… und weil ich Krimis mag, kann man das ja Mal machen. :)
25.02.2016 - Haltestellenwirrwarr
Kaum hatte ich den letzten Eintrag hochgeladen hatte ich das
dringende Bedürfnis gleich noch einen zu schreiben... Es hatte tatsächlich
geschneit! Da flieg ich nach Japan und behaupte großspurig, dass ich die
kälteste Zeit überstanden habe und dann schaue ich aus dem Fenster und es
schneit… und die „Heizzeit“ war auch schon vorbei! Also schnell unter die
Decke, Licht aus und das Wetter ignorieren. ;)
| Ein Hauch von Weiß... |
Noch vor dem Wecker war ich wach und nutzte die Chance
gleich erst einmal ein Foto von dem Hauch Schnee zu machen, der über Nacht auf
dem Dach des gegenüberliegenden Fahrradgaragendaches (was für ein Wort!) liegen
geblieben war, damit ihr mir auch alle glaubt, dass es geschneit hat. Da ich ja
noch Zeit hatte, legte ich mich wieder hin und schlief weiter. Kurz vor den Spaziergängen
der Kinder nebenan war ich wach und als die ersten Gruppen sich zu ihrem
Spaziergang aufmachten, saß ich mit meinem Frühstück (wieder Melonpan mit
Schokostückchen) am Fenster und beobachtete, wie 5 kleine Gruppen sich in
kurzen Abständen hintereinander auf den Weg machten. Und dieses Mal gab es
sogar eine Gruppe, die komplett chauffiert wurde! Praktisch! Warum gab es das
zu meiner Zeit nicht?!
| Die haben es gut! |
Als die Kinder wieder im Kindergarten waren, kam erst der
Hausmeister des Nebengebäudes, der erst einmal Dehnübungen machte, bevor er in
den 4ten Stock (also bei uns 3. Stock) ging, um etwas zu reparieren. Und
während er reparierte ging die Katze vom Vortag ihre Runde und beschnupperte
das Auto des Hausmeisters. Das wurde sogleich markiert und dann ging sie
zufrieden ihrer Wege. Danach hieß es „Ordnung schaffen“ in dem bisschen Chaos,
was sich Koffer nennt. System und deutsche Ordnung hatten in der Zwischenzeit
das Zimmer verlassen, weshalb ich diesen Plan nach kurzer Zeit wieder aufgab
und mich wichtigeren Dingen widmete: Die Kinder hatten ihren Spaziergang
beendet und taumelten in den Kindergarten zurück. Eins fiel auf den Hintern,
weil es den Fuß zwar angehoben hatte, aber vergessen hatte ihn abzustellen,
bevor es den nächsten nutzte. Und weil es so müde war, wollte es gleich
sitzenbleiben, doch nach dem Anfeuern der Kindergärtnerinnen und Kindern stand
es dann doch wieder auf und lief weiter. Zum Glück wissen die nicht, dass ich
die jeden Morgen beobachte, sonst würden die noch denken ich bin ein Stalker.
XD
| Wohnheimsvorplatz |
| Die besagte Dusche... |
Dann hieß es fertig machen und auf in die Stadt. Vorher noch
schnell beim Seven Eleven (24h Supermarkt) vorbei und Geld abheben und auf zur
Bushaltestelle, die gleich nebenan ist. Es ist wundervoll, und überhaupt nicht
irritierend, wenn auf ALLEN Fahrplänen, die man sich anschaut die gleiche
Haltestelle eingetragen ist. Das ergibt dann sogar Sinn, wenn man sich daran
erinnert, dass der Bus ja immer im Kreis fährt. Der Bus kam, ich geh vorne hin
und lese ein großes Schild an der Tür „Ausgang“…deshalb hatten die alle so
komisch geschaut! Also doch alles nachmachen, was die Leute vor mir machen:
Hinten einsteigen, eine Karte aus einem kleinen Automaten ziehen, damit du beim
Rausgehen bezahlen kannst und dann einen Sitzplatz suchen! Tschaka geschafft!
Von weitem sah die Einwurf Maschine für die Münzen zum Bezahlen auch noch ganz
harmlos aus, aber als ich aufstand, um an der gewünschten Haltestelle
auszusteigen, gab es irgendwie zig Möglichkeiten, um Geld einzuwerfen – für einen
überforderten Ausländer, der zwar Japanisch kann, aber während der restlichen
Haltestellen – an denen natürlich niemand ausgestiegen war! – begeistert aus
dem Fenster geschaut hat und der davon überrascht war, dass die Haltestelle
schneller da war, als gedacht, ein Grund spontan für Stau zu Sorgen. Aber da
man sich hier ja eh immer brav in eine Reihe stellt, wartete der Rest des Buses,
bis ich das System begriffen hatte und stieg aus. Völlig logisch! Ein Schlitz
für die Fahrkarte und das passende Geld, einer für die Geldwäsche, um aus einem
100Yen-Stück Kleingeld zu machen und ein Lesegerät für die Monatskarten und
jegliche anderen Karten (für alle, die schon einmal in Japan waren: damit sind
die Suica und die Pasmo gemeint.). Ich war hochmotiviert und hatte auf Anhieb
unseren Treffpunkt gefunden! Jetzt konnte es losgehen…ein kurzer Blick auf die
Uhr und ein tiefer Seufzer später. Ich war vor 12 Uhr losgegangen, da ich ja
noch Geld holen wollte und nicht wusste, wann genau der Bus abfährt und ich
hatte bis dahin nicht noch einmal auf die Uhr geschaut… es war 12.25 Uhr! Genug
Zeit, um erst einmal die Umgebung zu erkunden und eine Toilette zu suchen. Zum
Glück gibt es dafür überall Stadtpläne! Ein kurzer Blick darauf und ab in
Richtung Toilettenzeichen. Einmal über die Straße, um die Kurve, die Rolltreppe
hoch, die Passage ein Stück entlang…irgendwo muss doch dieses verdammte Ding
sein! Soweit kann das doch nicht entfernt sein… und nach drei Mal umherschauen
fand ich es dann endlich, nur das ich aus einem kleinen Weg irgendwie über Rom
gelaufen war…wäre ich einfach Geradeaus gegangen, hätte ich mein Ziel schon X-Mal
erreicht! Aber genug von den Klogeschichten! Wieder am Treffpunkt angekommen
setzte ich mich erst einmal auf eine Bank und genoss das wundervolle Wetter.
| Das ist Tsukuba. :) |
| Grundausstattung die Erste... |
Danach ging es dann mit meinem Großeinkauf vom 100Yen-Shop wieder zurück zu
einem anderen Laden, in dem ich einen Wasserkocher und ein kleines Handtuch kaufte
und dann noch eine Kleiderstange für wenig Geld fand. Die Rollstange wurde zum
Glück mit Band umwickelt und bekam einen Henkel, sodass ich sie besser tragen
konnte. Vor dem Laden angekommen betrachtete ich mein Sammelsurium und fragte
mich, wie ich das eigentlich nach Hause bekommen wollte. Aber erst einmal auf
zur Bushaltestelle! Da an dem Punkt, an dem ich angekommen war, nur die
Haltestelle zum Aussteigen war, schlussfolgerte ich, dass ich an das andere
Ende des Busbahnhofes gehen musste, um dort wieder in den Bus einsteigen zu
können…ich fand auch sehr schnell die richtige Haltestelle und als ich den Plan
studierte fiel mir auf, dass ich völlig vergessen hatte mir den Namen meiner
Haltestelle zu merken…Was man alles vergessen kann, nur weil man sich freut,
dass ein Bus kommt und man steigt ein und fährt einfach mit… -.-“ Und dann
fährt der Bus zwar im Kreis, aber das bedeutet ja nicht, dass es nur eine
Richtung gibt! Nein! Der eine fährt Links herum und der andere Rechts! Wenn man
den falschen nimmt, dann fährt man…und fährt man…und fährt man…und irgendwann
kommt man an. Also weiter in den Erinnerungen kramen. Auf den Fotos, die von
den Fahrplänen am Wohnheim geschossen habe, war der Name nicht mit drauf. Aber
da die Fahrt nicht sehr lang gedauert hat und mein Wohnheim Oikoshi heißt und
es sich auf der zweiten Straße befindet, kam nur der Bus in Frage, der Links
herum fährt und nach weiterer Betrachtung der Haltestellen kamen nur 3
Haltestellen in Frage. Jetzt konnte die Reise losgehen! Brav einreihen und auf
den Bus warten. Ich hatte vorsorglich schon alles in eine Hand gepresst, um ein
Ticket zu ziehen, aber da es ja die erste Haltestelle war, gab es natürlich
noch kein Ticket. Und da ich mit dem anderen Bus hergekommen war hatten
natürlich auch die Haltestellen ganz andere Nummern. Da war die Nummer 13 (die
auf meinem Ticket gestanden hatte) nicht mehr die Nummer 13, sondern die Nummer
5. Ganz knapp daneben also! Aber ich hatte ja Anhaltspunkte, da sich ja auf der
Straße 2 Konbini befinden und zwischen ihnen liegen die Haltestellen, das
heißt, wenn einer von Beiden auftaucht, kann ich immer noch schnell auf den
Knopf drücken, um auszusteigen. Ich lag mit meiner Vermutung gar nicht so
falsch: Es war tatsächlich die Haltestelle Oikoshi und zum Glück wollte noch
jemand aussteigen. Wie ein Pro stand ich auf warf schon einmal 100Yen in den
Einwurf, zum Bezahlen und in den anderen ebenfalls 100Yen, um mir eine weitere
Münze wechseln zu lassen und warf davon die nächsten 70Yen wieder in den
anderen Einwurf. Auf dem Fußweg atmete ich erst einmal tief aus und freute
mich, dass alles so gut geklappt hatte! :) Erst einmal ging es zurück ins
Wohnheim, um meine Tüten abzuladen und dann noch einmal den gleichen Weg
zurück, Abendbrot kaufen. Erst einmal ging es in den Seven Eleven, da dort die
Onigiri (Reisbällchen) immer so gut schmecken. Bei der Gelegenheit gelangte
durch unbeschreibliche Vorgänge sogar ein Conan Manga mit in meine Einkaufstüte…wie
das bloß passieren konnte… ;) Danach ging es zum 100Yen-Lawson, denn ich
brauchte ja schließlich auch noch Frühstück für den nächsten Tag. Nachdem ich
den Laden verlassen habe kam ich wieder einmal zu dem Schluss, dass
100Yen-Shops gefährlich sind!
26.02.2016 – Ein Spaziergang der ist lustig, ein Spaziergang,
der ist schön oder: Dieser Weg…wird kein leichter sein…dieser Weg ist steinig
und schwer…
Die Sonne schien in mein Zimmer und es war sooo toll!!!
Nachdem es ja nur Heizzeiten gibt, freut man sich über jegliche Wärme und da
ist es natürlich wundervoll, wenn man im Bett liegt und die Sonne begrüßt einen
so freundlich. Das kann sie von mir aus jeden Tag tun! :) Ich würde mich
freuen. Da konnte ich dann doch nicht wiederstehen und blieb 5 Minuten länger
liegen, als ich wollte…ok, es könnte auch eine halbe Stunde gewesen sein, aber
was machen schon die paar Minuten. Dann schälte ich mich doch aus dem Bett,
wuselte Duschen und legte mich danach noch einmal hin, bis mein morgendliches
Fensterprogramm wieder losging, welches ich mit einem Café au lait und Toast
mit Schokoladenaufstrich (dessen Geschmack sich nicht geändert hat…es schmeckt
immer noch wie Schokoladensoße, die es im Eiscafé gibt) – manche Bräuche kann
man halt einfach nicht so schnell ändern… Schnell Haare föhnen und dabei erst
einmal das ganze Wohnheim wecken und dann auf zum Treffpunkt. Da der Berg
Tsukuba ein Stück entfernt ist… (mit dem Fahrrad 1h) holte Yuiko Frau Sips und
mich mit dem Auto ab und es ging auf in die Berge! Die Häuser wurden kleiner
und die Felder mehr – was für ein Anblick.
| Pflaumenblüte weiß |
Als die Bäume und die Blüten mehr
wurden überfielen wir eine Bank, ließen uns von der Sonne verwöhnen und machten
ein kleines Picknick, welches Frau Sips vorbereitet hatte (Bisquitrolle, Mochi (Reisküchlein)
und Mandarinen :) ) Wir plauderten und stellten fest, dass es gar nicht so einfach
ist Sprichwörter in andere Sprachen zu übersetzen. Nebenbei bemerkten wir, dass
die Anzahl an Leuten, die an uns vorbei ging immer größer wurde und wir dabei
auch noch ganz schön den Altersdurchschnitt drückten. Egal ob mit Stock, oder
aufgestützt auf den nächsten Verwandten, der Altersdurchschnitt schien gut bei
über 50 Jahren zu liegen. Wir reihten uns nach unserem Essen wieder ein und
liefen gemütlich weiter, bis wir an einer Straße ankamen und erst einmal auf
die Stadt Tsukuba hinabblickten.
| Tsukuba von oben |
Was für eine Aussicht. Dann drehten wir uns um
und sahen – wie überraschend – noch mehr Pflaumenbäume. Als wir weitergehen
wollten wurden wir von einem Hobbyfotografen angesprochen, für den wir gleich
Mal posieren mussten. xD Der nette ältere Herr ließ uns dann ein Stück Straße
hinaufgehen, damit er fotografieren konnte, wie wir sie wieder hinuntergingen
und dabei die Pflaumenbäume anschauten. Völlig ungestellt und ohne Absprache
schauten wir immer in die Richtung, in die wir schauen sollten und zeigten
abwechselnd auf verschiedene Pflaumenbäume.
| Frau Sips und Yuiko |
Dann kam er auf die Idee, dass wir
das mit noch mehr Bäumen im Hintergrund machen könnten, also ging es weiter
einen steinigen Weg bergauf und die Fotosession ging weiter. Als wir ihn nach
20 Minuten endlich fertig waren, wurden wir von der Fülle an Pflaumenbäumen
erschlagen. Reflexartig zuckte meine Hand, drückte den Knopf der Kamera und
wiederholte den Vorgang an gefühlt jedem Baum, den ich erblickte… was eine
Weile dauerte. Aber zum Glück ging es mir nicht allein so. Der
Altersdurchschnitt wurde etwas von kleinen Kindern, die mit ihren Eltern
hergekommen waren (oder andersherum) nur ein wenig gedrückt.
| Blüten Rosa |
| Blüten Pink |
Ein Schild zeigte uns an, dass der nächste Schrein nicht weit sei…also
auf ans Werk. Motiviert setzten wir unseren Spaziergang fort, über Stock und
Stein. Ein kleiner Schrein am Rande des Weges, der nur durch Kletterkünste
erreichbar war wurde natürlich auch noch besichtigt und dann ging es weiter.
Allmählich wurde der Weg schmaler und die Beschreibung Waldweg wurde unpassend
und musste durch Pfad ersetzt werden. Wir waren erstaunt darüber, dass der Weg
trotz dessen rege besucht war, egal welchen Alters. Und wir liefen und liefen
und liefen und kletterten und liefen weiter und kamen an einem Parkplatz
heraus, den man nur über eine kleine Treppe erreichen konnte….obwohl Treppe
schon sehr drastisch ausgedrückt ist…es ähnelte eher einer Steinanordnung,
deren Abstand so unterschiedlich war, dass wir Probleme hatten
hinunterzusteigen. Mit offenem Mund beobachteten wir ein Rentnerpärchen, wie
diese spielend leicht die Treppen hinaufstiegen und weitergingen. Wir gingen
über den Parkplatz und stellten uns vor eine Karte, die uns den Weg zeigen
sollte. Als wir uns nach dem Weg umschauten, den wir gekommen waren, zeigte ein
Schild mit der Aufschrift „Schrein“, genau
in die Richtung, aus der wir gekommen waren. Und im Wald hatten alle
Schilder in die Richtung gezeigt, in die wir gelaufen waren. Wir hörten durch Zufall,
dass ein Ehepaar, die gleiche Frage hatte und wenige Schritte später, fanden
wir ein neues Schild, welches zum Schrein führen sollte. Dieses Mal in eine
andere Richtung.
| Tempel |
| Schrein |
Naja, viele Wege führen nach Rom. Wir gingen weiter den Berg
hinauf und kamen am Tempel vorbei. Wo wir kurz Halt machten, uns umsahen, Räucherstäbchen
anzündeten, zu den Göttern beteten und dann weitergingen. Wir genossen die
Aussicht und die Sonne und fühlten uns pudelwohl. Wir gingen zum Schrein,
beteten, kauften uns ein Omikuji (ähnlich wie ein Horoskop in Los Form.) und
nachdem wir uns gründlich umgesehen hatten, gingen wir allmählich wieder zurück
zum Auto. Wir waren müde und erschöpft und stellten fest, dass wir schon einige
Stunden unterwegs waren. Zum Glück war Frau Sips den Weg schon einmal gelaufen
und wusste, dass sich in der Nähe eine Touristeninformation befand, in der wir
uns Wanderkarten und sogar einen kleinen Stadtplan kostenlos mitnehmen konnten.
| Bas Stop...xDDD |
Danach ging es zurück zum Auto, wo wir an einem Kletterwald vorbeikamen, der
unglaublich interessant aussah. Wenn ich Mal lange Weile habe probier ich den
Mal aus. Aber vorher werde ich Tsukuba-san erklimmen mit seinen 800 Metern.
Frau Sips hatte einen der Wanderwege schon ausprobiert und war gut 5 Stunden
unterwegs gewesen. Aber für Lauffaule oder Fußlahme gibt es auch noch eine
Seilbahn oder ein „Cabel-Car“ (eine elektrische Seilbahn). Mal schauen, was ich
nutzen werde…ich hoffe natürlich, dass ich das zu Fuß auch schaffe, aber es ist
gut zu wissen, dass man sich im Notfall auch chauffieren lassen kann. XD
| Obst und Flyer/Stadtplan |
Dann
trafen wir auf ein paar Frauen, die aus der Präfektur Miyagi Obst verkauften.
Es sieht aus wie eine Mandarine, lässt sich auch ähnlich schälen und schmeckt
wie ein Mix aus allen Zitrusfrüchten in süß – also unglaublich frisch und
lecker. Und wie Japaner sind, kann man ja bekanntlich alles mit Sojasoße und
Salz essen, also gab es nach der normalen Variante auch eine Kostprobe mit
Sojasoße und Salz, die auch sehr lecker schmeckte. Wir kauften uns einen
kleinen Vorrat und dann ging es weiter zum Auto.
| Sieht harmloser aus, als es war. ^^ |
Im Auto angekommen lehnten wir
uns erst einmal alle zurück und schlossen die Augen. So wunderschön es auch
war, so anstrengend war es auch. Gemeinsam stellten wir fest, dass wir nicht in
der Lage waren Entscheidungen zu fällen, weshalb wir bestimmt 10 Minuten
brauchten, um uns dafür zu entscheiden, dass wir noch irgendwohin Essen fahren
wollten und beschossen die Lokalität spontan zu entscheiden, da wir uns ja
nicht entscheiden konnten. Es ging also bergab…mit unserer Hirnaktivität und
mit dem Auto. Wieder die Serpentinen entlang und diesmal kam es uns noch
gruseliger vor, weil wir ja jetzt auf der Seite fuhren, die sich am Abgrund
befand und die Straße wirklich unglaublich eng war. Wir entschieden uns wieder
für ein Familienrestaurant. Diesmal für das Kokos und das Gute daran war, dass
es wieder eine Drink Bar gab. Also 160Yen zahlen und trinken so viel man will. Und
es gab Matcha Latte. Also Grüntee Latte. *-* Ich liebe es. Und dann auch noch so
viel trinken, wie man möchte. Herrlich. Da unsere Köpfe alle schon auf Standby
waren brauchten wir wieder lange, um uns zu entscheiden, was wir essen wollten.
Da wir kurz vor 3 Uhr in dem Restaurant ankamen hatten wir noch die
Mittagskarte bekommen, aber an unserem Tisch waren auch schon die Karten für Das
Abendessen bereitgestellt, welche ab 15 Uhr gelten. Jetzt hatten wir die
doppelte Auswahl, was die Sache nicht einfacher machte.
| Hähnchen und Gemüse Doria |
Trotz unseres
Erschöpfungszustandes hatten wir sehr interessante Themen während unseres
Gespräches, die sogar bis in die Politik reichten. Faszinierend. Dafür
schliefen wir dann fast ein, nachdem wir fertig waren mit essen. Frau Sips
wollte mir noch den Fahrradladen zeigen, in dem sie ihr Fahrrad gekauft hatte
und der zum Glück auf dem Weg lag. Wir brachen also auf und wurden sogar noch
bis zum Fahrradladen gefahren! Was für ein Luxus. Frau Sips ging vor und wir
wurden sofort einmal komplett durch den Laden hinter in die Werkstatt geführt,
wo mir der Inhaber verschiedene gebrauchte Fahrräder zeigte und eins
heraussuchte, welches in einem besonders guten Zustand war. Ich drehte eine
kleine Runde damit, nicht ohne Bauchkribbeln und dann war die Entscheidung auch
schon gefallen. :) Das Rad kostete 7500Yen und eigentlich hätte ich noch 600Yen
für die Polizeiplakette bezahlen müssen, doch die hat er mir dann noch
geschenkt. Ich habe also alles ausgefüllt und dann schob ich mein Rad nach
Hause. Frau Sips zeigte mir noch einen guten Buchladen und die Post auf dem
Unigelände und ich sah das Unigelände das erste Mal zu Fuß. Wir begegneten zig
Radfahrern, ein paar Enten und ein Streuner kratzte an der Tür zur Kunstgalerie
und wollte hinein. Kurz vor dem Wohnheim kamen wir an Sperrmüllhaufen vorbei,
bei denen diejenigen, die ausziehen ihren Müll abladen können. Wir fanden einen
Rollschrank mit 3 Fächern, der noch sehr gut erhalten war und packten ihn auf
meinen Gepäckträger. Am Wohnheim stellten wir den erstmal ab und machten uns
zum zweiten Sperrmüllhaufen auf, wo wir noch ein paar Wäschestangen fanden. Wir
hätten auch beinahe einen Kühlschrank gehabt, aber leider waren an allen die
Kabel abgetrennt, sodass sie uns nichts nützten. Aber immerhin habe ich jetzt
einen Rollschrank und eine Kleiderstange, die man von Wand zu Wand spannen
kann. Arbeitswütig wurde der Rollschrank dann auch gleich noch eingeweiht und
befüllt.
27.02.2016 – Eine neue Liebe…
| x3 |
Ist es nicht wundervoll, wenn man jeden Morgen von
Sonnenschein geweckt wird?! Noch etwas sonnen, den Wecker ignorieren und dann
vor lauter Vorfreude aus dem Bett springen und frühstücken. Es gab wieder Toast
mit Schoki und Café au lait, also ganz unspektakulär. xD Ich nahm meinen
Stadtplan zur Hand und ging noch ein letztes Mal meine geplante Route durch.
Ist es nicht paradox? In Deutschland fahre ich nie Fahrrad und dann bin ich in
Japan, wo alles größer ist (Häuser, Straßen, Menschananzahl, Autos auf der
Straße, etc.) und was mache ich: Ich kaufe mir noch in der ersten Woche ein
Fahrrad und radle durch Tsukuba… Ich sattelte meinen Rucksack und ging zu
meinem Fahrrad. Bevor ich jedoch losfahren konnte, kam noch eine Glückskatze
vorbei, wälzte sich in der Sonne und wünschte mir viel Erfolg. :)
| Mein Liebling...<3 |
Und da ihr
alle neugierig seid…Tadaaa…hier ist es auch schon mein geliebtes Fahrrad!!!
Noch schnell ein Foto und dann ging es los. Ich sage euch, dass ist sooo toll!
Ich konnte ohne Probleme Fahrrad fahren und das trotz der Tatsache, dass hier alles
im Linksverkehr stattfindet. Ich radelte und radelte und radelte gleich Mal
über das Ziel hinaus, was aber sehr gut war, denn so konnte ich gleich noch ein
Restaurant ausfindig machen, in dem es super leckeres japanisches Essen gibt.
Und was wäre ein Tag nicht ohne skurrile Begebenheiten. Auf dem Parkplatz des
Restaurants stand die gesamte Belegschaft, machte Morgensport und gemeinsames
Anfeuern und motivieren der wichtigsten Sätze im Geschäft. Jetzt wusste ich
warum ich zu weit gefahren war! Nachdem die Gruppe ihren Sport beendet hatte
fuhr ich wieder zurück und bog dieses Mal richtig ab und parkte ganz stolz mein
Fahrrad vor dem nächsten Hard Off – ein Gebrauchtladen für Elektronikartikel,
in dem es auch Instrumente gibt! Ich ging hinein und schaute mich erst einmal
um. So toll. Ich fand sogar eine Stereoanlage für Musikkassetten für nur
4500Yen…wenn ich wüsste, wie ich die nach Hause bekomme, hätte ich sie sofort
mitgenommen. Aber ich fand auch was ich suchte und verglich gleich Mal die
Preise der Tablets und PC’s miteinander. Nebenbei fand ich auch noch 1,2 Spiele
für verschiedene Konsolen, die für den Preis einfach mitgenommen werden
mussten. Und ein Adapter für USB-Stecker fand sich noch an, sodass ich ab jetzt
Handy, etc. über diesen Adapter laden kann und das nicht mehr über den Computer
machen muss bzw. immer nachdenken muss, was ich als nächstes anstecke. Danach
ging es in den nächsten Laden, der gleich nebenan war: Dem House Off, einem
Möbel-, Haushaltsgeräte-, Kleidungs- und Spielzeugladen, in dem man nicht nur
sehr gut erhaltene Second Hand Kleidung bekommt, sondern auch noch wundervolle
Möbel und günstige Geräte. Aber da ich nicht wusste, wie ich das alles hätte
transportieren sollen ging es erst einmal weiter zum nächsten großen
Einkaufszentrum. Dort gab es einen Daiso (100Yen Shop) und zu meiner Freude
auch ein Uniqlo (Kleidungsgeschäft in der Preisklasse wie H&M), die sofort
inspiziert werden mussten. Der Daiso-Einkauf war seeehr ergiebig, da ich ja
jetzt auch endlich Stauraummöglichkeiten habe und einem zu Hause immer
einfällt, was man noch gebrauchen könnte. Und bei der Gelegenheit gab es sogar
gleich noch neue Wolle und Stricknadeln. :) Danach ging es in Uniqlo, wo gerade
der Ausverkauf der Winterware stattfand…zu meiner Freude! Ich schnappte mir
also jegliche reduzierte Heat-Tech-Kleidung und probierte diese an. Ich liebe
Japan für diese Erfindung…Kleidung die dünn ist, aber unglaublich warm hält. Und
wenn ich an meine Heizzeiten und die Temperaturen nachts denke nehme ich lieber
noch ein T-Shirt mehr davon mit. Auch das war ein Großeinkauf, aber durch meine
Kofferproblematik am Flughafen hatte ich ja kaum noch warme Kleidung hier.
Jetzt hab ich wieder welche. Und sogar eine sehr warme Decke, die man sich über
die Schultern knöpfen kann von den Moomins. Mit 2 großen Tüten ging es dann
demnach erst einmal wieder nach Hause. Die Uniqlo-Tüte passte gerade so in den
Fahrradkorb und die Daiso-Tüte verknotete ich kreativ mit meinem Gepäckträger
und dann ging es los…auf nach Hause! Ich stellte fest, dass auf dieser Strecke
das Café lag, in dem ich mit Yuiko essen war und in welchem es so unglaublich
leckeres Essen gab. In meinem Kopf machte ich mir eine Notiz, dass ich
demnächst unbedingt wieder hier etwas essen muss und fuhr weiter. Als ich im
Wohnheim mein Fahrrad abstellte fühlte es sich so an, als ob ich das schon zig
Mal gemacht hatte. Ich ging nach oben in mein Zimmer, packte aus und verstaute
die neuen mitgebrachten Sachen und machte mir eine Liste, was ich alles noch
brauchte. Dann ging es ins Zentrum, wo ich neben Creme für meine Schulter und
meinen Nacken auch noch in den Supermarkt wollte und natürlich in den
100yen-Shop, wo auch noch 2-3 Sachen auf meiner Liste standen, da die
Aufbewahrungsboxen im Daiso alle größer waren, als die, die ich bisher gekauft
hatte. Nahe dem Bahnhof begegnete ich zum ersten Mal dem Problem mit einem
Fahrradparkplatz… alle sind kostenpflichtig und einer ist sogar extra umzäunt,
damit das Fahrrad auch wirklich sicher steht. Da man dort aber eine vorher
angemeldete Mitgliedskarte brauchte stellte ich mein Rad zu einigen Wildparkern
und hoffte, dass alles gut geht und ich keinen Strafzettel bekomme.
| Bahnhof Tsukuba |
Ich ging
schnell einkaufen und genauso schnell wieder zu meinem Fahrrad. Als ich gerade
losradeln wollte begegnete ich Frau Sips, die durch Zufall gerade in der Stadt
war, weil die Bibliothek eher geschlossen hatte und sie sich deshalb ein
Restaurant suchen wollte, in dem sie weiterarbeiten konnte. Wir redeten kurz
und tauschten Informationen über Elektrogeschäfte aus und dann fuhr ich nach
Hause, diesmal einen kürzeren Weg, der dafür aber eine Rundbrücke enthielt, auf
der ich ziemlich zu kämpfen hatte, da ich ja keine Gangschaltung am Fahrrad
habe. Aber auch diese Hürde meisterte ich bravurös und kam wenig später im
Wohnheim an, wo es das normalste auf der Welt war, dass ich mein Fahrrad
abstellte, sicherte und in mein Zimmer ging. :) Ich liebe mein Fahrrad und
freute mich schon darauf Tsukuba den nächsten Tag wieder mit dem Rad zu
erkunden.
| Abendessen. :) |
Bevor ich erschöpft aufs Bett fiel, konnte ich mich noch davon
abhalten und packte erst einmal aus und dann ließ ich mich fallen. Ich genoss
ein wundervolles Abendessen, bestehend aus einem Kirschblütenjoghurt, einem Pfirsich Gelee, einem kleinen Salat,
einer Möhre und einem Apfel. Bei einer Folge Mord ist ihr Hobby schlief ich
jedoch ein und wachte erst wieder auf, als Skype mir einen Anruf mitteilte. Zum
ersten Mal seit meiner Ankunft funktionierte der Videochat und so telefonierte
Risu über 3 Stunden nach Hause und das ohne den Finger in die Luft halten zu
müssen, wie E.T. :) Auch wenn ich Gefahr lief mich zu wiederholen und zu
wiederholen verlief der Videochat erstaunlicher Weise sehr gut. Nach 2 Uhr
nachts hörten wir dann auf zu telefonieren und ich schlief fast auf der Stelle
ein, nachdem ich noch Edamame als Mitternachtssnack gegessen hatte..
Als ich
ein merkwürdiges Geräusch hörte schaute ich auf und wunderte mich, warum sich
meine Rollstange bewegt hatte, bevor sie mit einem Plopp-Krach-Bumm umfiel…ich
sprang aus dem Bett und richtete sie erst einmal wieder auf und lehnte sie
provisorisch an die Wand, da ich zu müde war, sie zu dem Zeitpunkt wieder
zusammenzubauen. Hier ein paar Bilder, wie es vorher aussah.
Kaum hatte ich mich wieder hingelegt und war eingeschlafen,
die nächste Unterbrechung…Wer hat eigentlich der Plattentektonik gesagt, dass
sie ausgerechnet nachts aneinander geraten sollen? Können Erdbeben nicht auch
tagsüber stattfinden, wo sie mich nicht vom Schlafen abhalten? Das war das
letzte Mal auch schon so. Aber es war ja nur ein kleines, da konnte man sich
einfach umdrehen und weiterschlafen. ^^ Und das tat ich dann auch ohne weitere
Unterbrechungen bis zum nächsten Morgen!
28.02.2016 – Auf der Suche nach einem Buchladen…
XD Ich glaub ich kann den ersten Satz immer kopieren und
einfügen. Die Sonne weckte mich, wie die Tage davor auch und ich freute mich
sehr darüber. Auch heute stellet ich fest, dass tatsächlich einige Mütter ihre
Kinder in den Kindergarten brachten, auch wenn es nur 3 oder 4 waren, aber erstaunlicherweise
war der Kindergarten auch am Wochenende geöffnet. Ich frühstückte wieder Toast
mit Schoki und stellte meinen Plan zusammen. Heute stand die Suche nach einem
Buchladen auf dem Programm. Und so zog ich wenig später aus, um einen zu
finden. Zuerst ging es in den nächst gelegenen Book Off – einem Second Hand
Buchladen, die Bücher schon ab 100Yen verkaufen… *-* also kurz gesagt: Ich
machte mich auf ins Schlaraffenland. Doch zuerst einmal musste ich dort
ankommen…übermütig wie ich war fuhr ich glatt an der eigentlichen Kreuzung
vorbei und drehte eine ungewollte Runde über den Campus, fand jedoch meinen Weg
zurück und hatte halt noch eine angenehme Fahrt um das Campusgelände herum.
| Bücher...Bücher...100.000 Bücher |
| Expo Gelände mit Rakete |
Ich
fand den Book Off ohne Probleme und begann ihn zu durchstöbern…und ich stöberte…und
ich verlor jegliches Zeitgefühl, fand dafür aber einige interessante Bücher.
Wie einer speziellen Gesamtausgabe von Conan Doyles Sherlock Holmes Bänden, die
nur 300 Yen kostete…ein echtes Schnäppchen…zack, rein in den Korb…irgendwann
wurde mein Körbchen dann doch etwas schwer und ich fragte Mal alibimäßig nach
Lernbüchern, die ich eigentlich kaufen wollte, doch die gab es im Moment nicht…also
mussten erst einmal andere Bücher herhalten. Und dann wollte ich in den
nächsten Buchladen fahren, um meine Lernbücher zu kaufen, doch der hatte über
das Wochenende Urlaub und deshalb geschlossen. Da ich jedoch ein Zeichen mit
einem aufgeschlagenen Buch im Zentrum beim Bahnhof gesehen hatte, beschloss ich
dorthin zu fahren, nachdem ich meine Bücher zu Hause abgeliefert hatte. Faszinierender
Weise habe ich mich nie wirklich verfahren, sondern kam immer an meinem Ziel
an. So auch jetzt. Ich wuchtete meinen Beutel in mein Zimmer, verstaute meine
Bücher und aß erst einmal eine Kleinigkeit…da es sich dabei um Kekse und
Melonpan handelte verzichte ich darauf es Mittag zu nennen. ;) Danach ging es
in die Stadt und dieses Mal wollte ich unbedingt einen Fahrradparkplatz
ausprobieren. Allerdings merkte ich jetzt schon meine Beine, die nach den
letzten 2,5 Tagen Vollzeitbeschäftigung allmählich anzeigten, dass sie sich
gern ausruhen möchten. Ich ignorierte meine Beine und fand einen perfekten
Fahrradparkplatz, wo ich mein Rad für 2 Stunden kostenlos parken konnte. Dann
machte ich mich auf die Suche nach einem Buchladen, fand jedoch keinen. Alles,
aber kein Buchladen…Dann eben nicht! Muss ich halt doch am Montag in den
Unibuchladen schauen gehen. Ich schlenderte herum und traf dabei auf eine
Gruppe, die indianische Musik machten und vor einem Einkaufszentrum stand und
sich vorstellte. Neben ihnen hatte auch ein anderer Kleinkünstler seine Bühne
aufgebaut und ließ seine Skelettmarionette mit Fliege und Zylinder auf einem
kleinen Holzstuhl Platz nehmen und diese die Musikgruppe beobachten. Ich lief
einfach weiter und genoss das schöne Wetter. So landete ich in einem
Supermarkt, der einige gute Angebote hatte, aber in den meisten Dingen teurer
war, als die, die ich bis jetzt gefunden hatte. Dann ging ich in meinen
Supermarkt und kaufte mein Abendessen ein und Getränke. Dann schleppte ich
meinen Beutel zum Fahrrad und studierte eingehend die Beschreibung, doch das
Gerät wollte mein Fahrrad einfach nicht mehr hergeben. Da sprach mich auf schon
ein junger Papa mit seiner Familie auf Englisch an, ob er mir helfen könnte. Er
erklärte mir, in welcher Reihenfolge ich welche Knöpfe drücken musste und schon
war mein Fahrrad wieder bereit zum Fahren. Ich hatte festgestellt, dass ich die
Knöpfe in der falschen Reihenfolge gedrückt hatte und bedankte mich bei dem
Mann und seiner Familie. Der kleine Junge, der bei ihnen war starrte mich
unentwegt an und als sie weitergingen sagte er zu seinen Eltern „So ein Mädchen
will ich Mal heiraten.“ Als ich lachte und mich für das Kompliment bedankte
lief er hochrot an und versteckte sich bei seinem Papa, der ihm sagte, dass ich
die ganze Zeit schon Japanisch gesprochen hatte. xD Ich fuhr wieder nach Hause
und war froh, dass ich einen dicken Schal trug, denn der Wind war sehr kalt
geworden. Ich fuhr am EXPO-Gebäude mit dem davorstehenden Raumschiff vorbei und
beobachtete, wie Eltern mit ihren Kindern im Park oder auf dem Spielplatz
spielten. Fahrrad fahren in Japan macht wirklich spaß! Ich überwand die Brücke
mit letzter Kraft und kam erschöpft zu Hause an, wo ich mich erst einmal eine
Stunde ausruhte. Danach setzte ich mich an meinen PC und begann meinen neuen
Eintrag zu schreiben.
| Einkauf die X-te |
Der wurde unterbrochen, von meinem Abendessen (Onigiri
und einem Hotdog mit Hühnchen und Majo) und dem Videochat mit den Eltern, der
dieses Mal aufgrund einer schlechten Verbindung nur sehr kurz ausfiel. Aber es
hat funktioniert! *-* Das heißt der japanische Computer kann noch einen
Augenblick warten. Und nun sitze ich hier, eingemummelt in meine Decke und habe
festgestellt, dass Dienstag und Mittwoch die Temperaturen Nachts auf -2
runtergehen sollen…Ich werde morgen wohl doch noch Mal nach einer weiteren
Decke schauen gehen… oder einer Wärmflasche oder so. Und jetzt werde ich noch
fix meinen Eintrag hochladen und dann ins Bett gehen. :) Ich habe morgen wieder
viel vor.
Hallöchen Risu! ^^
ReplyDeleteFahrrad fahren ist toll, nicht wahr!? Und ich freu mich für dich, dass du schon nach so kurzer Zeit eins für deine Erkundungstouren organisieren konntest!! ^^d
Und, wie ich es mir schon gedacht habe, hast du dein Zimmer schon ziemlich gut aufgepimpt! ^^ Jetzt sieht es auch schon recht wohnlich aus!(Aber sag mal, hängt etwa dein Lan-kabel von der Decke... oder was ist das sonst für ein ominöses Kabel auf dem Waschbecken-Foto?) (Mal wieder voll die geilen Fragen! X'D)
Btw finde ich es voll lustig, dass du und Frau Sips immer noch beim Sie seid. XD Vielleicht ändert sich das ja noch im Laufe des Jahres (jetzt wo ihr schon Nachbarn seid) ^^
Und wie sollte es auch anders sein, hast du den Weg zu einem Book-off gefunden! (Ich musste echt grinsen, als ich dein Ausbeute-Foto gesehen habe! XD) Zum Glück hast du dir die Sherlock-Holmes-komplett-Ausgabe nicht in London geholt! ^^d Und dass du nicht an Conan vorbei konntest, überrascht hier glaube ich keinen so wirklich! XD
Ich wünsch dir eine wunderbare Restwoche und noch ganz viele schöne Eindrücke und (Fahrrad-)Erlebnisse!
Ganz liebe Grüße ud ein fk
Doitsu-chan ^x^
PS.: Ich hatte keine Ahnung, dass es so kompliziert ist, mit dem Rad in Japan unterwegs zu sein und dass man sein Rad nicht einfach irgendwo anschließen darf... letzteres habe ich damals jedenfalls immer gemacht bzw die Fahrrad(massen)ständer an den Bahnhöfen genutzt... gibt es sowas etwa nicht in Tsukuba?