irgendwann hatte es Mietz dann doch satt von so vielen Paparazzi fotografiert zu werden und sie verkroch sich hinter das nächstbeste Grab, was sie finden konnte. 
x3
Vom Friedhof ging es dann weiter zum Bahnhof Ueno, was mit einem Spaziergang von bestimmt einer knappen dreiviertel Stunde verbunden war. Beinahe hätte ich die Gruppe an einer roten Ampel verloren, da ich unbedingt stehen bleiben musste, um ein Poster der Polizei zu fotografieren… das Poster jedoch war von Detektiv Conan und zeigte die Detective Boys in Polizistenkleidung… Da es sich dabei jedoch um ein Poster von Conan handelte, musste ich ja schließlich stehenbleiben, meinen Fotoapparat heraus kramen und es verewigen!^^
Bei unserem Spaziergang kamen wir an der Kunstuniversität von Tokyo vorbei und landeten schließlich genau vor dem Zoo in Ueno. 







nette Poststelle! XD

Wir gingen durch den gleichen Park, den wir auch schon genommen hatten, als wir uns das Nationalmuseum angeschaut hatten und kamen irgendwann am Bahnhof an. Am Bahnhof trennten wir uns dann auf, da Helen, Tabitha und ich nicht extra nach Shinjuku fahren wollten, um Abendbrot zu essen. Obwohl wir gern mit den Anderen mitgefahren wären, so war es uns dann doch zu teuer und immerhin gab es ja genügend Essen im Wohnheim. 



Da Helen und Tabitha Hunger hatten, machten wir einen Abstecher in eine Bäckerei und eigentlich hatte ich ja vor der Bäckerei warten wollen, doch dann sah ich es… zum ersten Mal in Japan sah ich deutsches Brot. Ich stürmte mit Jenny in den Laden und genau vor dem Verdächtigen blieben wir stehen und zeigten mit dem Finger auf ihn! „Weizen-Mischbrot“!!! Wenn das nicht wunderbar war, dann wusste ich auch nicht. Der Preis hingegen, ließ einem vorerst jeglichen Appetit auf eben diese seltene Schönheit vergehen und wir verließen den Laden wieder. Immerhin waren knapp 3,70€ für ½ Brot und 7€ für 1 Ganzes wirklich zu viel! Vor allem, da wir keine Brotschneidemaschine hatten, mit der ich das Brot hätte ordentlich in mehrere Teile hätte teilen können.
Wir fuhren also wieder nach Ikebukoro und von dort aus mit dem Schnellzug nach Asaka.
Zum Abendessen gab es dann schließlich kein Weizenmischbrot, sondern Gebackenes auf einem Salat. Dabei handelte es sich um eine Fischfrikadelle, einem gebackenen Seelachs und einer wirklich unglaublich riesigen Riesengarnele. Dazu gab es wieder eingelegten Tofu, japanischen Gurkensalat, Miso-Suppe und Reis. ^^ Satt und erschöpft fiel ich dann in mein Bett und schaffte es gerade noch so den Knopf meines Computers zu betätigen, damit ich mir fauler Weise noch ein paar Folgen Conan anschauen konnte. Immerhin brauchte ich nicht lernen, da ja am nächsten Tag ein Feiertag war. Was zwar bedeutete, dass es kein Essen im Wohnheim gab, aber immerhin gab es auch keinen Kanji-Test für den man lernen müsste. X3
Gegen 11 Uhr hatte ich dann auf Hörspiel gewechselt und hörte mir eine weitere Folge der Drei Fragezeichen an. ^^ Bald würde ich alle 150 Folgen, zusätzlich der Sonderfolgen durchgehört haben und dann könnte ich mich explizit ans Lernen der einzelnen Folgen machen, damit ich für Wetten, dass nächstes Jahr gerüstet war!!!


Risus zweiter Ausflug ins Wunderland… (03.11.2011)

Es war Feiertag und ich hatte unglaubliche 30 Minuten länger geschlafen, als geplant!^^ So ging ich gegen 7.30 Uhr hinunter in den Speisesaal und gönnte mir mein Frühstück, welches aus Toastbrot, Kakao und Marmelade bestand. Da ich eigentlich zum Mittagessen einen Abstecher ins andere Wohnheim zu meinen deutschen Kommilitonen machen wollte, da diese an dem Tag für die anderen deutsche Gerichte kochen wollten, aß ich nicht alles, sondern hebte mir den Rest für den kommenden Sonntag auf, an dem ich ebenfalls wieder ein Frühstück brauchen würde.








Accio Zauberstab
Gegen Mittag fuhr ich dann mit Alex und Jenny nach Akihabara. Wir trafen uns vorher in Ikebukoro und da ich zu früh da war, begab ich mich noch Mal schnell in den Book-Off, wo ich wieder einige günstige Bücher erstand und besuchte noch einen Laden und kaufte mir Essstäbchen von Harry Potter, immerhin hatten wir am nächsten Tag unsere Poster Präsentation und ich wollte als Hexe hingehen, da mein Poster immerhin über Harry Potter war. Und dafür brauchte ich ja noch einen Zauberstab. ^^










 Während ich auf die Anderen wartete, stellte ich fest, dass ich keine Probleme damit hatte andere Bücher außer Harry Potter zu lesen! Im Book-Off hatte ich mir nämlich neben Winnie Pooh dem Bär und und Alice im Wunderland gekauft. Und ich konnte sie ohne Probleme lesen, das einzige womit ich ab und an Probleme hatte, waren die fehlenden Vokabeln in meinem Kopf, aber dafür hatte ich ja meine Wörterbücher! Stolz war ich auch, als ich merkte, dass ich auch ohne Probleme das 4te Buch lesen konnte, welches ich gekauft hatte –Sherlock Holmes und der Hund von Baskerville! Wer hätte da schon bitte nein sagen können, wenn es für 1€ vor einem stand und darauf wartete, dass man es mitnahm! xD
Häuser...Häuser...Häuser...Menschen!
In Akihabara angekommen, gingen wir auch dort noch Mal in den Book-Off und ich fand den letzten Band einer Manga-Reihe, die ich angefangen hatte und kam nicht umhin ihn mir mitzunehmen! So hatte ich immerhin schon Mal die erste Reihe an Manga zusammen, die auf meiner Wunschliste standen. 







Nach dem Book-Off gingen wir in einen Laden, der zugestellt war mit den verschiedensten Figuren und zum ersten Mal gab ich Geld für etwas anderes aus, als Bücher! Die Erkundung des 7-stöckigen Warenhauses dauerte geschlagene 2 Stunden und erschöpft beschlossen wir erst einmal Essen zu gehen! 







Essen!^^
Es gab Katsudon mit Ei – man könnte es auch mit Ei auf Schnitzel auf Reis übersetzen, aber dann würde ja der japanische Begriff nicht fallen! ^^‘‘‘ Dazu gab es eine Miso-Suppe eingelegtes Irgendwas und kostenloses Wasser. Das was ich an japanischen Restaurants wirklich liebe! Man braucht wirklich nichts zum Trinken, dazu bestellen, da es immer Wasser gibt, welches man sich kostenlos nehmen kann.
Nach unserem ausgiebigen Mal bummelten wir noch weiter durch die Straßen von Akihabara und verloren manches Mal die Orientierung. Als krönenden Abschluss wollten wir wieder einmal Purikura machen, nämlich genau die Superhelden Bilder, von denen wir am Vortag gesprochen hatten. 
Superheldenbilder!xD
Wir machten uns also auf die Suche nach einem Purikura-Automaten und wurden von mehreren Verkäufern quer durch das Viertel gejagt, bis wir schließlich einen gefunden hatten. In dem wir unsere Fotos machen konnten. Der Automat, war jedoch wieder einer von der ganz schnellen Sorte, was uns dazu brachte zu improvisieren, da wir keine Zeit hatten uns lange für ein Bild hinzustellen, wie wir es wollten. Danach ging es dann ans verzieren der Bilder und fertig waren unsere Superheldenbilder!^^




Gemeinsam fuhren wir dann wieder zurück nach Ikebukoro und von  dort aus wieder nach Asaka. Ich machte schnell einen Abstecher im Bentou-Laden und kaufte mir mein Abendessen, welches ich dann bei einer gesitteten Runde Conan vor dem Computer, genoss!^^ Zu dem leckeren Bentou gab es dann sogar noch frisch gekauften Orangensaft, auf den ich einen solchen Heißhunger gehabt hatte, dass ich mir kurzer Hand eine Packung gekauft hatte. Es gab leider zu viele Folgen, was mich dazu verleitete bis 11 Uhr noch weiterzuschauen und dann erst ins Bett zu gehen.



Ene Mene Moster, ich präsentiere hier mein Poster… Hex Hex… (04.11.2011)

Um 5 Uhr klingelte der Wecker und es war ein wirklich harter Kampf gegen meinen inneren Schweinehund, der mir bedächtig ins Ohr säuselte, ich solle doch einfach liegen bleiben. Ich gewann den Kampf schließlich und wuselte zum Duschen hinunter ins Bad.
Bis zum Frühstück legte ich mich dann noch Ma auf die faule Haut und buzelte, bis 7 Uhr mein Wecker klingelte. Immerhin hatte ich genug Zeit, da wir uns erst 12 Uhr mit Seki-sensei auf dem Uni-Gelände treffen wollten. Im Speisesaal herrschte wegen des Universitätsfestes der Musahi-Uni reges Treiben und der Saal war ausverkauft bis auf den letzten Holzstuhl…na gut, vielleicht nicht gerade bis auf den letzten, aber man sah mehr Leute als gewöhnlich, die schnell ihr Essen hinter stürzten um den Bus 7.45 Uhr zu erwischen.
Dabei handelte es sich im Übrigen um Ei und Frühstücksfleisch auf Spinat, einer halben Kiwi und Toastbrot. Begleitet wurden diese von Schwarztee und Orangensaft. ^^
Nach dem Frühstück begab ich mich in mein Zimmer, las mir noch Mal meine Präsentation durch und präparierte mein Poster auf die letzte Minute, sodass es doch noch etwas hübscher aussah.
Gegen 10.30 Uhr machten wir uns als gesammelte Mannschaft auf den Weg zum Bahnhof und fuhren zur Universität, wo uns ein riesen Spektakel erwartete! Nie hätte ich gedacht, dass Univeristätsfest so unglaublich groß gefeiert werden Ich hatte das Gefühl, dass sämtliche Anwohner der Nachbarschaft anwesend waren, inklusive der ganzen Studenten, die dort das Gelände unsicher machten! Und überall wo man hinsah, gab es die verschiedensten Speisen und Getränke! Und da Alkohol in Japan ja erst ab 20 erlaubt ist, musste man sich als braver Student eine Plakette holen die besagte, dass man schon über 20 war und das man sich Alkohol kaufen durfte! Damit man nicht zu viel trank, gab es auch noch eine Beschränkung von ca. 10 Getränken oder so pro Tag!
Posterpräsentation!^^
Gleich zu Beginn hieß es für uns Poster schnappen und ab in die Menge… und Seki-Sensei hielt was sie versprach! Sie schnappte uns, stellte uns vor irgendwelche Japaner, die von einer auf die nächste Sekunde vollkommen interessiert schauten, als Seki-Sensei ihnen sagte, dass sie zuhören sollten und dann ging es los… ich war etwas perplex, da ich damit gerechnet hatte, dass wir einen Ort kriegen an dem wir für ein paar Stunden stehen sollten, und dort allen die vorbeikamen unser Poster erklären sollten, stattdessen rannten wir üben den Campus, verloren dabei ständig unsere Poster, wegen des starken Windes und wurden einfach vor irgendwelche Japaner gestellt, die zu langsam waren, um vor Seki-Sensei wegzurennen! XD Ich überstand meine Vorträge ohne die Geringsten Pannen oder Problemchen und kassierte zudem sogar noch gute Kritik ein, die besagte, dass mein Japanisch wirklich gut gewesen war! Nur hat das hier ja nichts zu sagen, immerhin kann man schon gut Japanisch sprechen in den Augen der Japaner, wenn man Danke oder Entschuldigung sagen kann! ><‘‘‘ Sie sind einfach zu höflich! *seufz*
Okonomiyaki
Nachdem wir unsere Pflicht erfüllt hatten ging es an die Belohnung! Essen! Als erstes gab es Okonoimiyaki, einem herzhaften Eierkuchen mit Kohl, Schrimps und anderen Dingen, bestreut mit Fisch und verziert mit Okonomiyaki-Soße und japanischer Majonäse die unglaublich lecker ist!!!









man beachte die 3%!!!
Nach dem leckeren Okonomiyaki gab es erst einmal etwas zu trinken, natürlich alkoholisch… wenn man sich wirklich trauen und es Alkohol nennen möchte! Es gab Pfirsisch-Limonade auf der draufstand, dass 3% Alkohol enthalten sind. Und da man ja Alkohol kaufte, wurde auch brav ein Häkchen auf der Plakette hinterlassen! XD Meiner Meinung nach bei 3% unnötig, aber wir sind immerhin in Japan! Hier geht alles seinen Strickten Gang! Was ich auch darin wiederspiegelte, dass es 2 Anlaufstellen für die Müll Entsorgung gab, bei denen Mann seinen Müll brav trennen konnte. Und glaubt mir KEINER hat seinen Müll einfach so fallen lassen! So ein sauberes Fest hatte ich ja noch nie gesehen! Zu meinem starken Alkohol musste natürlich etwas Süßes her, immerhin wollte ich ja nicht Gefahr laufen, dass ich von den 3 außergewöhnlichen Prozent betrunken wurde! XDDD Also kaufte ich mir ein Cheerio, oder wie es auch immer genannt wurde. Eine lange Teigstange, die so schmeckte wie Pfannkuchen Teig gewälzt im Belag deiner Wahl. Ich entschied mich für eine Zimt-Zucker und Grüner-Tee Ummantelung. Damit ausgerüstet stiefelten wir durch die Uni, stellten allerhand Blödsinn an, wurden von den verschiedensten Klubs angesprochen, die für sich warben und machten schließlich lustige Fotos mit einem aufgeblasenen Kerl der vor dem Gebäude des Fitnessraumes herumstand und dessen Bewegungen eins mit dem Wind waren! XD
Danach gönnten wir uns Sanzei – das ist heißer roter Bohnenmus mit Warmen Mochi drin! Und es war unglaublich lecker, auch wenn es vielleicht nicht so aussah!










mein baldiger Klub!^^
Da uns ein Club angesprochen hatte, der Tänze vorführen wollte, beschlossen wir denen einen Besuch abzustatten und genau in diesem Moment fand ich meinen neuen Klub dem ich beitreten wollte! Klassischer Tanz, genannt Ball Room Dance. Die genauso Tanzen, wie die Leute, die das beruflich machen! Die Jungen Studenten legten also einen Walzer, Cha-Cha-Cha, Tango, etc. nach dem Anderen hin und ich saß hibbelig auf meinem Stuhl und wollte am liebsten nach vorne rennen und mitmachen! Nach der Vorführung fragte ich dann schließlich ob man dem Klub beitreten könnte und zu meiner Freude, sagten sie ja!^^ Ab demnächst, würde ich also endlich wieder tanzen gehen!!! Nach einer kurzen Pause schnupperten wir durch die Uni gebäude und warfen einen Blick in den Flohmarkt, wo wir auf Tomoya trafen und uns mit ihm verquatschten. Da wir mittlerweile alles gesehen hatten, machten wir uns wieder auf den Weg in die große Halle, wo eine weitere Tanzgruppe ihr Können präsentieren wollte…
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Tja, und was soll ich zu dieser Gruppe weiter sagen! Sie waren unglaublich! Sie nannten sich Steps und machten eine Mischung aus Straßentanz und diversen anderen Musikrichtungen! Eigentlich überhaupt nicht meine Musikrichtung, aber die Gruppe war einfach der Wahnsinn!!! Noch nie habe ich so viele Personen auf einer kleinen Bühne gesehen, die so überschwänglich getanzt haben! Es waren knapp 60 Personen an der Zahl, die da auf dem kleinen Stück Bühne herumhüpften und so große Bewegungen machten, ohne sich dabei in die Quere zu kommen. Des Weitern lässt sich sagen, dass ich in meinem ganzen Leben noch nie gesehen hab, dass ein Mensch so viele Bewegungen in einer Minute machen konnte!!! Als ich in die Gesichter meiner Mitmenschen schaute – vor allem bei denen der Austauschstudenten, die diese Gruppe noch nie zuvor gesehen hatten – beruhigte es mich, dass diese genauso fassungslos schauten, wie ich! Nach 1 ½ Stunden Tanz und Gloria sahen die Tänzer nicht im Geringsten erschöpft aus und das obwohl sie so unglaublich viel getanzt hatten. Und dann musste ich auch noch einsehen, dass es erst Halbzeit war! Eigentlich war das, was da gerade stattfand nur eine kleine Zwischenpause vor der nächsten 1 ½ Stunde, in der sie wieder durch die Gegen springen wollten, um zu zeigen, was sie konnten. 
interessante Kloplaketten! XDDD
Am liebsten wäre ich auch diesem Klub beigetreten, aber ich war mir ziemlich sicher, dass das für jemanden, der etwas mehr als 4 Jahre nicht mehr Tanzen war, wirklich zu viel sein würde! Auch wenn es mich selbst ab und an immer wieder Mal packte und ich auch dort am liebsten mit auf die Bühne gegangen wäre. Aber man kann ja nicht alles haben! Nach 3 Stunden Tanzen und einer kurzen Pause von 15 Minuten, in der die meisten der Tänzer zu der Musik weitergetanzt hatten, war dann schließlich Schicht im Schacht und wir verließen alle nach und nach die Halle.  Da es schon spät geworden war, beschlossen Andrea und ich nach Hause zu fahren und so machten wir uns auf den Weg zum Bahnhof und fuhren zum Wohnheim, wo uns auch schon ein leckeres Abendessen erwartete…auch wenn ich von all den vielen Leckereien noch nicht wirklich hungrig war! 
Es gab einen Salat, Beffsteck mit Rettich, Kürbis und Bohnen, Fischsalat, Reis und Miso-Suppe.
Nach dem Abendessen ging ich dann auf mein Zimmer, schaute wieder einige Folgen von Detektiv Conan und ging dann erschöpft schlafen.










Wie ein Westpaket über den Ozean flog und im Land der aufgehenden Sonne landete… (05.11.2011)

Es war Samstag und ich saß wieder einmal 7 Uhr unten im Speisesaal und hatte die Bewegungsmotivation einer Schnecke, was mich auch eine knappe Stunde im Speisesaal hielt und mich mein Essen in der gleichen Geschwindigkeit zu mir nehmen ließ.
Zum Frühstück gab es Wurstsalat, Salat und Fischnuggets. Dazu einen Sprossensalat und wie üblich Reis mit Miso-Suppe und Miso-Suppe.
Mein Motivationsproblem sorgte dann schließlich auch dafür, dass ich nicht zum Uni-Fest ging und mir demnach auch nicht Jennys Vortrag zu ihrer Lieblingsserie anhörte. Und außerdem wartete ich ja immer noch gespannt auf mein Westpäckl, was mich eigentlich bald erreichen sollte, damit ich noch rechtzeitig alles für die Kultur Prüfung am Dienstag vorbereiten konnte. So machte ich mich nach dem Frühstück auf in mein Zimmer und machte erst einmal sauber. Man will ja nicht im Dreck ersticken und bei meinem wunderbaren Parkettboden tummeln sich schon nach ein paar Stunden des Saubermachens die ersten Staubflusen und ärgern mich. Ich beschloss gegen Abend einkaufen zu gehen und widmete mich daher erst einmal meinem Blog, damit ich den nicht wieder so vernachlässigen würde. In der Zwischenzeit hatten sich ja einige Notizen zu den verschiedenen Wochen angesammelt, die alle niedergeschrieben werden mussten. 
Monster-Westpäckl! <3
Die Stunden vergingen und irgendwann machte ich mich dann auf zum Einkaufen und was sah ich da – ein Monsterwestpäckchen hatte den Weg auf unseren Pakettisch gefunden und zu meiner Freude bemerkte ich, dass es tatsächlich für mich war! Schnell unterschrieb ich, schnappte mir mein Päckchen und stellte fest, dass es genauso schwer war, wie Lumpi! XD
Ich trug meine neueste Errungenschaft also auf mein Zimmer und verschob meine Pläne einkaufen zu gehen um 30 Minuten. Mit Hammer und Meissel machte ich mich dann ans auspacken. In Wahrheit könnte es auch nur eine Schere gewesen sein, die den Kilometer Klebeband zertrennt hat, aber das würde ja nicht so viel Aufmerksamkeit erregen! XD
Weihnachten! xD
Es war wie das Gefühl, welches man hat, wenn man die Weihnachtsgeschenke auf dem Tisch findet und sie auspacken darf. Denn jegliche Dinge, die sich in dem Päckchen befanden waren einzeln noch einmal verpackt. Deshalb dauerte es auch etwas länger als eine halbe Stunde, bis ich alles ausgepackt und verstaut hatte. Da in meinem Päckchen Kaffee und Cappuccino waren, wurde es Zeit meinen Einkaufszettel zu erweitern. So wollte ich nun auch noch nach einem Wasserkessel und Milch schauen. Immerhin war ja morgen Sonntag und da konnte ich ja gleich den ersten Cappuccino trinken. ^^


Einkauf~
Also ging ich freudig los und hüpfte zum Supermarkt, in dem ich schließlich auch einen Wasserkessel und Milch fand. Obwohl ich noch nie so eine Auswahl an Milch gesehen hatte! Die hatten glaub ich ungefähr 10 verschiedene Sorten Milch und nicht wie üblich in Deutschland mit 1,5% Fett und 3,5% Fett, sondern auch 4,6% oder 3,7%. Verrückt!!! Ich entschied mich dann für die günstigste bei der ich den Herkunftsort und den Fettgehalt feststellen konnte und machte mich wieder auf den Rückweg. Stolz packte ich im Wohnheim meinen Wasserkessel aus und machte mich dann schnell auf den Weg zum Abendessen.

Das bestand im Übrigen aus Hühnchen in Yakitori-Soße mit Pilzen und Tomaten, einem Bohnensalat, einem Gurken-Fischsalat und den üblichen Verdächtigen wie Reis und Miso-Suppe. xD
Nach dem Essen begann ich die Kapitel meiner Kulturbücher zu lesen und nach dem ersten Kapitel wurde es auch schon Zeit für den Video-Chat mit Akio. Wir telefonierten knapp 2 Stunden, die viel zu schnell vergingen und danach widmete ich mich wieder meinen Kulturbüchern. Immerhin wollte ich mich am kommenden Tag mit Jenny treffen und die ersten 4 Fragen durchsprechen und damit ich wusste um was es ging, wollte ich mir die Kapitel vorher schon durchlesen und die wichtigsten Phrasen anstreichen. Gegen Mitternacht ging ich dann mit vielen neuen Dingen und Informationen beladen ins Bett und schlief recht schnell ein.


Ein lehrreicher Sonntag (06.11.2011)

Um 7 Uhr stand ich auf, damit ich vor meinem Treffen mit Jenny noch die letzten 2 Kapitel für die erforderlichen Fragen beantworten konnte. Zum Frühstück gab es dieses Mal Brötchen mit Marmelade UND Nutella und dazu einen wunderbaren Cappuccino!^^ Ein Stückchen Heimat am Frühstückstisch also.
Ich genoss mein Essen und nach dem Frühstück widmete ich mich dann endlich den 2 Kapiteln, die ich noch lesen musste. 15 Uhr wollte ich mich mit Jenny in Ikebukoro treffen und da ich noch etwas einkaufen wollte hatte ich beschlossen 14 Uhr in Ikebukoro zu sein. Demnach hatte ich genügend Zeit, um mir die restlichen Kapitel durchzulesen und mir schon Mal ein paar Randnotizen zu machen.
Pünktlich kam ich dann in Ikebukoro an und kaufte mir vorsorglich schon Mal meine neue Telefonkarte, damit ich nicht extra auf die letzte Minute eine Neue kaufen gehen musste. 
Da ich mir noch keinen Kaffee kochen konnte, ging ich danach zum 100Y-Laden und kaufte mir die nötigen Utensilien, wie Filtertüten und ein Durchlass Sieb für Kaffee. Zudem wollte ich mir noch einen Schuhanzieher für meine Stiefel kaufen, damit ich keine Stunden damit verbringen musste, meine Schuhe anzuziehen. 












Da ich immer noch etwas Zeit hatte machte ich mich auf den Weg zum Book-Off und schaute wieder nach ein paar Schnäppchen, die ich schließlich auch fand. Mit etwas Appetit beschloss ich mir ein Onigiri im Conbini zu kaufen und stieß dabei auf ein paar sehr günstiger und unglaublich leckerer Kekse.







Kekse!!! x3
Kurz nach 15 Uhr traf ich mich dann mit Jenny und wir gingen zu Mc Donalds, wo wir uns Pommes kauften, die im Angebot waren und setzten uns an einem Tisch, um und nach dem Essen auf Kultur zu konzentrieren. Merkwürdiger Weise gab es ein Angebot, bei dem alle Portionen Pommes, egal welcher Größe 150Y kosteten…. Wer nimmt denn bei einem solchen Angebot bitte eine kleine oder mittlere Packung, wenn man für den gleichen Preis auch eine große Portion haben kann??? Merkwürdige Sache! Aber egal. Nach dem Essen machten wir uns dann an die Arbeit und gingen. Wir arbeiteten die einzelnen Fragen aus und gegen 17.30 Uhr waren wir so gut wie fertig. 








Totoro...totoro...
Da wir noch etwas Zeit hatten, bevor ich wieder im Wohnheim sein wollte, gingen wir in den Ghibli-Laden, da Jenny sich dort noch etwas kaufen wollte und dann gingen wir zurück zum Bahnhof. Eigentlich wollte ich mir noch eine Hose kaufen, doch dazu blieb dann keine Zeit mehr, da wir zu lange im Laden getrödelt hatten. So verschob ich die Hosenanprobe auf den nächsten Tag und fuhr mit der Bahn wieder nach Hause, wo ich gleich Mal einen Blick in meine neu erworbenen gebrauchten Bücher warf. xD




In Asaka angekommen ging ich zum Wohnheim, immerhin hatte ich am Samstag schon mein Essen gekauft und brauchte mich demnach nicht extra noch Mal auf den Weg machen.
Nach dem Abendessen stellte ich jedoch fest, dass ich mir die falsche Zeit gemerkt hatte, wann ich mit meinen Eltern Videochat machen wollte und so hatte ich noch Zeit die restlichen Fragen weiter auszuarbeiten, die wir ausgelassen hatten. Der Videochat ging länger als geplant und nach dem Videochat arbeitete ich dann noch die restlichen Sachen für Kultur aus, die noch gefehlt hatten, las sie mir durch und fiel dann erschöpft und müde in mein Bett.


Der Tag nach der Feier… (07.11.2011)

…oder besser gesagt, der Nach-Feier-Tag! XD
FREI!!! FREI!!! FREI!!! Ich hatte frei! Alle die am Fest mitgewirkt hatten, widmeten sich an diesem Tag dem Aufräumen, weswegen der Unterricht ausfiel und ich deshalb noch genügend Zeit hatte, um mir die restlichen Kapitel des zweiten Buches für Kultur durchzulesen. Da dies der schwerere Teil der Arbeit war, wollten wir uns 12 Uhr wieder in Ikebukoro treffen, damit wir mehr Zeit hatten alles auszuarbeiten. Und immerhin brauchten wir am Abend Zeit, damit wir es uns selbst noch einmal abschreiben und durchlesen konnten.
7 Uhr ging ich deshalb zum Frühstück und Andrea beschloss kurzer Hand mitzukommen.
Da es sich nicht um einen offiziellen Feiertag handelte, gab es trotzdem essen im Speisesaal, deshalb gab es auch nicht wieder nur Brötchen mit Marmelade, sondern Toastbrot mit Schokolade und anderen Dingen. Nämlich einem Ei Omelett mit Schinken und Salat, dazu noch Nudelsalat und neben dem schwarzen Tee gab es sogar noch Orangensaft. ^^ Ein sehr leckeres Frühstück also.
Gleich nach dem Frühstück ging es an die weiteren Kapitel, doch da sich die Texte etwas schwerer lesen ließen schaffte ich nur knapp 1 ½ Kapitel von eigentlich 3’en die ich lesen sollte, doch da die anderen sicherlich auch vorbereitet waren, würde das hoffentlich nicht allzu schlimm sein… dachte ich zumindest!  Hätte ich gewusst, dass nur Andrea die Kapitel gelesen hatte, wäre ich noch eher aufgestanden, um die anderen Kapitel auch noch zu schaffen.
Zum Mittagessen trafen wir uns in Ikebukoro und setzten uns wieder zu McDonalds, wo man ja immer irgendwie einen Platz fand und für wenig Geld etwas Essbares finden konnte. Nach einer kleinen Zwischenmahlzeit machten wir uns dann an die Wiederholung der Antworten vom letzten Tag, damit wir noch einmal vergleichen konnten und danach machten wir uns an die nächsten 4 Fragen, die noch übrig blieben. Leider war es nur Andrea die zu allen Themen ihre Aufzeichnungen vorlas und wir sie mitschreiben konnten. Ich war froh, dass ich zumindest den Anfang kannte, denn so wusste ich um was es ging und verstand es auch.
Gegen 3 wurden wir jedoch erstaunlicher Weise aus dem McDonalds hinausgebeten, da wahrscheinlich zu viele Besucher am Samstag das Lokal zur goldenen Möwe besuchten und die Plätze somit benötigt wurden. Vielleicht lag es aber auch nur daran, dass wir Ausländer waren und es dadurch leichter fiel uns rauszuwerfen, als die Japaner, die ja eh immer im McDonalds ihre Hausaufgaben über Stunden erledigten. 
Also gingen wir noch schnell zu G.U., wo ich die Hosen anprobieren wollte. Leider passte mir keine der Hosen, die mir gefielen. Entweder die Beine waren viel zu eng geschnitten, oder haben hätte noch jemand mit in die Hose gepasst, wenn die Beine in Ordnung waren. Also entschied ich mich dafür Winterstrumpfhosen zu kaufen, die ich schon seit September im Auge hatte. 



In einem Konbini kaufte ich den einzigen Zucker den ich finden konnte und für meinen Wasserkessel kaufte ich noch schnell einen Untersetzer im 100Y-Laden.
Zurück im Wohnheim kamen wir gerade pünktlich zum Abendessen.







Dieses Mal gab es gebratenen Tofu mit Gemüse und gebratenen Nudeln – also eine Art Yakisoba. Dazu gab es Hering -  der Mama sicherlich wunderbar geschmeckt hätte – und wie üblich Reis und Miso-Suppe. Als Dessert gab es einen Mandelpudding mit Sahnehäubchen, der so unglaublich lecker, was das man am liebsten noch einen zweiten Essen wollte
Nach dem Abendessen ging es dann auf ans Lernen und Abschreiben für die Prüfung am kommenden Tag. Ich las mir die restlichen Kapitel durch, die dafür notwendig waren, verglich sie mit Andreas Notizen und machte mir daraus meine eigenen Aufzeichnungen, die ich mir anschließend noch Mal sauber auf extra Blätter aufschrieb.
Gegen 0 Uhr schaffte ich es dann zum Glück ins Bett, wo ich mir jedoch noch 1 oder 2 Mal sämtliche Aufzeichnungen durchlas und nebenbei eingeschlafen war. Zum Glück bemerkte ich das ziemlich schnell, sodass das Licht nur 10 Minuten lang sinnlos brannte und nicht die ganze Nacht.


Prüfung Numero Duo! (08.11.2011)

Es war wieder einmal 5 Uhr und ich schaute ungläubig auf meinen Wecker und fragte mich, warum ich so verrückt war und meinen Wecker auf diese Uhrzeit gestellt hatte. Doch dann fiel mir wieder ein, dass ich ja eigentlich duschen gehen wollte. 
7 Uhr fand ich mich dann unten zum Frühstück ein und dieses Mal gab es Hähnchen mit Gemüse und Salat. Dazu einen Fisch-Irgendwas-Salat und wie immer Reis mit Nori Blättern und Miso-Suppe.
Bevor ich 8.30 Uhr losstiefelte, damit ich 10 Uhr im Fitnessstudio sein konnte, las ich mir noch einmal die ausgearbeiteten Fragen zu der Kultur-Prüfung durch und packte sie dann zu den anderen Sachen, die ich brauchte. Da Jenny am Abend einen Termin hatte und sich deshalb Früh an Geschichte setzen wollte, fuhr ich wieder allein zum Training und hoffte, dass der Trainer, dieses Mal nicht verschlief und zu spät kam. Zu meinem Glück war er dieses Mal sogar eher da und ich zog mich schnell um und ging mit meinen Unterlagen zum Training.
Nach den Üblichen 90 Minuten ging ich nach dem Duschen zum Mittagessen in die Mensa, wo ich mich mit den anderen traf und noch einmal die Fragen besprach, um die es gehen sollte.
Und dann war es so weit, die zweite Prüfung in Englisch stand an und bei der durften wir dieses Mal kein Wörterbuch benutzen, sondern mussten uns ohne durchackern. Doch im Grunde stellte sich heraus, dass ich keine Zeit für ein Wörterbuch gehabt hätte, denn immerhin schrieb ich so viele Seiten, dass meine Hand noch den ganzen Nachmittag über wehtat. Während andere nur 4 oder 5 Seiten schrieben, verfasste ich meinen ersten Roman über 8 Seiten. Dies erklärte auch, dass ich fast die vollen 90 Minuten gebraucht hatte, um die Prüfung zu schreiben. Als ich dann endlich fertig war, machte ich mich auf den Weg zum Bus, mit dem ich dann auch nach Hause fuhr. Endlich schaffte ich es im Bus den Katzenroman fertig zu lesen und war darüber auch ziemlich froh, denn immerhin wurde er zu, Ende hin si unglaublich brutal, dass er unschön zu lesen war… kein Wunder, dass ich als Kind vor dem Film Angst hatte!!! Jetzt kann ich es wirklich verstehen. Für Erwachsene ist das Buch auch nicht gerade leichte Kost. Aber der Fall war nun geklärt und ich konnte ihn zu den Akten lesen.
Kaffee-Brodeln! XD
Zu Hause angekommen, machte ich erst einmal eine Stunde lang Pause, braute mir meinen ersten Kaffee und las mir danach den Geschichtstext durch, für den ich am gleichen Tag eigentlich noch ein Reaktionspapier schreiben sollte. Doch da es für mich schon ewig dauerte den Text zu lesen, hatte ich überhaupt keine Motivation dann auch noch ein Reaktionspapier darüber zu schreiben. Zudem wurde ich dank meiner eigenen Schuld immer wieder von neuen Folgen von Detektiv Conan abgelenkt, die ich nebenbei laufen ließ, während ich den Text las.
Beim Abendessen stellte sich dann heraus, dass niemand wirklich den Text gelesen hatte, geschweige denn ein Reaktionspapier geschrieben hatte.
Neben 3 gefüllten Teigtaschen und Salat, gab es sogar Mal Hähnchen Süß-Sauer, was mich unwillkürlich an das Standardessen von Frances und mir erinnerte, wenn wir nicht wussten, was wir essen sollten! XD Nur hatten wir keine selbstgemachte süß-saure Soße und auch nie Tofu oder Miso-Suppe zum Reis.
Zurück in meinem Zimmer las ich dann das erste Kapitel von Winnie Pooh und freute mich, dass ich nur ein paar Vokabeln nachschauen musste. ^^ Danach schaute ich dann weiter Conan und irgendwann ging ich dann erschöpft, vom Nichtstun ins Bett.


Der Mittwoch an dem bei Allen die Luft raus war… (09.11.2011)

Da ich ausdauernd meinen Wecker ignoriert hatte stand ich kurz nach 7 Uhr auf und ging hinunter zum Frühstück. 
Es gab Mal wieder Omelett mit Gemüse und dazu Blattsalat. Zusätzlich gab es wieder einen Spinat-Mais-Salat und Toast mit Marmelade und Schokolade. Da es Milch gab, machte ich mir zum ersten Mal einen leckeren Kakao, zum altbewährten Tee dessen Name nicht genannt wird. ^^
Ich war zu faul und fuhr daher mit dem Bus 12 Uhr in die Uni und ging zum Geschichtsunterricht. Wie sich herausstellte, hatte sich bei allen ein Lern tief eingestellt, was auch der Grund war, dass wirklich niemand ein Reaktionspapier geschrieben hatte und auch niemand mehr so wirklich wusste, was eigentlich im Text gestanden hatte. Demnach verlief die Stunde ziemlich schleichend und wir waren alle froh, als sie vorbei war und wir zum Bus gehen konnten, der uns wieder zurück zum Wohnheim bringen sollte. Auf dem Weg zurück begann ich wieder Winnie Pooh zu lesen, entschloss mich dann aber dazu, die Fahrt über etwas zu schlafen. Leider hatte das genau den gegenteiligen Effekt, den ich damit bewirken wollte, denn ich war noch müder als vorher, weshalb ich mich im Wohnheim erst einmal hinlegte und eine Runde schlief.
Als ich irgendwann wieder aufwachte ging ich mit meinem Wasserkessel in die Küche und kochte warmes Wasser für meinen alltäglichen Kaffee und Tee. Nebenbei las ich weiter in meinem Winnie Pooh Buch und auch Conan durfte wie immer nicht fehlen.
7 Uhr trottete ich dann zum Abendessen, wo mich dieses Mal Fisch mit Lotuswurzeln in Majonäse, einem Algen-Fisch-Salat, Reis und Miso-Suppe mit gebratenem Tofu erwartete. Als Nachtisch gab es unglaublich leckere aber dafür umso süßere Mochi. ^^
Da am kommenden Tag ja immerhin Donnerstag war und der nächste Kanji-Test anstand hieß es nach dem Entspannen wieder lernen, lernen, lernen! Und das obwohl mir dazu jegliche Motivation fehlte, aber es half ja nichts, gute Noten wollte ich ja trotzdem haben… auch wenn das bei den Tests immer schwerer wurde, da die Kanji, die wir nicht wussten, immer mehr werden und uns deshalb manchmal schon knapp die Hälfte fehlte, weil sie nicht auf der Liste zum Lernen standen!
0 Uhr gab ich dann auf und ging ins Bett und als ich die Augen schloss sah ich nur Schriftzeichen vor mir. Zum Glück brachten mit die drei Fragezeichen wieder auf andere Gedanken, bis wenig später dann mein Wecker klingelte…


Hermine?! … (10.11.2011)

Donnerstag 5 Uhr in Asaka… ein Klingeln ertönte im Zimmer 204 des Wohnheims und verschlafen tastete jemand genervt nach seinem Handy, um die Snooze-Taste zu drücken, damit der Wecker in 5 Minuten wieder klingelte. 3 Mal drückten später fiel ich dann aus dem Bett, packte im Dunkeln meine Sachen zusammen, suchte meine Badehandtücher und schlafwandelte hinunter ins Bad. Andra war Mal wieder pünktlich 5 Uhr im Bad gewesen, weshalb sie schon fertig war und sich ans Haare Föhnen machte, während ich gähnend unter die Dusche stieg.
Nachdem ich mich nach dem Duschen noch Mal hingelegt hatte ging ich 7 Uhr hinunter zum Frühstück. Es gab gebackenen Tofu mit Gemüse, Süßkartoffel und wie immer Miso-Suppe und Reis mit Nori Blättern.
Da ich die Kanji noch Mal wiederholen wollte, beeilte ich mich mit dem Essen und ging schnell wieder auf mein Zimmer. Ich suchte alles für das Fitnessstudio zusammen und  machte mich 9.15 mit dem Bus auf zur Uni. Der Japanisch-Unterricht war wie immer, der Kanji-Test war frustrierend nicht weil ich nicht gelernt hatte, sondern weil ich die Zusatz Kanji einfach nicht wusste, die wieder eine große Punktzahl des Tests ausmachten. Bei uns deutschen brach ein leises Gemurmel aus, als wir vor dem Test von Sudo-Sensei KitKat bekamen, welches sie uns mitbrachte und gleich danach den Kanji-Test austeilte. Überall bei uns Deutschen hörte man ein leises „ja ja…Zuckerbrot und Peitsche!!!“
Der Japanisch-Unterricht war irgendwann doch noch zu Ende und wir machten uns auf in die Cafeteria, wo wir uns einen warmen kostenlosen Tee gönnten, bevor wir zu Kultur gingen und zu unserer Überraschung unsere Prüfung wiederbekamen. Und zu einer weiteren Überraschung hatte ich dazu auch noch 91% von 100 was bedeutete, dass ich für die Arbeit eine 1 bekommen hatte!^^ Und als dritte Überraschung kam dann noch hinzu, dass es nur 2 oder 3 Mal 91% gab, die gleichzeitig bei uns auch noch die höchste Punktzahl war, die erreicht wurde. Ich gebs ja zu, ich war schon etwas stolz auf mich, vor allem da die Prüfung ja komplett in Englisch war und wir kein Wörterbuch benutzen durften. Irgendwie kam mir dann doch der Gedanke daran, dass mich alle Hermine nannten und insgeheim sah ich es ein bisschen ein…aber nur ein bisschen!!!
Nach dem Unterricht ging es dann zum Training und brav trainierte ich wieder 90 Minuten, bevor ich dann mit Nicole zusammen zum Bahnhof ging. 

D-O-nutsverpackung...
 Da ich noch beim 7/11 Geld holen wollte kamen wir unwillkürlich am Mr. Donut vorbei, wo es ausgerechnet an diesem Tag alle Donuts für nur 100Y gab. Und da ich ja gerade Geld holen war und eine so gute Note geschrieben hatte und zusätzlich gerade noch aus dem Fitnessstudio kam kaufte ich mir ein paar Donuts, die ich hungrig wie ich war hätte auf der Stelle essen können. Doch ich geduldete mich und hob sie bis zum Wohnheim auf.




In Ikebukoro unterbrach ich meine Reise um noch Mal schnell Im Book-Off vorbeizuschauen und dort meine gute Note zu feiern! XD Immerhin war dies ein guter Grund um meine Wunschzettel Liste wieder etwas zu vervollständigen…









Da es 19 Uhr war, als ich im Wohnheim ankam und ich einen unglaublichen Hunger hatte, stellte ich schnell mein ganzes Zeug in mein Zimmer und ging zum Abendessen. Dort gab es dann sogar Hähnchencurry, das so unglaublich lecker aber stopfend war, dass ich danach das Gefühl hatte zu rollen! Das bedeutete demnach auch, dass meine Donuts noch etwas warten mussten und so vergingen 2 Stunden in denen ich Winnie Pooh las und nach dem Kapitel weiter Conan anschaute. Immerhin war Donnerstag und für mich eigentlich Wochenende, deshalb war es egal, wann ich ins Bett ging.  So verwandelten sich die Donuts in einen Mitternachtssnack und ich ärgerte mich, da ich im Fitnessstudio festgestellt hatte, dass ich 1kg zugenommen hatte… aber immerhin wusste ich, dass ein Teil davon definitiv Muskelmasse war, denn immerhin hatte ich bei den Gewichten, die ich im Moment stemmte überhaupt keine Probleme mehr, sodass ich sogar eine Stufe höher gehen konnte.


Geschichten von rollenden Kugeln und dem größten Bahnhof der Welt… (11.11.2011)

HELAU! In Deutschland war dies der Startschuss der Narrenfreiheit, die ein Großteil Deutschlands das ganze Jahr doch eh nicht unter Kontrolle hatte! XD
Und hier in Japan hieß es alles Gute zum Pocky-Tag! xDDD Für alle, die Pocky nicht kennen, in Deutschland kann man sie unter dem Namen Mikado kaufen und es handelt sich dabei um etwas wie Salzstangen nur in Süß und mit Schokoladenüberzug. ^^ Und da 4 1’en nebeneinander aussehen, wie 4 Pocky wurde dieser Tag kurzer Hand zum Pocky-Tag erklärt. Und dieses Mal war es ja ein besonderer Tag! Denn es gibt nicht jedes Jahr einen 11.11.11! XD 6 Pocky nebeneinander, das war ein Grund zum Feiern und deshalb kosteten in der Uni, wie ich später gehört hatte, alle Pocky genau 111Y! x3
Doch bevor gefeiert wurde, wurde 7 Uhr erst einmal aufgestanden und gefrühstückt. xD
Dieses Mal wurden wir neben Toast von etwas Schnitzelartigem überrascht, was dann aber doch eher war wir ein Gordon Bleu war, weil es aus einem Hauchdünnen Fleischdingens und Käse bestand. Aber egal was es war, es war wirklich lecker! XD Dazu gab es wie immer Salat und dazu einen Rettich-Pilz-salat. Als Dessert gab es dann noch einen Joghurt mit Mandarine.
Nach dem Frühstück ging ich in mein Zimmer und war unglaublich faul. Bis auf die Tatsache, dass ich den Müll gemacht und mein Zimmer saubergemacht hatte, war ich wirklich unglaublich faul und hatte nichts anderes gemacht, außer Detektiv Conan geschaut, das nächste Kapitel von Winnie Pooh gelesen, ein paar Mails geschrieben, wirklich nichts weiter gemacht, außer in meinem Zimmer zu vergammeln. Aber das durfte ja auch Mal sein… xD
Postkarte *---*
Abends wurde ich dann aktiv, da wir uns mit anderen Uni’s zum Bowling verabredet hatten. Ich machte mir eine Uhrzeit mit Helen und Tabitha aus und gegen 16.45 Uhr machten wir uns auf den Weg nach Shinjuku, wo wir uns mit den Anderen treffen wollten. Doch unser Aufbruch gestaltete sich, als eine Herausforderung, es regnete schon den ganzen Tag und deshalb gaben meine Schuhe nach 10 Minuten auch schon auf das Wasser draußen zu lassen und dann kam der Bus auch noch unglaubliche 3 Minuten zu früh, weswegen wir weitere 10 Minuten warten mussten…doch irgendwann kamen wir dann schliesslich am Bahnhof in Asaka an.
Schnell kauften wir uns noch etwas Essbares, bevor wir mit dem Zug, der leider nur ein Local war,  nach Ikebukoro. Statt 15 Minuten dauerte unsere Fahrt leider 30 Minuten und es wurde später und später… Ich wurde langsam nervös, weil es absolut nicht meine Art war zu spät zu kommen, aber eigentlich würden wir es noch rechtzeitig schaffen, wenn von nun an alles nach Plan verlief…
Natürlich kam alles anders als wir dachten und obwohl wir unseren Anschluss bekamen hatten wir nicht bedacht, dass wir uns in Shinjuku treffen wollten! Ja, da standen wir nun, auf de größten Bahnhof der Welt und schafften es innerhalb von 1 Minute verloren zu gehen, bzw. die orientierung zu verlieren! Es dauerte knapp 20 Minuten bis wir endlich einen Ausgang fanden und kurze Zeit später auch Brian und Steven die uns extra abholen kamen. Schnell stiefelten wir zum Bowlingcenter, was knapp 5 Minuten entfernt war und kamen dann auch nur ein paar Minuten zu spät. Das Spiel hatte gerade angefangen und wir mogelten uns schnell in die festgelegten Gruppen und schon konnte das Spiel losgehen. Meine Gruppe war ein unglaublich bunter Mix. Neben John, der aus Hawaii kam und den Bildschirm übernommen hatte, Chris – dem Freund von Blake der schon mit uns zum Tanzen war gab es noch einen Afrikaner der Ghavi hieß in unserem Spiel aber merkwürdiger Weise Bob genannt wurde… und dann waren da noch 2 Japaner, erina und Takehiro, der eigentlich Takahiro hieß. Da John die ganze Zeit vor sich hin grübelte und einen ziemlich demotivierten Eindruck hinterließ und Ghavi und Chris immer wegrannten, weil sie sich eine neue Bierdose holen oder eine rauchen wollten, unterhielt ich mich die ganze Zeit mit den Japanern, wo ich gleich mein Japanisch wieder etwas auf die Probe stellen wollte und wir verstanden uns ohne Probleme. Noch nicht einmal ein Vokabel-Problem hatte ich an diesem Abend!^^
Im Endeffekt hatte ich 2 Mal knapp gegen Takehiro verloren, aber immerhin hatte ich 1 Mal über 130 Punkte und bei dem anderen Mal sogar noch mehr erreicht. Leider hatte meine Kamera schlapp gemacht und als ich dann auch noch auf mein Handy ausweichen wollte, gab dann auch dort der Akku auf und ich konnte nun endgültig keine Fotos machen. Da die Anderen aber einige Fotos gemacht hatten, vertraue ich einfach Mal darauf, dass die irgendwie noch den Weg zu mir finden würden! XD
20.30 Uhr war unsere Zeit dann vorbei und die Gewinner bekamen dann sogar noch einen Gutschein zum Kaffee trinken bei Starbucks. *-* Nur knapp hatte ich gegen Emily verloren, aber immerhin hatte ich ja meinen eigenen Kaffee aus Deutschland im Wohnheim, den ich mir jederzeit kochen konnte! XD
Da wir ziemlich erschöpft waren, fuhren wir danach nicht feiern, sondern direkt ins Wohnheim wo wir in unsere Zimmer verschwanden und ich noch ein paar Folgen Conan schaute, bevor ich schließlich dabei einschlief und letztlich gegen 0 Uhr ins Bett gegangen bin.
Als ich einen Blick in den Briefkasten warf, als wir wieder im Wohnheim angekommen waren fand ich dort eine Postkarte von Papa vor, der sich sogar extra die Mühe gemacht hatte ein Bild von Lumpi auszudrucken und auf die Karte zu kleben. ^^
Da ich noch einige E-Mails schrieb stellte sich heraus, dass ich nach 0 Uhr, als ich meine Handykarte wieder aufladen musste, keine E-Mails mehr vom Handy aus schreiben konnte. Und das obwohl das Guthaben doch eigentlich bis zum 12.11. halten sollte…zumindest ist das bei allen anderen Dingen hier so! Wenn drauf steht bis dahin gültig, dann ist es das auch noch an dem Tag der draufsteht! Und das wo ich doch mein Geld noch vertelefonieren wollte… naja, so muss ich noch 2 Monate warten, bis ich mein Geld wieder vertelefonieren kann… Wird halt ein Neujahrsanruf daraus. ;)


Ein Besuch bei Robbe, Pinguin und Co! xD (12.11.2011)

7 Uhr stand ich auf und ging hinunter zum Frühstück. Es war keine Zeit zum Ausschlafen, immerhin hatte ich an dem Tag noch einiges vor! Ich hatte mich mit Jenny und Aya in Ikebukoro verabredet, da wir zusammen ins Aquarium gehen wollten.
Heute erwartete uns wieder Beffsteck mit Gemüse in einer merkwürdigen Soße, Kartoffelsalat und wie immer Reis mit Nori Blättern und Miso-Suppe.
Nach dem Frühstück machte ich mich schnell auf in mein Zimmer und 8.30 Uhr lief ich los zum Bahnhof. Beim Postamt hielt ich kurz an, um meine Päckchen an Miki und Wakana abzuschicken. Am 7/11 hielt ich ebenfalls, um schnell noch etwas Geld zu holen, damit ich nicht ganz mittellos dastand und dann konnte die Reise zum Südpol weitergehen! Trotz einer Verspätung von 3 Minuten, war ich die Erste in Ikebukoro und demnach hieß es für mich wieder warten. Jenny tauchte dieses Mal sogar kurz vor Ende des akademischen Viertels auf und so warteten wir gemeinsam auf Aya, die uns tatsächlich noch etwas zappeln ließ! xD
Als auch Aya zu uns gestoßen war, machten wir uns gemeinsam auf ins Aquarium, wie sich herausstellte war es kein einfacher Weg, denn trotz der Schilder nahmen wir beim ersten Mal die falsche Abbiegung und fanden uns in einem Luxushotel wieder, bei dem man vom Anblick der Speisen schon fast arm wurde! Schnell verließen wir das Hotel wieder und die erneuten vielen Hinweisschilder wiesen uns dann doch noch die richtige Richtung.
Das Aquarium befand sich zu unserer Überraschung tatsächlich auf dem Dach des Sunshine City Gebäudes. Die Eintrittskarte war zwar etwas teuer, aber dafür sollten wir auch schließlich etwas zu sehen bekommen. Immerhin geht man ja nicht jeden Tag in ein Aquarium! ^^ Und so bezahlten wir die 18€ und machten uns auf den Weg ins Nass. Und schon gleich zu Beginn wurden wir positiv überrascht, da die Aufmachung des Aquariums wirklich interessant war. Schnell zückten wir unsere Fotoapparate und knipsten wie die Reporter und Paparazzi wild drauf los.
Essen...Essen...xDD
Und nachdem wir vergeblich versucht hatten eine über unseren Köpfen schwimmende Robbe zu fotografieren, gingen wir weiter und fanden uns direkt in einer Vorführung der Pinguinfütterung wieder. Die waren schon ganz schön putzig, wie die den Pflegern hinterhergewatschelt sind, weil die ja schließlich die Eimer mit dem Futter hatten. Und wer mag schon den leckeren Fisch verschmähen, der da im Eimer ist! xD






loool!!!
Nachdem die Fütterung vorbei war, betrachteten wir ein paar verschiedene Enten, Fische und andere lustige Tiere, die wir nicht kannten. Merkwürdigerweise waren dort sogar Füchse und sogar Gürteltiere die es sich in einem Baumstumpf gemütlich gemacht hatten. Doch die wurden dann schnell von dem Faultier geweckt, welches der Meinung war, dass die Besucher eine kleine Vorführung an Lebendigkeit nötig hatten. Und so setzte es sich vor die schlafenden Gürteltiere und stupste sie so lange an, bis sie dann doch auf gaben und sich bewegten. Zu allem Übel setzte sich das Faultier dann auch noch frech wie es war einfach auf das Gürteltier und freute sich. xDDD Es war so unglaublich komisch, dass sofort wieder die Kameras gezückt wurden, denn das musste man schließlich auf Band festhalten!






imposantes Gefieder!
Danach ging es zum Gefieder weiter, denn ein paar Schritte weiter befand sich das Gehege der Pelikane, die nun so langsam auch ihr Frühstück bekommen sollten. Und so setzten wir uns zu den vielen Kindern vors Becken und beobachteten die gefiederten und von Nahem doch ziemlich unheimlichen Freunde, denen man dann doch lieber nur tagsüber begegnet! Immerhin waren diese Schnäbel schon ganz schön imposant! Die Fütterung glich eher einem Kampf, da jeder Vogel schon Mal seine Füße einsetzte und vollen Körpereinsatz bewies, wenn es darum ging den Kumpel am Essen zu hindern.


Buddha-Robbe! xD
Als auch die Pelikane gesättigt waren besahen wir uns schnell den Plan, damit wir wussten, wann denn die Seeotter gefüttert wurden und uns fiel auf, dass wir es gerade noch rechtzeitig zur Robbenschau schaffen würden, wenn wir uns beeilten. Dort allerdings noch einen Platz zu bekommen, war wirklich schwer, denn alle großen und kleinen Besucher saßen schon auf allen Stühlen und auch fast der komplette Boden war übersät mit Menschen. Irgendwie schafften wir es dann doch noch 3 Plätze zu ergattern und kaum hatten unsere 4 Buchstaben den Boden erreicht kamen auch schon die Hauptdarsteller. Während der Saufführung stellte sich dann doch noch die wahre Identität einer Robbe heraus, denn wie man auf dem Bild sehen konnte ist sie in Wirklichkeit Buddha! XD Die Show war wirklich lustig und die Robben wollten gar nicht mehr aufhören Kunststücke zu vollführen, um dafür dann sogar noch Leckerlis zu erhalten! Doch irgendwann hieß es dann auch für sie wieder zurück zum Schwimmen und so robbten sie sich ihren Weg von der Bühne zurück, nicht ohne dabei noch ein letztes Mal zu winken. ^^
Aal-glatte Gymnastik! XD
Danach begaben wir uns zu den Fischen und machten uns auf die Suche nach Nemo! Und den fanden wir sogar eher als gedacht. Vor einem riesigen Schaufenster setzten wir uns dann hin, machten eine Pause und unterhielten uns. Da es schon einige Stunden her war, dass ich gefrühstückt hatte, war ich schon ziemlich hungrig. Leider hatten die anderen Beiden noch gar keinen Hunger, da sie einige Stunden später gefrühstückt hatten, als ich. Somit hieß es für mich noch warten. 




schlafendes Otter-Buzi! *-*
Wir warteten noch eine Weile auf die Fütterung der russischen Seeotter, die im Übrigen richtig flauschig aussahen, und dann besahen wir uns noch schnell den Rest des Aquariums. Obwohl von schnell nicht so wirklich eine Rede sein konnte. Fasziniert waren wir von den Aalen, die uns hier und dort begegneten und an die indischen Tanzschlangen erinnerten, die sich so merkwürdig wippend bewegten, wenn sie die Musik der Flöte hören. Und das machten auch die Aale, vielleicht hörten die ja alle heimlich Musik und tanzten zu den Rhythmen! XD So wie die aussahen, war ihnen das wirklich zuzutrauen!


Quallenattacke!
Etwas gruselig wurde mir dann doch, als ich bei den Dutzenden an Quallen ankam, da die sogar über unsere Köpfe hinweg schwammen. Es war wirklich ideenreich gemacht und durch das UV-Licht konnte man die Quallen sogar bis ins Detail erkennen. Zudem hatten sie die verschiedensten Arte dort rumschwimmen und da schaute man sich den Unterschied dann doch Mal an, auch wenn man sie im Wasser beim Baden dann doch nicht so mag. xD





Warteschlange vor dem Fahrstuhl zum Ausgang! xD
Stunden später hatten wir es dann geschafft und so allmählich taten uns dann auch die Füße weh und der Hunger machte sich bemerkbar! Deshalb beschlossen wir in ein günstiges Familien Restaurant zu gehen und endlich etwas zu essen. Doch bevor wir uns auf den Weg machten, plünderten wir noch fleißig den Museums-Laden, der eine Menge an tollen Sachen für uns bereithielt!
Da ich im Wohnheim Essen bekommen würde, bestellte ich mir im Restaurant nur eine kleine Portion Pommes, ein paar Dinger, die sich in Japan Würstchen nannten, aber eher Ähnlichkeit mit Knackern hatten und dazu noch eine Trink-Flatrate, die besagte, dass ich mich wahrlich an Kaffee und Tee und Saft und Limo ertränken könnte, wenn ich wollte. Immerhin hatte ich einen riesigen Durst und da ich unbedingt einen Macha-Latte trinken wollte gönnte ich mir diese Flatrate für 2,80€! In einem normalen Café hätte ein Getränk schließlich genauso viel gekostet.
Da wir gerade so gemütlich beisammen saßen, fragte ich Aya auch gleich Mal, was ich denn wegen meines Handys unternehmen konnte, da sie es auch nicht wusste probierte sie erst einige Dinge aus und rief dann letztlich mit ihrem Telefon bei meiner Handyfirma an und fragte die woran es liegen konnte, dass ich keine E-Mails mehr schreiben konnte. Nach 10 Minuten des Telefonierens bekam ich dann schon ein schlechtes Gewissen und als sie dann nach etwas mehr als 30 Minuten auflegte und mir strahlend mein Handy zurückgab hatte ich endgültig ein schlechtes Gewissen! 
interessante Weinfdlaschen! XD
Ich beschloss ihr eine der Packungen Halloren-Kugel als Dankeschön zu geben, wenn ich sie das nächste Mal sehen würde.
Nachdem wir bezahlt hatten machten wir uns auf den Weg in einen Laden, den Aya uns unbedingt zeigen wollte, Animate – ein Laden, der jedes Herz von Amine und Manga Liebhabern höher schlagen lässt! Es waren über 7 Stockwerke vollgestopft mit allem möglichen Kram, den man gern haben möchte. Und das erste Mal fand ich eine Ecke, wo es Sachen von Detektiv Conan zu kaufen gab, die über die normalen Mangas hinausgingen! 
Purikura mit Aya und Jenny! ^^


Deshalb konnte ich dann doch nicht wiederstehen und gönnte mir Mal was. Glücklich gingen wir dann noch Purikura machen und nachdem wir die Fotos bearbeitet hatten  machten wir uns wieder auf den Rückweg zum Bahnhof.














Im Wohnheim erwartete mich dann ein leckeres Abendessen. Es gab neben gebackenem Fisch mit Greten, einen Hühnchen-Tofu-Salat, Rettich mit Pilzen und Soja-Soße, und wie üblich Miso-Suppe und Reis.
Zurück auf meinem Zimmer widmete ich mich dann der tiefen Lektüre von Winnie Pooh und nachdem ich all meine neuen Habseligkeiten fotografiert hatte schaute ich noch ein paar Folgen von Detektiv Conan an.
Bevor ich schließlich völlig erschöpft ins Bett ging schrieb ich noch etwas an meinem Blog weiter, wobei ich jedoch einnickte und deshalb beschloss die Waagerechte aufzusuchen. Dort angekommen merkte ich dann schmerzlicher Weise, dass ich den ganzen Tag meine Stiefel angehabt hatte…und immerhin war es das erste Mal, dass ich Stiefel mit Absatz getragen hatte und dann auch noch neu und den ganzen Tag nur gelaufen… und nun hassten mich meine Füße dafür! >_<‘‘‘ Und sie ließen es sich schließlich nicht nehmen, mir das auch deutlich zu machen.


Von Stadtfesten die keine sind… (13.11.2011)

Ja, es war Sonntag und ja mein Wecker klingelte tatsächlich kurz vor 7 Uhr. Immerhin wollten wir auch heute wieder etwas unternehmen und deshalb hieß es zeitig frühstücken!
Vor dem Frühstück wurde noch schnell Wäsche gewaschen und dann hieß es warten.
Im Übrigen gab es zum Frühtstück, wieder etwas, dass sich Brötchen schimpft, mit Nutella und Marmelade und dazu wieder wunderbaren deutschen Cappuccino.
Da wir uns gegen 10.45 mit Jenny in Shinjuku treffen wollten beschlossen Andrea und ich gegen 9.30 Uhr loszulaufen. Ich verpasste jedoch etwas die Zeit beim hochladen des neuen Blogeintrages und musste mich beeilen, damit ich es noch schaffte die Wäsche aufzuhängen. Immerhin war es ein wunderschöner Tag und deshalb musste ich das gleich nutzen und meine Wäsche auf den Balkon hängen. Demnach kann ich erst kurz vor 9.45 Uhr unten in der Lobby an und schnell schlüpften wir uns unsere Schuhe und mit Volldampf ging es auf zum Bahnhof.
Wir hielten noch Mal schnell im 7/11, holten Geld da ich an dem Tag meine neue Fahrtkarte kaufen musste und damit ich Wechselgeld einstecken hatte kaufte ich mir noch eine hübsche Tasse, die ich zufällig im Laden fand. Da ich bisher nur 1 Tasse für Tee besaß, mir aber bald Cornflakes kaufen wollte zum Frühstück nutzte ich das gleich und ernannte diese Tasse zu meiner Müsli-Tasse! XD
Da wir leider keinen Schnellzug erwischten mussten wir wohl oder übel den Bummelzug nehmen und so dauerte es dann auch noch 30 Minuten bis nach Ikebukoro, wo wir schnell umstiegen und uns auf den Weg nach Shinokubo machten. Jenny hatte mir während unserer Fahrt noch schnell eine Mail geschrieben und gesagt, dass sich unser Treffpunkt ändert. Immerhin war es in Shinokubo leichter sich zu finden, als in Shinujuku! Das wusste ich nun mittlerweile! In Shinokubo erwartete uns allerdings eine große Überraschung, da der Eingang des Bahnhofs völlig Menschenüberfüllt war! Man konnte kaum 10 Sekunden stehen, ohne von Jemandem angerempelt zu werden.
Irgendwann stieß auch Jenny zu uns, und dann hieß es den nächsten Bahnhof suchen! Denn irgendwie war dies Mal eine Bahnstation, an der nur eine Bahnlinie abfuhr und nicht, wie sonst immer, alle miteinander vereint waren. Deshalb begaben wir uns also nun auf die Suche nach dem richtigen Bahnhof, den wir dann nach einmal fragen auch schnell fanden.
Frauensitze in der Bahn...irgendwie hat er was missverstanden!
Wir stiegen in die erste Bahn die wir kriegen konnten, doch die hielt merkwürdiger Weise 1 Haltestelle vor unserer Wunschhaltestelle und fuhr dann plötzlich ohne eine Wort zu sagen, wieder zurück in die andere Richtung. Irritiert sahen wir uns die Gegend an und stiegen sofort bei der nächsten Haltestelle aus und warteten auf den nächsten Zug, der uns nun hoffentlich an die richtige Haltestelle brachte. Und tatsächlich konnten wir wenig später in Koenjiro aussteigen.

Wenig später trafen wir uns mit Yuta, einem Bekannten von Jenny und wir schauten uns um. Erwartete hatten wir etwas, was einem wirklichen Stadtfest glich. Jedoch bestand das Stadtfest nur aus verschiedenen kleinen Attraktionen und glich eher mehr einem Straßenfest, obwohl sogar in der Broschüre Stadtfest stand! xD 
Wir schauten uns um und bogen dann in ein paar kleine Gassen ein, die man dieser Stadt nicht zugetraut hätte! Denn wie viele Teile Tokyos befand man sich außerhalb des Bahnhofs inmitten von Hochhäusern und Leuchtschildern, doch kaum hatte man die Nebenstraßen betreten war nichts mehr von dem Großstadtgefühl übrig. Man kam sich plötzlich vor, wie in einer kleinen Stadt, denn selbst die Häuser wurden immer kleiner und auch die Läden, glichen denen auf Dörfern und Kleinstädten. Es gab erstaunlich viele Alternativ-Läden, zu denen man sonst auch gern Öko-Läden sagt! XD Vergleichbar ist es für alle Chemnitzer oder (diejenigen, die diesen Laden kennen) mit dem Karuna, das Mal am Getreidemarkt war.
Und auf diese Art von Läden stießen wir bald aller paar Meter. 




Hau her Häuptling!

Zwischendrin fanden wir dann noch Läden, die angeblich ein Buchladen sein wollten, aber eher vollgestopft waren mit vielen anderen Dingen. Und wer bewachte diesen Laden? Genau! Ein Appatsche oder war es ein Schoschone? Aber immerhin war es ja das Naheliegenste! Wer sollte auch sonst in Japan vor einem Laden stehen?
Yuta hielt an einem hübschen kleinen Bäcker, bei dem es eine Art Knäckebrot gab, was eigentlich nur getrocknetes Brot mit Zucker war. Da gab es sogar verschiedene Sorten Brot! Neben normalem Weißbrot, gab es auch Rosinen-Nuss-Brot und sogar Brot mit schwarzem Sesam. Unglaublich lecker und eine Spezialität hier! Dafür allerdings auch nicht ganz billig, doch da Yuta es unbedingt essen wollte war er derjenige gewesen, der uns kosten ließ! XD
Plötzlich fanden wir uns mitten in den Großstadt wieder und da wir so langsam Hunger bekamen, machten wir uns auf die Suche nach etwas Essbarem. Was Yuta mit uns Mädels nicht wirklich leicht fiel… wir hatten nämlich Ansprüche! XD Es musste sattmachen und dazu aber noch billig sein, es sollte aber auch nichts sein, was wir jeden Tag essen, und es durfte erst recht kein Mc Donalds sein.
Am Ende landeten wir in einem Schnellrestaurant und aßen dort. Ich bestellte mir eine Portion Udon-Nudeln mit einer gebratenen Riesen-Riesengarnele und dazu gab es, wie immer in diesen Restaurants noch Wasser. Da es sich wieder um eine Maschine handelte, wo man sein Essen bestellen konnte, ging alles sehr schnell. Die Anderen gönnten sich ebenfalls eine Nudelsuppe und gemeinsam schlürften wir um die Wette, bis wir alle Papp satt auf unseren Stühlen saßen und uns kaum rühren konnten.
Anschließend rollten wir noch nach nebenan und genehmigten uns einen Kakao. Immerhin waren wir wirklich zu satt und vor allem zu faul uns auch nur 1 Meter mehr zu bewegen. Der Weg zum Café war schon eine kleine Weltreise, obwohl sie nur auf 5 Schritten bestand! XD 
merkwürdige Schilder!!!
In dem Café hielten wir uns dann sogar mehrere Stunden auf, da uns ein interessantes Thema nach dem anderen einfiel. Und da neben uns auch noch ein Mangaka saß und sie wie wild an ihrer neuesten Geschichte zeichnete war es noch schwerer sich loszureißen, immerhin war es wirklich interessant ihr dabei zuzuschauen! Genau in dem Moment, als ich sie jedoch um ein Autogramm bitten bzw. sie fragen wollte, um was für einen Manga es sich denn handelte, stand sie auf und verließ das Café.  Ich ärgerte mich etwas darüber, dass ich zu Feige gewesen war, sie eher danach zu fragen und wenig später beschlossen auch wir das Weite zu suchen. Da niemand außer mir etwas Süßes zum Nachtisch haben wollte, beschlossen wir allmählich wieder nach Hause zurückzukehren.
Und so verabschiedeten wir uns am Bahnhof von Yuta und suchten das richtige Gleis auf dem unser Zug abfuhr. Oben angekommen bemerkte ich jedoch zu meinem Entsetzen, dass ich noch Yutas Körbchen an getrocknetem Brot hatte, welches er in meine Tasche getan hatte, da er es nicht die ganze Zeit mit sich rumschleppen wollte. Allerdings schien ich irgendwie den Teil überhört zu haben, dass er meinte wir könnten es behalten und aufteilen, wenn wir wollten. So hatte ich dann doch kein allzu schlechtes Gewissen mehr. Allerdings waren wir viel zu satt und ko, als uns das brot auch noch zu teilen.
In Ikebukoro ging es dann erst einmal zum Eingang der Seibu-Linie, da ich meine Monatskarte ja verlängern musste. Und nachdem wir nach langem Suchen endlich den richtigen Automaten gefunden hatten statteten wir dem riesigen Einkaufszentrum „Seibu“ noch einen Besuch ab. Gleich zu Beginn fuhren wir zu einem Geschäft, welches „LOFT“ hieß und mit der Galeria Kaufhof bei uns vergleichbar ist. Obwohl die Galeria Kaufhof im Gegensatz zu dem Geschäft wirklich klein war! Beinahe wurden wir von Weihnachts- und Neujahrskarten umgeworfen, die uns daran erinnerten, dass es bald wieder hieß: Geld für Weihnachtskarten und Geschenke ausgeben! Während Jenny ein Geschenk für Laura suchte und immer wieder verloren ging, schauten wir uns neugierig um und ich fand ein paar Textmarker, die mir ins Auge fielen und die ich mir, sobald all meine anderen leer sein würden, kaufen würde. Da ich nicht das fand, was ich suchte und stattdessen auf gute deutsche Markencreme stieß und davon gleich ein Foto machte, gingen wir wieder zu Rolltreppen und dachten, wir könnten diese bis ins unterste Stockwerk benutzen. Doch da hatten wir falsch gedacht, denn immerhin mussten wir 3 Stockwerke später, die Fahrstühle suchen und das war wirklich eine Aufgabe für sich! Als wir sie dann endlich doch noch gefunden hatten, stiegen wir in den erst besten Fahrstuhl, dessen Türen uns von einer Fahrstuhl Frau aufgehalten wurden. Allerdings fuhr der Fahrstuhl erst bis in den obersten Stock. Und dort angekommen stiegen 3 Leute mit Kinderwagen ein. Ich glaube immer noch, dass wir für den Fahrstuhl eigentlich zu viele Personen gewesen sind, nicht was die Masse anbelangte, aber vom Platz her…aber wir sind ja in Japan, also hätten sicherlich noch 10 Leute reingepasst, wenn sie gemusst hätten! XD Freundlich und voller Enthusiasmus sagte und die Fahrstuhl Frau immer und überall, was wir in den verschiedenen Stockwerken finden würden und was dort gerade so im Angebot war. Wie ich feststellen musste, hielten wir wirklich in jeder Etage, das heißt die Frau wiederholte ihren Text an die 12 Mal und nach einer Ewigkeit befanden wir uns endlich wieder genau in der Etage, die wir brauchten um wieder zu den Zügen zu kommen. Schnell verließen wir den Fahrstuhl, bevor die Fahrstuhl Frau noch auf die Idee kommt, wir möchten doch noch Mal bis nach oben fahren, um dann wieder nach unten zu fahren!
In Asaka angekommen flitzte ich schnell in den Supermarkt und kaufte mir… OBST! Immerhin waren die Kaki im Angebot. Zumindest das, was man in Japan Angebot nennen kann. Denn eine Kaki kam nur knapp 90Cent. ^^ ich packte 4 in meinen Einkaufskorb und dann ging es weiter. Aufgehalten wurden wir von einer Frau, die uns Kostproben andrehte. Bei dieser Kostprobe handelte es sich jedoch um eine Schokotomate. Genau! Richtig gelesen! SCHOKO-TOMATE! Wie schokoliertes Obst, waren auch die Tomaten in Schokolade getaucht und Andrea und ich kosteten waghalsig, dann doch diese äußerst merkwürdige Mischung! Wir waren wirklich in Japan, hier kombiniert man scheinbar wirklich alles miteinander. Zu unserer großen Überraschung hatte die Cocktail-Tomate mit dunkler Schokolade dann doch besser geschmeckt als wir dachten, was vermutlich daran lag, dass die kleinen Tomaten an sich schon süßlich sind und es sich bei der Schokolade um dunkle Schokolade handelte. Im Einkaufswagen landeten nach einer langen Reise und einem interessanten Gespräch mit der Frau, die die Tomaten verköstigt hatte, noch eine Packung Milch, ein Apfelstrudel ähnliches Brötchen (ja, ja…man sollte halt wirklich nicht mit Heißhunger einkaufen gehen!) Und zu guter Letzt schnappte ich mir dann noch ein Eis, welches neben Vanilleeiskrem auch noch mit rotem Bohnenmus gefüllt war! Unglaublich lecker!!! Muss ich unbedingt noch Mal kaufen gehen!!! *---*
Da wir zu faul waren den ganzen Weg zurück zu laufen beschlossen wir mit dem Bus zu fahren. Demnach hatte ich genügend Zeit, um mein Eis aufzuessen, denn genau in dem Moment, wo ich die Verpackung zurück in meine Tasche steckte, kam auch schon der Bus und wir stiegen ein. Wieder einmal hatten wir den Namen der Haltestelle vergessen, an der wir aussteigen mussten und deshalb sagten wir dem Busfahrer einfach die Zahl der Haltestelle und gingen dann nach hinten, um uns Sitzplätze zu suchen. Da ich nicht weiß, ob ich das schon Mal erwähnt hatte, hier eine kleine Beschreibung, wie das denn hier mit den Bussen eigentlich funktioniert! Wie in Chemnitz nach 20 Uhr und in Berlin ganztägig steigt man auch in Japan vorbei beim Fahrer ein, dort sagt man dann, bis zu welcher Haltestelle man gern fahren möchte und legt dann entweder seine Pasmo-Karte auf oder bezahlt in Bar. Je nachdem bis zu welcher Haltestelle man fährt, wird dann der bestimmte Betrag errechnet und dann geht die Reise auch schon los. Ich setzte mich auf meinen Platz, zog mein Handy und öffnete den Notizspeicher, denn dieses Mal wollte ich mir den Namen der Haltestelle aufschreiben, damit ich ihn jedes Mal wieder nachschauen konnte!
Wir stiegen also an der Haltestelle der Polizeiwache aus und liefen die letzten Schritte bis zum Wohnheim. Im Übrigen heißt die Haltestelle Asakakeisatsushimae … den Namen darf man glaub ich auch Mal vergessen, oder?! XD Und für alle Verrückten, die das auch noch in Zeichen sehen wollen, hier die Kanji: 朝霞警察柿前 Ja, das ist der Grund, warum ich es immer wieder vergesse!!! XD
Im trauten Heim angekommen, wuselte ich schnell runter und kochte erst einmal Wasser und machte mir mein Apfelstrudel ähnliches Brötchen warm, damit es auch so richtig an Apfelstrudel aus der Heimat erinnerte. Voll bepackt stiefelte ich dann die Treppen zu meinem Zimmer hinauf und stellte alles auf dem Tisch ab. Immerhin hatte ich auch noch einen Teil meines Abendessens mitgenommen und eine Milch und einen Saft, da ist mit gerade laufen nicht mehr fiel, wenn man nebenbei auch noch aufpassen muss, dass einem das heiße Brötchen nicht aus der Hand fällt und womöglich auch nicht der halbe Inhalt des Wasserkessels bis zum Zimmer verloren geht! XD
Und so gab es dann bei mir zum Abendessen einen Mix aus Gesund und Erinnerung… Es gab eine Kaki, eine Banane, ein Babybell, das Apfelstrudel-Brötchen und einen Kaffee! *-*
Nach dem reichhaltigen Mahl machte ich mich dann weiter ans Übersetzen meiner Weltliteratur, unterbrach diese dann aber wegen des Videochats mit meinen Eltern. Ich war mir sicher Pooh würde auch noch etwas warten, bis er seinen Honig aufessen und Ferkel vor lauter Aufregung den Luftballon von IA fallen und zerplatzen ließ! XD
Im Endeffekt setzte ich mich nach dem Videochat, den wir gegen 23.30 Uhr beendeten, noch Mal hin und lernte Kanji. Gegen 0.30 Uhr oder 1 Uhr schaffte ich dann doch noch den Sprung ins Bett und da ich wieder Absatzschuhe getragen hatte war spürte ich vor allem meine Füße wieder besonders deutlich und meinen Rücken vom vielen rumsitzen. Doch ich war viel zu Müde, um das noch lange mitzubekommen, denn ich war so erschöpft vom vielen Laufen, dass ich wenige Minuten, nach der Anfangsmelodie der drei Fragezeichen einschlief.


Und hier endet mein Monstereintrag erst einmal… wenn ihr Wissen wollt wie es weitergeht, dann verpasst auf keinen Fall den nächsten Eintrag, der dieses Mal etwas kürzer wird und deshalb keine Jahre zum Lesen dauert! XD Denn wenn ihr brav weiterlest werdet ihr erfahren, was es mit dem Angestellten der Uni auf sich hat, der es sich zum Ziel gemacht hatte und ins rollende Bälle zu verwandeln, oder die Geschichte, wie ich zu Tanzen anfing und nach knapp 3 Stunden wusste, dass ich richtig war. Außerdem ist auch unser Übeltäter der Regen wieder mit im Spiel, der uns wieder einmal einen Strich durch die Rechnung machen will… ob es ihm geling und was mir sonst noch so passiert erfahrt ihr in der nächsten Folge. Ihr könnt gespannt sein! ^^

FORTSETZUNG FOLGT…

1 comment:

  1. Ist ja mal wieder spannend deine Zeit in Japan. Übrigens die Tierchen im Aquarium, die grauen mit dem schwarz geringelten Schwänzchen, die du als Faultier bezeichnet hast, heißen Kattas. Den ein Faultier heißt nicht umsonst faultier est ist wirklich faul und hängt fast immer an Bäumen rum. Tschuldigung für die Klugscheißerei *grins*

    Mandy

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